Apple gegen Windows: MacBook Pro vs. PC

Runde 6Ganz gleich, ob ein Apfel auf dem Gehäuse prangt oder nicht – ein Browser, ein Mediaplayer und die üblichen Tools à la Taschenrechner und Texteditor sind an Bord. Auf den meisten Notebooks finden sich allerdings eine ganze Reihe weiterer Anwendungen, von Antiviren- und Brennprogrammen bis hin zum kompletten Office-Paket.

Für gewöhnlich handelt es sich beim größten Teil der auf Windows-Rechnern mitgelieferten Software allerdings um Demoversionen, Internet-Explorer-Toolbars und ähnlich nervige Dinge – zusammenfassend auch als „Crapware“ bekannt. Das U80V macht da keine Ausnahme: Der Microsoft-Browser ist mit der Google-Toolbar versehen, und zeitlich eingeschränkt funktionsfähige Ausgaben von Norton Internet Security 2009 und Microsoft Office 2007 finden sich ebenfalls auf der Platte. Aber immerhin, zur Bilderverwaltung ist Picasa an Bord, und mit CyberLink Power2Go brennen Käufer kurz nach dem ersten Anschalten CDs und DVDs.

Zudem bietet das Asus-Notebook ExpressGate, eine binnen Sekunden startende Linux-Distribution. Wer nur Kleinigkeiten wie Browsen, Chatten, Musik hören oder Fotos betrachten im Sinn hat, kann so das träge Windows umschiffen. Ein nettes Extra, das der Großteil der Käufer allerdings wohl nie nutzen wird.

Laptops mit Vista bieten allesamt eine Recovery-Partition. So lässt sich selbst ein komplett zerschossenes Windows zumindest wieder auf den Auslieferungszustand zurücksetzen. Gegen einen mechanischen Schaden der Festplatte schützt diese Sicherheit allerdings natürlich nicht. Hinzu kommt, dass viele Hersteller keine Recovery-DVDs für Vista mitliefern. Diese muss der Anwender selbst erstellen – so lange der Rechner noch läuft, natürlich. Asus packt erfreulicherweise Windows-DVDs mit dem U80V in den Karton, zusammen mit einer Treiber-DVD und Cyberlinks Power2Go-Software.

Das Apple-Notebook dagegen bringt das vollständige Unterhaltungs- und Office-Paket mit. Auf unserem MacBook Pro 13 ist Mac OS X 10.5.8 und iLife 08 vorinstalliert. Seit 28 August werden die Rechner mit den neueren Versionen OS X Snow Leopard und iLife 09 ausgeliefert.

iLife setzt sich aus iPhoto (zum Organisieren von Fotos), iMovie (einfache Videoschnittsoftware mit der Möglichkeit, DVD-Filme zu zusammenzustellen), GarageBand (Audio-Sequenzer mit Podcast-Funktion) und iWeb (WYSIWYG-HTML-Editor). Zudem ist die MobileMe Web Gallery an Bord, die ein Hochladen von Fotos und Videos ins Web ermöglicht.

Im Gegensatz zum Windows-Vista-Notebook bietet das MacBook keine Recovery-Partition – dafür liegt jedem Apple-Rechner eine OS-X-DVD bei. Von der Scheibe lässt sich OS X sogar direkt booten, so dass der Anwender Daten retten oder Reparaturen vornehmen kann. Für den versierten Benutzer ist die unixbasierte Shell natürlich das Non-Plus-Ultra.

Mac: 5 – Windows: 1
Das MacBook Pro bringt direkt Out-of-the-Box Software mit, bei der ein Windows-Anwender hunderte Euro zusätzlich auf den Tresen legen müsste und entscheidet diese Runde so mit Leichtigkeit für sich.

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Asus                

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Apple gegen Windows: MacBook Pro vs. PC

  • Am 21. Mai 2010 um 08:35 von Florian

    Wo finde ich den Bericht?
    Hallo,

    gibts es schon den hier angesprochenen Vergleich vom Snow Leopard und Windows 7?
    Grüße!

    • Am 21. Mai 2010 um 11:04 von Daniel Schraeder

      AW: Wo finde ich den Bericht?
      Hallo Florian,

      wir haben den angekündigten Vergleich leider noch nicht umgesetzt. Weitere Infos zum Thema gibt es aber zum Beispiel bei unseren amerikanischen Kollegen von CNET.com: http://reviews.cnet.com/8301-31012_7-10319612-10355804.html

      Beste Grüße
      Daniel Schraeder, CNET.de

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