Mit dieser neuen Ausstattung soll es der Touch mit Spielekonsolen wie Sony PSP oder Nintendo DS aufnehmen können. Bislang merkt man davon nicht sonderlich viel – bereits verfügbare 3D-Games laufen angenehm flott, aber sie liefen auf den früheren Versionen ja nicht schlecht. Wir sind also gespannt auf die ersten Spiele, die explizit für die neue Plattform entwickelt werden. Aber eine Sache steht jetzt schon fest: Mit seinem Touchscreen-Display ist der Apple nicht in allen Genres konkurrenzfähig – es fehlt ihm schlicht an Knöpfen und Steuerkreuzen zum Gehen und Ballern.

Leider haben wir noch einen Kritikpunkt an der dritten Generation. Die Ausstattung ist zwar besser, braucht aber auch mehr Strom. Während Apple immer noch eine Videolaufzeit von 6 Stunden angibt, reduziert sich die Zeit der Musikwiedergabe im Vergleich zum Vorgänger von 36 auf 30 Stunden.

Ausstattung

Ansonsten gibt es keine großen Unterschiede im Vergleich zur zweiten Generation. Käufer bekommen wie gehabt einen erstklassigen MP3- und Videoplayer mit innovativer und intuitiver Bedienung sowie den besten mobilen Webbrowser, den es derzeit gibt. Dazu gesellen sich Bildbetrachter, E-Mail-Client, Kalender, Wettervorhersage und so weiter – sowie die Möglichkeit, tausende von Spielen und Programmen aus dem App Store herunterzuladen.

Das klappt direkt über das integrierte WLAN, eine Verbindung zum Computer ist also nicht nötig. Aber möglich, wenn man seine MP3-Sammlung übertragen möchte. Wer auf der Suche nach einem Song ist, findet ihn auch direkt über den vorinstallierten iTunes-Client.

Software-Update

Das Gerät ist mit der neuesten Version des iPhone-Betriebssystems 3.1 ausgestattet. Somit kommen Käufer in den Genuss der Genius Mixes, also der automatisierten Playlistengenerierung anhand der iTunes-Musiksammlung. Mit am Start sind Sprachausgabe und Spracherkennung. Zu diesem Zweck findet sich anstelle des einfachen Stereo-Kopfhörers bereits ein Headset mit Mikrofon in der Verpackung. Mit einem Tastendruck reagiert der Player auf gesprochene Kommandos, spielt Lieder eines bestimmten Interpreten, hält die Wiedergabe an oder aktiviert den Zufallsmodus. Man muss den Touch nicht trainieren – dennoch klappt die Erkennung erstaunlich gut. Die neue Betriebssystem-Version ist übrigens auch für ältere Modelle zu haben. Die Spracherkennung hingegen funktioniert nur bei der dritten Generation mit 32 oder 64 GByte Speicher.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Immer schneller: Apple iPod Touch 3. Generation (64 GByte)

  • Am 17. September 2009 um 20:31 von Ole Kamps

    Naja…
    "Was uns nicht gefällt:
    keine Kamera
    Speichererweiterung nicht möglich"

    Also wirklich…. welcher Mp3-Player hat und braucht (!) denn eine Kamera? Hätte es nicht die Gerüchte gegeben hätte da niemand dran gedacht!

    Und Speichererweiterung? Bei 64 Gigabyte? Was soll denn da rein? Eine 16GB SD? Wer wirklich viel mehr will kauft sich den Classic oder etwas vergleichbares!

    Wie siehts denn mit dem Akku aus? Den man nicht ohne weteres Wechseln kann? Achso – ja, sorry, ist ja Apple… na dann macht das ja nichts…
    Also mal wieder super Argumente!

    Sonst ist der Test aber gut 😉

  • Am 19. November 2009 um 08:31 von Ingo

    Speichererweiterung & Akku
    Wegen des Bedienkonzeptes sowie der Sprachsteuerungsmöglickeit würde ich mir den neuen iPod Touch ja kaufen, aber… 64 GB ohne Erweiterungsmöglichkeit sind einfach zu wenig um als Nachfolger für meinen iPod Classic mit 160 GB zu dienen, da bereits 90 GB belegt sind.

    Wäre schön, wenn Apple etwas an Investitionssicherheit denken würde, denn wer schickt seinen 64 GB iPod Touch schon gern in Rente nur weil er voll ist und er ihn z. B. mit den derzeit schon verfügbaren 32 GB Karten nicht erweitern kann.

    Ich hatte schon mal einen iPod bei dem die Batterie nach etwas über einem Jahr den Geist aufgab. Etwas zu teurer Sondermüll, nur weil ich den Akku nicht tauschen könnte… Vielen Dank nochmals an Apple!

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *