Ausstattung

Der Großteil der Tasten für die Aufnahmeparameter befindet sich auf dem Rahmen des ausklappbaren Displays. Der Funktions-Button holt die wichtigsten Optionen auf den Schirm. Darunter finden sich neben den üblichen Verdächtigen Weißabgleich, Effekte, Videoqualität, Standbildgröße sowie Programm- und Szenenmodi auch Blenden- und Belichtungspriorität. Für die Verschlusszeit stehen Werte zwischen 1/8 und 1/2000 Sekunde zur Verfügung, der Blendenbereich reicht von F1.8 bis F8. Zudem gibt es in dem Menü auch einen Punkt, der in die tiefgreifenderen Einstellungen führt.

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Highend-Full-HD-Camcorder im Vergleich

Hersteller Sony Panasonic Canon
Modell Handycam CX520V HDC-HS300 Legria HF S11
Preis 980 Euro 1025 Euro 1035 Euro
Sensor 1/2,9-Zoll-Exmor-R-CMOS 3x 1/4,1-Zoll-CMOS 1/2,6-Zoll-CMOS
Auflösung 6 Megapixel 3 x 3 Megapixel 6 Megapixel
Max. Bitrate 16 MBit/s 17 MBit/s 24 MBit/s
Optischer Zoom 12-fach 12-fach 10-fach
Brennweitenbereich 39,0 – 456 mm 44,9 – 539 mm 43,5 – 435 mm
Lichtstärke F1,8 – F3,4 F1,8 – F2,8 F1,8 – F3,0
Bildstabilisator optisch optisch optisch
Integrierter Speicher 64 GByte (Flash) 120 GB (HDD) 64 GByte (Flash)
Display 3,0 Zoll; Touchscreen 2,7 Zoll; Touchscreen 2,7 Zoll
Sucher elektronisch elektronisch nein
Mikrofon-/Kopfhörerbuchse ja/ja ja/ja ja/ja
Zubehörschuh ja ja ja
Abmessungen 12,5 x 6,5 x 6,2 cm 14,1 x 7,2 x 6,0 cm 13,6 x 7,0 x 6,9 cm
Gewicht 370 g 460 g 450 g

Der HF S11 bietet zudem Canons Cine-Modus zum Anpassen von Farbe und Gamma sowie eine 25p-Progessive-Funktion. Allerdings zeichnet der Camcorder sowohl im 25p- als auch im 30p-Betrieb 60 Bilder pro Sekunde im Interlaced-Verfahren auf. Für die Standbildaufnahme stehen außerdem Belichtungsmessung und Serienbildaufnahme bereit. Weitere Highend-Features umfassen drei verschiedene variable oder konstante Zoomgeschwindigkeiten, x.v.Color-Modus, Farbbalken und Pegelton.

Das Design des Menüsystems an sich hat Canon ebenfalls etwas überarbeitet. Es sieht stimmiger aus, und zudem ist die Schriftgröße nun anpassbar. Auf dem etwas niedrig auflösenden 2,7-Zoll-Display sehen die kleineren Schriftarten verpixelt aus und sind nicht sonderlich gut lesbar. Bei direkter Sonneneinstrahlung schlägt sich die Anzeige allerdings überdurchschnittlich.

Ein Druck nach unten mit dem Joystick auf dem Displayrahmen holt eine Reihe von Schnelleinstellungen auf den Bildschirm. Hier stehen beispielsweise Videolicht, Digitaleffekte, Drei-Sekunden-Voraufnahme, Gegenlicht- und Belichtungsausgleich, manueller Fokus, Mikrofonpegel, Gesichtserkennung sowie digitaler Telekonverter zur Verfügung. Im Standbildmodus sieht der Dialog etwas anders aus. Anstelle von Mikrofonpegel und Telekonverter bietet der Camcorder zusätzlich eine Blitzfunktion an.

Zudem bringt Canon eine Reihe neuer Features unter, etwa die Videoschnappschuss-Funktion, die viersekündige Clips aufzeichnet. Die Idee ist zwar gut, doch an der Umsetzung hapert es. Der Modus lässt sich nur über eine etwas hakelige Taste in der Displaymulde aktivieren. Anschließend bleibt der Camcorder in diesem Betrieb, bis der Anwender wieder manuell zurückwechselt. Uns wäre hier eine separate Aufnahmetaste lieber gewesen. Positiv hingegen fällt das visuelle Feedback auf, das der Bildschirm bei der Aufzeichnung liefert. Eine vollständige Liste der Ausstattungsmerkmale hält das PDF-Handbuch des Herstellers bereit.

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