Ausstattung

Wir haben darum gefleht, die Hersteller haben reagiert – endlich gibt es auch bei Kompaktkameras Linsen mit vernünftigen Lichtstärken. Die FX60 folgt dem Trend und bietet eine maximale Blendenöffnung von F2,8. Zudem bringt Panasonic in dem kompakten Gehäuse einen fünffachen optischen Zoom unter, dessen Brennweitenbereich bei 25 Millimetern beginnt. Darüber hinaus kommt der aktuelle Bildstabilisator des Herstellers namens Power O.I.S. zum Einsatz. Der Verwacklungsschutz konnte uns bereits bei der Lumix DMC-ZX1 überzeugen. Angeblich soll die Kompaktkamera in maximal 0,3 Sekunden fokussieren – ob die Lumix die Erwartungen erfüllt, werden wir im Abschnitt Leistung dieses Tests herausfinden.


Auch auf der Oberseite gibt es wenige Überraschungen – hier verbaut Panasonic Ein/Aus-Schalter und Auslöser inklusive Zoomring.

Bei den Aufnahmeoptionen steht eine intelligente Automatik zur Verfügung, die selbstständig das richtige Szenenprogramm für das aktuelle Motiv heraussucht. Zudem gibt es verschiedene Autofokusmodi und eine Gesichtserkennung. Eine intelligente ISO-Funktion erlaubt die Begrenzung der maximalen Empfindlichkeit. Damit sinkt die Gefahr, verrauschte Bilder im Halbdunkel zu erhalten. Gleichzeitig steigt allerdings das Risiko von verwackelten Aufnahmen, denn eine niedrigere ISO-Empfindlichkeit resultiert in längeren Belichtungszeiten. Aber irgendwo haben Kompaktkameras einfach ihre Grenzen.

Obwohl die Lumix DMC-FX60 keinen Touchscreen besitzt, verschmiert der Bildschirm erschreckend schnell. Zudem ist die Auflösung der Anzeige mit lediglich 230.400 Pixeln etwas enttäuschend – das Display der Samsung ST550 beispielsweise schafft 1,1 Millionen Bildpunkte. Zudem zeichnet die Kamera Videos nicht im AVCHD- sondern lediglich im platzraubenderen Motion-JPEG-Format auf. Trotz 720p-Aufnahme gibt es keinen HDMI-Ausgang. Bei einem Kaufpreis von 250 Euro hätten wir uns etwas mehr erwartet.

Leistung

Im Gegensatz zur Ausstattung überzeugt die Geschwindigkeit der Panasonic Lumix DMC-FX60: Um aus dem Tiefschlaf zu erwachen und das erste Bild zu schießen, benötigt sie lediglich 1,7 Sekunden. Die Auslöseverzögerung geht mit 0,13 Sekunden ebenfalls in Ordnung. Im Serienbildmodus vergehen zwischen zwei Fotos 0,7 Sekunden. Leider ist bereits nach drei Aufnahmen Schluss, und die Kamera genehmigt sich eine Verschnaufpause. Insbesondere in hektischen Situationen kostet das einiges an Flexibilität.

Der Autofokus arbeitet ebenfalls erfreulich schnell. Mit einem in den meisten Fällen erzielten Wert von 0,4 Sekunden erreichen wir die Herstellerangabe von 0,3 Sekunden nahezu.

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