Die allermeisten Kommandos setzt der Touchscreen recht fix um. Allerdings gibt es auch die eine oder andere Ausnahme: Beim Betrachten der Fotos holt ein Streichen mit dem Finger von oben nach unten ein Kontextmenü auf das Display. Diese Geste funktioniert allerdings nicht immer zuverlässig.


Wie beim iPhone browsen Anwender per Fingergeste durch die geschossenen Fotos. Ganz so flüssig wie beim Apple-Handy klappt das allerdings nicht.

Abgesehen von der Kamera befinden sich Trageschlaufe, Ladegerät, Netzkabel, Software sowie Mini-USB- und AV-Kabel im Lieferumfang. Ein gedrucktes Handbuch gibt es leider nicht.

Leistung

Bis die Ixus 200 IS gestartet und das erste Bild aufgenommen hat, vergehen 1,9 Sekunden. Das ist nicht sonderlich beeindruckend. Generell überzeugt uns die kompakte Canon nicht gerade bei der Geschwindigkeit. Selbst bei vorheriger Fokussierung beträgt die Auslöseverzögerung immer noch 0,15 Sekunden. Der Serienbildmodus bricht mit 0,8 Fotos in der Sekunde auch nicht gerade Rekorde.

Die Touch-to-Focus-Funktion funktioniert dafür erstaunlich gut. Setzt der Anwender den Fokus auf ein sich bewegendes Motiv, so verfolgt es die Kamera zuverlässig. Sobald sich das Objekt der Begierde aus dem Sichtfeld bewegt, spuckt die Ixus 200 IS eine Fehlermeldung aus.

Neben dem physikalischen Auslöser auf der Oberseite gibt es auch einen entsprechenden Button auf dem Touchscreen. Er erscheint auf der rechten Seite des Displays. Es ist zwar praktisch, die Schaltfläche in unmittelbarer Reichweite zu haben, doch verglichen mit dem „echten“ Knopf auf der Oberseite der Kamera verlängert sich beim Einsatz des Touchscreens die Auslöseverzögerung deutlich. Zudem verschwindet die Schaltfläche seltsamerweise manchmal vom Schirm.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Canon IXUS 200 IS: erste Canon-Kamera mit Touchscreen

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *