Google-Smartphones: alle Android-Handys im Vergleich

Sicherlich hat Apple mehr Applikationen im Portfolio. Allerdings gibt es eben nur ein einziges iPhone – friss oder stirb. Wer eine Tastatur braucht, weil er auch unterwegs viel tippen möchte, kauft eben kein iPhone. Wer eine hochauflösende Kamera haben will, ein OLED-Display, einen Blitz oder eine Foto-LED eben auch nicht. Und hier kommt wieder Android ins Spiel: Etliche Hersteller bauen Smartphones mit dem Google-Betriebssystem, alle sind miteinander kompatibel – und alle sind anders ausgestattet. Tastatur? Gibt es, etwa beim T-Mobile G1 oder bei den frisch angekündigten Smartphones GW620 von LG und Dext von Motorola. OLED-Display, Foto-LED? Hat das Samsung Galaxy. 5-Megapixel-Kamera? Haben vier der acht aktuellen Geräte. Soll das Display genau so groß sein wie beim iPhone? Dann gäbe es ab Oktober das Pulse von T-Mobile. Soll es kleiner sein? 3,2 Zoll, 3,1 oder gar 2,8? Gibt es alles, und es ist lange noch nicht Schluss. Schließlich ist das erste Android-Handy noch nicht einmal ein Jahr auf dem Markt.

Verfügbare Smartphones

Derzeit gibt es vier Geräte zu kaufen, auf denen Android läuft. Darunter der Pionier G1 beziehungsweise Dream – das erste, deutsche Google-Handy. Es ist immer noch das einzige Modell mit Tastatur. Inzwischen ist es nicht mehr nur exklusiv bei T-Mobile, sondern auch im freien Handel zu haben. Dementsprechend entwickelt es sich langsam zu einem Schnäppchen: Preisvergleiche listen das G1 bereits für gut 300 Euro. Zum Vergleich: Ein iPhone 3G mit Prepaid-Karte kostet knapp 600 Euro.

Die Modelle zwei und drei in Deutschland sind das HTC Magic und das Galaxy i7500 von Samsung. Wie auch beim G1 bleiben kaum Wünsche offen, was die Ausstattung angeht: WLAN, Bluetooth, GPS und HSDPA sind selbstverständlich. Beide verfügen über einen kapazitiven Touchscreen mit 3,2 Zoll Diagonale und einer Auflösung von 320 mal 480 Pixeln. Die Unterschiede liegen also im Detail: Während das HTC zur Navigation durch die Menüs und Webseiten einen Trackball zur Verfügung stellt, setzt Samsung auf die klassische Vier-Wege-Steuerung mit OK-Taste in der Mitte. Statt 3,2-Megapixel-Kamera beim Magic gibt es eine mit 5,0 Megapixeln beim Galaxy, und Samsung spendiert seinem ersten Android-Smartphone sogar noch eine Foto-LED. Außerdem setzen die Koreaner auf die OLED-Anzeigetechnik. Das Ergebnis ist ein Display, das mit gestochen scharfen Bildern, realistischen Farben und perfekten Blickwinkeln aufwartet.

Die letzte Neuerscheinung in diesem Umfeld ist das Hero von HTC. Bei T-Mobile heißt es G2 Touch, ist aber ansonsten identisch mit dem im freien Markt und bei E-Plus erhältlichen Hero. Was die technische Ausstattung angeht, ähnelt es dem HTC Magic wie ein Ei dem anderen – lediglich die Kamera nimmt nun 5 statt 3,2 Megapixel auf. Dafür arbeitet aber der Autofokus langsamer. Der große Unterschied, abgesehen vom Design, ist die neue Oberfläche. Während die ersten drei Android-Smartphones auf die Standard-Oberfläche mit drei anpassbaren Homescreens setzen, kommt hier erstmals ein von HTC entwickeltes Interface namens Sense zum Einsatz. Es bietet alles, was Android an sich zu bieten hat – plus ein paar Extras. Etwa zusätzliche Widgets, sieben statt drei Homescreens und die Integration von Social Networks, Twitter, Exchange & Co.

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