Leistung

Im direkten Vergleich zu seinen ebenso teuren Konkurrenten schneidet die H100-Serie und insbesondere der H106 in punto Bildqualität eher unterdurchschnittlich ab. Der Autofokus ist zudem recht langsam und hat Probleme, das Motiv korrekt scharfzustellen. In der Praxis setzen wir darum primär auf den TouchPoint-Fokus, der ähnlich wie das Tap-to-Focus-Feature des iPhone 3G S funktioniert. Immerhin: Der Bildstabilisator leistet bis ans Ende des Brennweitenbereichs gute Arbeit.


Ärgerlich für Kameramänner, die häufig vom Stativ filmen: Akku- und Speicherkartenfach befinden sich nicht in der Displaymulde, sondern auf der Unterseite des Gehäuses.

Wirklich schlecht ist die Videoqualität zwar nicht – es mangelt allerdings an der Schärfe und Farbenpracht, die wir von einem knapp 700 Euro teuren HD-Camcorder erwarten. Ränder und Kanten fransen aus, was sich insbesondere bei der Wiedergabe auf einem großen Full-HD-Fernseher bemerkbar macht. Selbst bei guten Lichtverhältnissen tritt ein leichtes Farbrauschen im Video auf. Im Halbdunkel gedrehte Clips wirken deutlich verrauscht und künstlich.

Der automatische Weißabgleich liefert bei Tageslicht etwas kalt wirkende Ergebnisse. Zudem tendiert der Camcorder leicht zur Überbelichtung. Mit dem H106 geschossene Fotos sehen verschmiert und künstlich aus.

Fazit

Samsungs aktuelle HMX-Serie, bestehend aus H100, H104, H105 und H106, fällt hinter ihren gleich teuren Konkurrenten zurück. Die Camcorder bieten kein herausragendes Merkmal und können mit ihrer eher mäßigen Bildqualität und Performance nicht überzeugen. Welche Alternativen der Markt bereithält, zeigt unsere Übersicht über alle aktuellen Full-HD-Camcorder.

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