Zurück zum Bildschirm: Canon überzieht den Touchscreen mit einer Schicht, die das Display vor spitzen Gegenständen schützten soll. Die Anzeige der Ixus 200 IS wirkt auf jeden Fall robuster als die von Sonys Cyber-shot T900. Auf der rechten Seite der Kompaktkamera befindet sich ein HDMI-Ausgang. Wie üblich ist jedoch kein Kabel im Lieferumfang enthalten.

Ausstattung

Bei Samsung sind 24 Millimeter Weitwinkel schon fast Standard, und jetzt erschließt auch Canon derart niedrige Brennweiten. Das fünffach zoomende Weitwinkelobjektiv sorgt dafür, dass auch aus geringer Entfernung zum Motiv alles aufs Bild passt. Die maximale Blendenöffnung ist mit F2,8 ebenfalls recht hoch – das wird insbesondere fotografiebegeisterte Nachteulen freuen. Allerdings bietet die Canon Ixus 200 IS keine manuellen Einstellungsmöglichkeiten. Wer sich von der niedrigen Blendenzahl also Fotos mit ordentlicher Tiefenschärfe erwartet, muss auf die Unterstützung der intelligenten Automatik hoffen. Glücklicherweise wählt die Kompakte im Portrait-Modus tendenziell größere Blendenöffnungen.

Darüber hinaus bietet die Kamera Myriaden an Szenenprogrammen, etwa Feuerwerk, Aquarium sowie Kinder und Haustiere. Ein eher außergewöhnlicher Modus ist Creative Light Effect. Hier lassen sich Lichter durch beliebige Formen ersetzen. Der Bildsensor löst übrigens 12,1 Megapixel auf. Im Videomodus stemmt die Ixus 200 IS Auflösungen von bis zu 1280 mal 720 Pixeln.


Der Creative Light Effekt verwandelt die Lichter auf dem Foto in lauter kleine Sternchen, Herzchen oder dergleichen.

Beim Touchscreen-Interface hat sich Canon ein paar Details beim iPhone abgeguckt. Per Fingerwischen quer über das Display scrollt der Anwender durch die Fotos. Ein Tippen an eine bestimmte Stelle vergrößert den anvisierten Ausschnitt. Zudem gibt es eine Tap-to-Focus-Funktion: Ein Druck auf eine bestimmte Stelle des Motivs genügt, und schon fokussiert die Kamera den gewünschten Bereich. Gesten mit mehreren Fingern à la Apple sucht man allerdings vergebens.

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