Die Ausstattung des Dext entspricht dem Standard aktueller, hochwertiger Smartphones. Es gibt eine 5-Megapixel-Kamera, WLAN und HSDPA für schnelle Downloads aus dem Netz, eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuche zum Anschluss von Standard-Kopfhörern und einen MicroSD-Speicherkartenslot. Beim britischen Testgerät ist eine 2-GByte-Karte im Lieferumfang enthalten.

Echte oder virtuelle Tastatur?

Das mechanische Tastenfeld des Dext ist ein zweischneidiges Schwert. Die Tasten sind groß und erhaben, aber es gibt keinen Abstand zwischen ihnen. Dennoch ist es eine Leistung der Motorola-Entwickler, so viele Knöpfe auf so wenig Platz unterzubringen. Dafür tippt es sich auch erstaunlich gut: Textnachrichten und E-Mails schreiben sich schnell und unkompliziert. Darüber hinaus gibt es eine vergleichsweise gute virtuelle Tastatur: Sie reagiert ausgezeichnet. Allerdings fehlt uns die Verknüpfung zu Zahlen und Sonderzeichen, wie sie beispielsweise das HTC Hero zu bieten hat.

Nachdem wir einige Zeit mit dem Dext verbracht haben, fällen wir unser Urteil für die mechanische Tastatur. Auf ihr tippt es sich einfach schneller und angenehmer, auch, wenn sie vielleicht noch besser sein könnte. Allerdings funktioniert sie logischerweise nur, wenn man das Smartphone im Querformat bedient. Wer also nur mal kurz eine Postleitzahl oder einen Suchbegriff tippt und das Handy hochkant hält, wird für diesen Zweck wohl das Software-Tastenfeld benutzen.

Motorola Dext - Tastatur
Der Tastatur des Dext mangelt es an Abstand zwischen den Tasten. Trotzdem tippt es sich vergleichsweise gut. Für Eingaben im Hochformat steht ein virtuelles Keyboard auf dem Touchscreen-Display zur Verfügung.

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