Neue Handys im Oktober: Palm Pre, HTC Touch 2, Nokia N97 Mini & mehr

von Yvonne Göpfert am , 17:55 Uhr

Nach der Flaute im September ist der Oktober der Monat der hochkarätigen Smartphones. Mit Palm Pre, HTC Touch 2, HTC Tattoo, Nokia N900, Nokia N97 Mini und T-Mobile Pulse kommen gleich sechs vollausgestattete Alleskönner auf den Markt. Sony Ericsson setzt auf Multimedia und wirft zwei Fotospezialisten – Satio und Aino – mit integrierter 12- beziehungsweise 8-Megapixel-Kamera in den Handel. Insgesamt kommen im Oktober 12 Neuvorstellungen.

Die Zukunft lautet Android [1]? Von wegen – Nokia und Palm haben dem etwas entgegenzusetzen. Die Finnen fahren zweigleisig und bringen das Symbian-Smartphone [2] N97 Mini und das N900 mit dem Linux-Betriebssystem Maemo auf den Markt. Palm dagegen setzt auf die Eigenentwicklung WebOS, das den Geräten mit dem grünen Roboter dank Multitasking und Multitouch den Garaus machen soll.

Doch auch bei den Androiden rappelt es in der Kiste: Mit dem HTC Tattoo [3] und dem Pulse von T-Mobile [4] erhält die Smartphoneriege mit dem Open-Source-Betriebssystem tatkräftige Unterstützung im unteren Preissegment.

Und Microsoft [5] will natürlich auch noch ein Stück vom großen Smartphonekuchen. Der Konzern aus Redmond prescht mit der neuesten Version seines Betriebssystems – Windows Mobile 6.5 – nach vorne. Zum Einsatz kommt das OS auf dem HTC Touch 2 [6] und dem LG [7] GM750.

Sony [8] Ericsson hält sich diesen Monat aus dem Betriebssystemschaos heraus und bringt stattdessen zwei hochkarätige Fotohandys auf den Markt. Das Satio [9] läuft ebenfalls mit Symbian und verfügt über eine 12-Megapixel-Kamera, das Aino [10] löst immerhin auch noch acht Millionen Bildpunkte auf. Beide Mobiltelefone verfügen über vielfältige Fotografiefunktionen.

Wir stellen auf den folgenden Seiten alle neuen Handys vor, die im Oktober 2009 in den Handel kommen.

HTC [11] verpasst dem Touch, einem der ersten Windows-Mobile-Smartphones mit Touchscreen, ein Update. Auch der Nachfolger bietet die altbekannte, aber inzwischen deutlich weiterentwickelte Oberfläche TouchFlo. Neu ist zum Beispiel, dass das Adressbuch als Kontaktzentrale dient. Bei jedem Eintrag lassen sich direkt alle bisher mit der Person ausgetauschten Chat-Dialoge, E-Mails und SMS einsehen.

Als Standard-Browser kommt auf dem Touch nicht etwa der neuere Internet Explorer Mobile, sondern Opera zum Einsatz. Der Zugang zum Windows Market Place ist ebenfalls neu: Dort steht eine Menge weiterer Software für den Touch 2 zum Download bereit.

Der HTC Touch 2 [6] bietet eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse für Standard-Ohrhörer sowie eine 3,2-Megapixel-Kamera und einen GPS-Receiver. Das Display fällt mit 2,8 Zoll vergleichsweise klein aus. WLAN und HSDPA mit bis zu 7,2 MBit/s sorgen für eine flotte Datenübertragung – jedenfalls beim Herunterladen: HSUPA für den schnellen Upload fehlt.

Wir haben den HTC Touch 2 bereits ausführlich getestet.

Technische Daten HTC Touch 2 [6]
Größe 10,4 x 5,5 x 1,3 cm
Gewicht 110 g
Display 2,8 Zoll; 240 x 320 Pixel Auflösung
Kamera 3,2 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1100 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz Sprechzeit: 7 Stunden; Standby-Zeit: 15 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja, bis zu 7,2 MBit/s
HSUPA nein
WLAN ja
GPS ja
integrierter Speicher 512 MByte ROM; 256 MByte RAM
Speichererweiterung microSD-Karte
Preis 339 Euro ohne Vertrag (Stand 30.09.2009)
Anbieter E-Plus, T-Mobile

Mit dem HTC Tattoo [14] [12] kommt ein weiteres Android-Smartphone in den Handel. Absolutes Alleinstellungsmerkmal: Die Schale ist austauschbar. Zur Auswahl stehen die Farben Blau, Lila, Schwarz, Silber und Weiß. Im Lieferumfang sind allerdings keine Cover zum Wechseln enthalten. Aber immerhin: Tattoo-Besitzer haben die Möglichkeit, eigene Schalen zu gestalten.

Die Ausstattung richtet sich an Smartphone-Einsteiger: WLAN und HSDPA dienen zum Surfen im Web. Allerdings könnte der Upload von Dateien etwas schneller gehen: Mangels HSUPA schafft das Tattoo nur 384 KBit/s. Die integrierte Kamera macht Fotos mit einer Auflösung von 3,2 Megapixeln. Der MP3-Player spielt alle gängigen Formate wie AAC, MP3, WAV, MIDI und WMA9 ab. Das Touchscreen-Display ist mit 2,8 Zoll Bilddiagonale allerdings eher bescheiden.

Mittels GPS besteht zwar theoretisch die Möglichkeit zur Routenplanung, aber eine vollwertige Navigationslösung muss sich der Nutzer erst im Android Market herunterladen – vorinstalliert ist nur Google [13] Maps.

Bei der Hardware bietet das Tattoo die HTC-übliche Ausstattung: Der Qualcomm-Prozessor ist mit 528 MHz getaktet, der interne Speicher beläuft sich auf 512 MByte ROM und 256 MByte RAM.

Technische Daten HTC Tattoo
Größe 10,6 x 5,5 x 1,4 cm
Gewicht 108 g
Display 2,8 Zoll; 240 x 320 Pixel Auflösung
Kamera 3,2 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1100 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz Sprechzeit: 6,5 Stunden; Standby-Zeit: 14 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja, bis zu 7,2 MBit/s
HSUPA nein, Upload bis zu 384 KBit/s
WLAN ja
GPS ja
integrierter Speicher 512 MByte ROM; 256 MByte RAM
Speichererweiterung microSD-Karte bis 32 GByte
Preis 339 Euro (Stand 30.09.2009)
Anbieter E-Plus, O2, Vodafone

Im Oktober bringt LG mit dem GM750 sein erstes Windows-Mobile-6.5-Smartphone mit 5-Megapixel-Kamera auf den Markt. Das neue Windows Mobile verspricht eine ganze Reihe von Verbesserungen. So soll das berührungsempfindliche 3-Zoll-Display besser mit dem Finger zu bedienen sein und flüssiger auf Scrollbewegungen reagieren. Die Auflösung liegt bei vergleichsweise mäßigen 240 mal 400 Pixeln. Zum Vergleich: Touchscreen-Handys der Oberliga bieten bereits 480 mal 800 Pixel. Zum Arbeiten und für den beruflichen Einsatz ist die Auflösung ausreichend.

Die Akkukapazität klingt mit 1500 mAh zwar recht vielversprechend, aber dennoch dürfte das LG GM750 bei intensivem Gebrauch und aktiviertem WLAN oder GPS in der Praxis nicht mehr als ein bis zwei Tage durchhalten, bevor es wieder an die Steckdose muss. Das HSPA-Smartphone kommt mit 280 MByte internem Speicher, der sich mittels microSD-Karte um bis zu 32 GByte erweitern lässt.

Technische Daten LG GM750
Größe 11,0 x 5,4 x 1,3 cm
Gewicht 120 g
Display 3 Zoll; 240 x 400 Pixel Auflösung
Kamera 5 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1500 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz Sprechzeit: 10 Stunden; Standby-Zeit: 16 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 7,2 MBit/s
HSUPA ja; bis zu 2 MBit/s
WLAN ja
GPS ja
integrierter Speicher 280 MByte
Speichererweiterung microSD-Karte bis 32 GByte
Preis 340 Euro
Anbieter alle Netzbetreiber

Das Chocolate ist das erfolgreichste LG-Handy aller Zeiten. Dennoch hat sich der koreanische Hersteller drei Jahre Zeit gelassen, um den Nachfolger zu entwickeln. Die Design-Elemente des Ur-Chocolate – schwarz-rote Farbelemente und klare Linien – kommen auch beim neuen Modell aus der Black-Label-Serie zum Tragen.

Der Schokoriegel der zweiten Generation bietet einen knapp 4 Zoll großen LCD-Bildschirm mit einem Seitenverhältnis von 21:9. Das soll dem Nutzer insbesondere beim Betrachten von Videos und beim Surfen im Internet zugutekommen. Außerdem gibt es einen Splitscreen-Modus, mit dem sich beispielsweise zwei Webseiten nebeneinander betrachten lassen. Ferner sitzt beim New Chocolate über dem Display anstelle einer Kunststoff- eine Glasabdeckung.

Die Menüs teilt LG in vier Reiter auf: Kommunikation, Unterhaltung, Programme und Einstellungen. Eine 5-Megapixel-Kamera bietet das Candybar-Handy übrigens ebenfalls.

Technische Daten LG BL40 New Chocolate [15]
Größe 13,0 x 5,1 x 1,1 cm
Gewicht 123 g
Display 4 Zoll; 345 x 800 Pixel Auflösung
Kamera 5 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1000 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz Sprechzeit: 6 Stunden; Standby-Zeit: 14,5 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA bis zu 7,2 MBit/s
HSUPA bis zu 2 MBit/s
WLAN ja
GPS nein
integrierter Speicher 1 Gbyte
Speichererweiterung microSD-Karte bis 32 GByte
Preis 519 Euro (Stand 30.9. 2009)
Anbieter alle Netzbetreiber

Mit dem N900 bringt Nokia sein erstes Handy mit dem neuen Maemo-Betriebssystem auf den Markt. Maemo soll der iPhone- und Android-Konkurrenz die Stirn bieten. Der Vorteil: Wie die beiden genannten Konkurrenten schleppt auch das Linux-Derivat Maemo keine gewachsenen Systemstrukturen mit sich herum, die für unübersichtliche Menüs sorgen.

Entsprechend modern und leicht ist das N900 zu bedienen. Die Nutzeroberfläche ist auf drei Stufen verteilt: Die oberste Ebene erstreckt sich auf bis zu vier Bildschirme und zeigt Widgets, Programmverknüpfungen und Lesezeichen an. Dabei lassen sich die einzelnen Elemente auf dem 3,5-Zoll-Display beliebig hin- und herschieben und schließlich ablegen – genau so, wie es auch auf einem Android-Smartphone möglich ist.

Das N900 ist vorwiegend für eine Bedienung im Querformat konzipiert. Nur die Telefonfunktionen sind horizontal angelegt. Zum Tippen von Texten steht eine ausziehbare, dreireihige QWERTZ-Tastatur zur Verfügung. Wer im Web surfen will, nutzt den auf Mozilla [16]-Technik basierenden Browser. Zum Zoomen auf einer Internetseite führt der Nutzer eine strudelartige Drehbewegung mit dem Finger aus oder tippt zwei Mal kurz auf den Touchscreen.

An Anschlüssen bietet das N900 einen Micro-USB-Port und eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse für Standard-Kopfhörer. Die integrierte Kamera löst 5 Megapixel auf und erhellt dunkle Motiv mit gleich zwei LED-Leuchten. Zudem hat Nokia A-GPS integriert und Ovi Maps 3.0 als Navigationslösung inklusive Fußgängerkarten vorinstalliert. Der interne Speicher fasst 32 GByte und lässt sich zusätzlich noch per microSD-Karte um weitere 16 GByte aufrüsten.

Technische Daten Nokia N900
Größe 11,0 x 6,0 x 2,0 cm
Gewicht 181 g
Display 3,5 Zoll; 800 x 480 Pixel Auflösung
Kamera 5 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1320 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz Sprechzeit: k. A.
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 10,2 MBit/s
HSUPA ja; bis zu 2 MBit/s
WLAN ja
GPS ja
integrierter Speicher 32 GByte
Speichererweiterung microSD-Karte bis 16 GByte
Preis 599 Euro ohne Vertrag (Stand 30.09 2009)
Anbieter alle Netzbetreiber

Das Nokia N97 musste einiges an Kritik einstecken: „Zu dick“ und „zu schwer“ lauten unter anderem die Vorwürfe. Nokia hat reagiert und das Gerät überarbeitet. Das Ergebnis namens N97 Mini ist mit 3,2-Zoll- statt 3,5 Zoll-Touchscreen deutlich kleiner und leichter als das ursprüngliche N97 [17]. Allerdings bietet es dafür auch nur 8 anstelle von 32 GByte internem Speicher. Auf das Touchpad neben der dreireihigen QWERTZ-Tastatur müssen Mini-Nutzer ebenfalls verzichten.

Davon abgesehen sieht das N97 Mini dank Metallelementen wesentlich eleganter aus als das Vorgängermodell. A-GPS, WLAN und HSDPA mit bis zu 3,6 MBit/s bringt der Hersteller trotz geringerer Abmessungen im Gehäuse unter. HSUPA für den Daten-Upload mit bis zu 2 MBit/s unterstützt der kleine Finne jedoch nicht.

Die Oberfläche ähnelt dem Nokia N97. Auch für das Mini-Handy stehen eine ganze Reihe von Programmen, darunter E-Mail- und Facebook-Clients, zur Verfügung.

Technische Daten Nokia N97 Mini
Größe 11,3 x 5,3 x 1,4 cm
Gewicht 138 g
Display 3,2 Zoll; 640 x 360 Pixel Auflösung
Kamera 5 Megapixel
MP3-Player ja (Nseries Musik-Player)
Akku 1200 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz Sprechzeit: 7 Stunden; Standby-Zeit: 13 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 3,6 MBit/s
HSUPA nein
WLAN ja
GPS ja
integrierter Speicher 8 GByte
Speichererweiterung microSD-Karte bis zu 16 GByte
Preis 559 Euro ohne Vertrag (Stand 30.09.2009)
Anbieter alle Netzbetreiber

Das Series-40-Handy Nokia 3720 Classic ist – wie der Name schon ankündigt – einfach und vor allem robust gebaut: Es ist nach IP54 (IEC 60529/Level) zertifiziert und damit gegen Spritzwasser und Staub geschützt. Abenteurer freuen sich bei Dunkelheit zudem über eine Taschenlampenfunktion.

Das Tri-Band-Handy bietet eine 2-Megapixel-Kamera ohne Autofokus. Immerhin erhellt ein LED-Licht bei Bedarf die Szenerie. Der integrierte Musikplayer kommt mit den Formaten MP3, AAC, oder WMA zurecht und bietet außerdem eine Radio-Funktion. Die in die 2,5-Millimeter-Klinkenbuchse eingesteckten Kopfhörer dienen als Antenne für den UKW-Empfang. Eine Standard-3,5-Millimeter-Klinkenbuchse bietet das 3720 Classic leider nicht. Für den Anschluss hochwertiger Kopfhörer für kein Weg an einem Adapter vorbei.

Auf den internen Speicher passen nur schlappe 20 MByte. Glücklicherweise ist die Kapazität per microSD-Karte auf bis zu 8 GByte erweiterbar. Im Lieferumfang ist eine 1-GByte-Karte enthalten, auf der erfreulicherweise Nokia Maps vorinstalliert ist. Zum Navigieren fehlt dem Nokia 3720 Classic allerdings ein GPS-Chip, jedoch kann die Ortung grob über das Mobilfunknetz erfolgen.

Technische Daten Nokia 3720 Classic
Größe 11,5 x 4,7 x 1,5 cm
Gewicht 94 g
Display 2,2 Zoll; 240 x 320 Pixel Auflösung
Kamera 2 Megapixel
MP3-Player ja (Nokia Musik-Player)
Akku 1050 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz Sprechzeit: 7 Stunden; Standby-Zeit: 19 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Tri-Band: 900/1800/1900 MHz
UMTS nein
HSDPA nein
HSUPA nein
WLAN nein
GPS nein
integrierter Speicher 20 MByte
Speichererweiterung microSD-Karte bis zu 8 GByte
Preis 159 Euro ohne Vertrag (Stand 30.09.2009)
Anbieter alle Netzbetreiber

Das T-Mobile Pulse [19] [18] ist das dritte Android-Handy, das der Bonner Netzbetreiber in sein Portfolio aufnimmt. Es läuft unter der Version 1.5 (Cupcake) und bietet wie alle Android-Geräte Zugang zum Market Place. Dort stehen – ähnlich wie im App Store – Myriaden von Anwendungen für alle Anwendungsbereiche zum Download bereit.

Das Open-Source-Handy kommt mit einem 3,5 Zoll großen Touchscreen, der allerdings nur 320 mal 480 Pixel auflöst. Die übrige Ausstattung bewegt sich zwar nicht auf dem Niveau der Top-Geräte HTC Hero & Co., kann sich aber dennoch sehen lassen. Die Kamera fotografiert mit einer Auflösung von 3,2 Megapixeln. Einen LED-Blitz gibt es nicht. Das Pulse ist mit Quad-Band-GSM, UMTS inklusive der Datenturbos HSDPA und HSUPA sowie WLAN und Bluetooth ausgestattet. Sogar ein GPS-Chip ist integriert. Betrieben wird das Pulse mit einem Qualcomm-Prozessor mit 528 MHz. Der Hersteller ist nicht, wie man auf den ersten Blick vermuten könnte, HTC, sondern der chinesische Handyhersteller Huawei.

Technische Daten T-Mobile Pulse
Größe 13,5 x 6,3 x 1,4 cm
Gewicht 135 g
Display 3,5 Zoll; 320 x 480 Pixel Auflösung
Kamera 3 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1500 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz Sprechzeit: 3,5 Stunden; Standby-Zeit: 8,75 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1800 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 7,5 MBit/s
HSUPA k. A.
WLAN ja
GPS ja
integrierter Speicher k. A.
Speichererweiterung ja
Preis wird bei Marktstart bekannt gegeben (Stand 30.09.2009)
Anbieter T-Mobile

Nach Samsung [20] bringt jetzt auch Sony Ericsson mit dem Satio [9] ein 12-Megapixel-Fotohandy auf den Markt. Die Kamera bietet einen Autofokus mit Gesichtserkennung und einen elektronischen Bildstabilisator. Mittels Touch-Fokus-Funktion tippt der Anwender auf einen beliebigen Bildbereich, und das Handy stellt diesen scharf. Im Halbdunkel sorgt ein Xenon-Blitz für eine bessere Beleuchtung.

Der 3,5 Zoll große Breitbild-Touchscreen ist mit seiner Auflösung von 360 mal 640 Pixeln gut zum Videoschauen geeignet. Die Filme gelangen per Drag & Drop vom PC auf das Handy. Dabei wandelt die Software Media Go, die etwas an iTunes erinnert, Video- und Musikdateien in die bestmögliche Qualität fürs Handy um. Zusätzlich stehen Satio-Besitzern circa 60 Filme auf der PlayNow-Arena-Filmwebseite zur Verfügung.

Ferner lassen sich mit dem Handy dank A-GPS ortsbezogene Dienste wie Google Maps nutzen. Zur Routenplanung steht die Software Wisepilot zur Verfügung. Auch das Geo-Tagging von Fotos unterstützt das Satio. Das Symbian-Handy bringt lediglich 60 MByte freien Speicher mit – glücklicherweise bietet das Smartphone einen microSD-Slot.

Technische Daten Sony Ericsson Satio [9]
Größe 11,2 x 5,5 x 1,3 cm
Gewicht 126 g
Display 3,5 Zoll; 360 x 640 Pixel Auflösung
Kamera 12,1 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 950 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz Sprechzeit: 9 Stunden; Standby-Zeit: 15 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 7,2 MBit/s
HSUPA ja; bis zu 2 MBit/s
WLAN ja
GPS ja
integrierter Speicher 60 MByte
Speichererweiterung microSD-Karte
Preis 699 Euro ohne Vertrag (Stand 30.09.2009)
Anbieter alle Netzbetreiber

Sony-Ercisson-Fans, denen das Satio zu sperrig ist, sollten sich das Aino [21] ansehen. Das Touchscreen-Smartphone bringt immerhin eine 8-Megapixel-Kamera mit vielfältigen Fotofunktionen mit. Beim Display muss sich der Nutzer allerdings mit 3,0 statt 3,5 Zoll begnügen.

Eine Besonderheit des Aino ist die Remote-Play-Funktion – damit kommuniziert das Smartphone mit der Playstation 3. Um das Feature zu nutzen, muss das Handy via WLAN oder UMTS mit dem Internet verbunden sein. Danach lassen auf der Konsole gespeicherte Fotos, Videos und Musiktitel über das Handy ansehen beziehungsweise anhören.

Wie das Satio bietet das Aino WLAN, HSDPA und GPS. Beim Speicher hat Sony Ericsson nur unwesentlich gespart: Das Aino kommt mit zu vernachlässigenden 55 MByte, die ebenfalls per microSD-Karte erweiterbar sind.

Technische Daten Sony Ericsson Aino [10]
Größe 10,4 x 5,0 x 1,6 cm
Gewicht 134 g
Display 3 Zoll; 240 x 432 Pixel Auflösung
Kamera 8,1 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 950 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz Sprechzeit: 13 Stunden; Standby-Zeit: 15 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 7,2 MBit/s
HSUPA ja; bis zu 2 MBit/s
WLAN ja
GPS ja
integrierter Speicher 55 MByte
Speichererweiterung microSD-Karte
Preis 549 Euro ohne Vertrag (Stand 30.09.2009)
Anbieter alle Netzbetreiber

Das Naite zeigt sich in klassischer Candybar-Bauform mit 2,2-Zoll-Display. Spektakulärer als das schlichte Gehäuse ist das 3D-Interface: Die Programm-Icons drehen sich wie ein Karussell. Seine Stärken spielt das Naite beim Organizer aus: Das Handy bietet zahlreiche Funktionen zum Verwalten und Abrufen von E-Mail-Konten und Kalendern. Zudem ist Google Maps auf dem Handy installiert. Wie beim Nokia 3720 Classic fehlt ein GPS-Chip zur punktgenauen Ortung allerdings. Zur Kommunikation mit der Außenwelt steht lediglich UMTS zur Verfügung. HSDPA oder WLAN sucht man auf dem Naite vergeblich.

Business hui, Multimedia pfui: Die Kamera löst lediglich bescheidene 2 Megapixel auf – mehr als Schnappschüsse darf der Nutzer also nicht erwarten. Der Media-Player unterstützt nur wenige Formate, darunter AAC und MP3. Für Musik- und Fotodateien stehen der 100 MByte fassende interne Speicher oder microSD-Karten zur Verfügung.

Technische Daten Sony Ericsson Naite
Größe 10,8 x 4,7 x 1,3 cm
Gewicht 84 g
Display 2,2 Zoll; 240 x 320 Pixel Auflösung
Kamera 2 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 950 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz Sprechzeit: 9,5 Stunden; Standby-Zeit: 18 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA nein
HSUPA nein
WLAN nein
GPS nein
integrierter Speicher 100 MByte
Speichererweiterung microSD-Karte
Preis 159 Euro ohne Vertrag (Stand 30.09.2009)
Anbieter alle Netzbetreiber

Neben dem Nokia N900, auf dem das Betriebssystem Maemo läuft, bereichert ein zweites Mobiltelefon mit neuem OS den Handymarkt: Palm verkauft hierzulande ab dem 13. Oktober 2009 den Pre [22], der unter WebOS läuft. Das Display reagiert auf Multitouch-Eingaben. Das Smartphone erkennt also Gesten mit mehreren Fingern und öffnet dann beispielsweise ein Programm, dreht ein Bild oder zoomt in Webseiten und Fotos hinein.

Weiter unterstützt die Plattform Multitasking. In einer Art Taskmanager sieht der Anwender, welche Programme gerade aktiv sind und springt jederzeit unkompliziert zwischen den Anwendungen hin und her. Zudem verfolgt der Hersteller mit Palm Synergy eine ähnliche Integration aller Kommunikationskanäle wie es HTC mit seiner Oberfläche Sense macht. Palm Synergy stellt sämtliche Informationen aus unterschiedlichen Quellen in einer Übersicht dar. Die Daten können dabei beispielsweise aus Outlook, Google oder Facebook stammen. Auch verschiedene Kalender stellt das Smartphone in einer einzigen Ansicht dar.

Das Gerät kommt mit GPS, HSDPA, WLAN und 8 GByte internem Speicher. Platz für einen Speicherkarten-Steckplatz hat Palm nicht mehr entbehren können. Das Display misst 3,1 Zoll in der Diagonale und löst 320 mal 480 Pixeln auf. Damit ist es mit der Anzeige des Android-Kurrenten Hero [23] vergleichbar.

CNET hat den Palm Pre schon getestet [24].

Technische Daten Palm Pre [25]
Größe 11,7 x 5,6 x 1,7 cm
Gewicht 135 g
Display 3,2 Zoll; 320 x 480 Pixel Auflösung
Kamera 3 Megapixel
MP3-Player ja
Akku 1150 mAh
Akkulaufzeit GSM-Netz Sprechzeit: 5 Stunden; Standby-Zeit: 8 Tage
Frequenzbänder GSM-Netz Quad-Band: 850/900/1800/1900 MHz
UMTS ja
HSDPA ja; bis zu 7,2 MBit/s
HSUPA ja; bis zu 2 MBit/s
WLAN ja
GPS ja
integrierter Speicher 8 GByte
Speichererweiterung nein
Preis 481 Euro ohne Vertrag (Stand 30.09.2009)
Anbieter O2

Artikel von CNET.de: https://www.cnet.de

URL zum Artikel: https://www.cnet.de/41515395/neue-handys-im-oktober-palm-pre-htc-touch-2-nokia-n97-mini-mehr/

URLs in this post:

[1] Android: http://www.cnet.de/themen/android/

[2] Smartphone: http://www.cnet.de/themen/smartphone/

[3] HTC Tattoo: https://www.cnet.de/blogs/alpha/messen/ifa2009/41502400/ifa+2009+neues+android_smartphone+htc+tattoo+fuer+einsteiger.htm

[4] Pulse von T-Mobile: https://www.cnet.de/tests/handy/41503059/bilder/guenstiges+android_smartphone+im+test+t_mobile+pulse.htm

[5] Microsoft: http://www.cnet.de/unternehmen/microsoft/

[6] HTC Touch 2: https://www.cnet.de/tests/handy/41515402/htc+touch+2+im+test+smartphone+mit+windows+mobile+6_5.htm

[7] LG: http://www.cnet.de/unternehmen/lg/

[8] Sony: http://www.cnet.de/unternehmen/sony/

[9] Satio: https://www.cnet.de/blogs/mobile/iphone/41206860/sony+ericsson+idou+multimedia_riese+mit+12_1_mp_kamera.htm

[10] Aino: https://www.cnet.de/digital-lifestyle/galerie/41004745/playstation_3_handy+sony+ericsson+aino+hat+die+konsole+im+griff.htm

[11] HTC: https://www.cnet.de/i/mb/hdy/2009/09/hdm10_01.jpg

[12] Mit dem HTC Tattoo: https://www.cnet.de/i/mb/hdy/2009/09/hdm10_02.jpg

[13] Google: http://www.cnet.de/unternehmen/google-inc/

[14] HTC Tattoo: https://www.cnet.de/specials/ifa/ifa2009/gallery/41502410/ifa+2009+erste+fotos+vom+einsteiger_android_smartphone+htc+tattoo.htm

[15] LG BL40 New Chocolate: https://www.cnet.de/digital-lifestyle/galerie/41501094/lg+praesentiert+new+chocolate+bl40+mit+21+9_display.htm

[16] Mozilla: http://www.cnet.de/unternehmen/mozilla/

[17] Das Nokia N97 musste einiges an Kritik einstecken: „Zu dick“ und „zu schwer“ lauten unter anderem die Vorwürfe. Nokia hat reagiert und das Gerät überarbeitet. Das Ergebnis namens N97 Mini ist mit 3,2-Zoll- statt 3,5 Zoll-Touchscreen deutlich kleiner und leichter als das ursprüngliche N97: https://www.cnet.de/i/mb/hdy/2009/09/hdm10_06.jpg

[18] Das T-Mobile Pulse: https://www.cnet.de/i/mb/hdy/2009/09/hdm10_08.jpg

[19] T-Mobile Pulse: https://www.cnet.de/tests/handy/41503059/guenstiges+android_smartphone+im+test+t_mobile+pulse.htm

[20] Nach Samsung: https://www.cnet.de/i/mb/hdy/2009/09/hdm10_09.jpg

[21] Sony-Ercisson-Fans, denen das Satio zu sperrig ist, sollten sich das Aino: https://www.cnet.de/i/mb/hdy/2009/09/hdm10_10.jpg

[22] Neben dem Nokia N900, auf dem das Betriebssystem Maemo läuft, bereichert ein zweites Mobiltelefon mit neuem OS den Handymarkt: Palm verkauft hierzulande ab dem 13. Oktober 2009 den Pre: https://www.cnet.de/i/mb/hdy/2009/09/hdm10_12.jpg

[23] Android-Kurrenten Hero: https://www.cnet.de/tests/handy/41005822/testbericht/im+test+android_smartphone+htc+hero+_t_mobile+g2+touch_+mit+sense_oberflaeche.htm

[24] Palm Pre schon getestet: https://www.cnet.de/tests/handy/41004971/testbericht/im+test+palm+pre+innovatives+webos_+aber+kein+iphone_killer.htm

[25] Palm Pre: https://www.cnet.de/tests/handy/41004971/im+test+palm+pre+innovatives+webos_+aber+kein+iphone_killer.htm