Die Farben sehen lebendig und satt aus ohne übertrieben zu wirken. Im Vergleich zur Canon IXUS 200 IS weisen die Aufnahmen der Panasonic-Kamera einen größeren Tonwertbereich und ein weniger überdrehtes Pink auf. Erfreulich: Die FX60 wählt bei fast allen Weitwinkelaufnahmen die größte Blendenöffnung, was in einer niedrigeren Belichtungszeit resultiert.


Bildqualität von Canon IXUS 200 IS (oben) und Panasonic Lumix DMC-FX60 im Vergleich

Zu guter Letzt werfen wir noch einen Blick auf den Videomodus. Die erste Enttäuschung: Während der Aufnahme steht kein Zoom zur Verfügung – weder optisch noch digital. Das überrascht insbesondere angesichts der Tatsache, dass bei allen aktuellen Panasonic-Kameras der Zoom während dem Filmen funktioniert.

Die Qualität macht leider keinen besseren Eindruck. Die Clips weisen jede Menge Bildrauschen auf und neigen zur Überbelichtung. Zudem ist der Autofokus quälend langsam und die Tonqualität verhältnismäßig schlecht. Diese Makel treten sowohl bei guten als auch bei schlechten Lichtverhältnissen auf. Bei schnellen Schwenks sind die Filmchen außerdem voll von gezackten Linien. Das kostet die FX60 einiges an Punkten.

Fazit

Panasonic positioniert die FX60 etwas seltsam in seiner Produktpalette: Für nur 20 Euro mehr wechselt die ZX1 den Besitzer, die zwar nicht ganz so stylisch, aber dennoch nicht gerade hässlich aussieht. Außerdem bietet das geringfügig teurere Modell einen achtfachen optischen Zoom, einen ebenso starken Weitwinkel sowie eine bessere Bildqualität im Videomodus. Damit ist die Lumix DMC-ZX1 eindeutig die bessere Wahl.

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