Ausstattung

Die glänzende Bildschirmbeschichtung reflektiert stark. In hellen Umgebungungen ist der Displayinhalt dennoch lesbar. Direkt von vorne betrachtet sieht die Anzeige erstaunlich gut aus – für einen resistiven Touchscreen. Die Darstellung ist hell und kontrastreich. Beim seitlichen Blick lässt die Qualität allerdings deutlich nach.


Das Hauptmenü des X-Fi2 ist übersichtlich aufgebaut. Creatitve verzichtet auf Schnörkel und Spielereien.

Das 3 Zoll große WQVGA-Display löst 400 mal 240 Pixel auf und wirkt dadurch ordentlich scharf. Leider stellt die Anzeige nur 262.000 Farben dar. Zum Vergleich: Der Zen schafft 16,7 Millionen Farben. Dadurch kommt es bei der Betrachtung von Fotos und Videos zu unschönen Farbbalken.

An der Bedienung hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht großartig verändert. Die einzigen Neuerungen betreffen die Integration der Touchscreen-Oberfläche. Das Blättern durch die Musikdatenbank geht recht übersichtlich vonstatten – der X-Fi2 sortiert die Alben alphabetisch.

Dafür steht ein A-Z-Icon im Musik-Browser zur Verfügung, das die Sammlung wahlweise vollständig alphabetisch darstellt, oder in Ordner mit dem jeweiligen Anfangsbuchstaben gruppiert. Alternativ lassen sich auch alle Lieder auf einen Schlag anzeigen.

Das Scrollen klappt nicht sonderlich flüssig – es tritt eine spürbare Verzögerung beim Blättern durch Lieder- oder Albenlisten auf. Einen „echten“ Dateibrowser bietet der Zen X-Fi2 leider nicht. Dafür gibt es die Möglichkeit unterwegs Playlisten zusammenzustellen und Lieder von dem Player zu löschen – ganz ohne PC.


Hier zeigt der X-Fi2 die Musiksammlung gerade alphabetisch sortiert nach Alben an.

Beim Anstecken an einen Rechner erkennt dieser den Player als USB-Massenspeicher. Dank des eingesetzten MSC-Protokolls bei der USB-Verbindung arbeitet der Creative auch problemlos mit OS X und Linux zusammen. Außerdem läst sich der X-Fi2 auf, während er am Computer hängt. Nach 2,5 Stunden ist ein völlig leerer Stromspeicher wieder voll.

Laut Hersteller soll der MP3-Player 25 Stunden bei der Musik- und 5 Stunden bei der Videowiedergabe durchhalten. Im Test kommen wir im Audiomodus auf 20 Stunden. Beim Ansehen von Videos schafft unser Testgerät 4,5 Stunden. Allerdings setzen wir nicht immer Kopfhörer, sondern teilweise auch den integrierten Lautsprecher für den Sound ein.

Bei der Formatvielfalt ist der X-Fi2 gut aufgestellt: Er kommt mit MP3-, WMA-, WAV-, Audible4-, AAC- und FLAC-Dateien bei der Musikwiedergabe sowie WMV-, MPEG-4-, DivX- und XviD-Videos zurecht. Die Auflösung der Videos ist auf 640 mal 480 Bildpunkte beschränkt.

Ist die eigene Musiksammlung langweilig geworden, hält der MP3-Player außerdem einen UKW-Empfänger bereit. Es stehen 32 Senderspeicher und eine Aufnahmefunktion zur Verfügung. Dank integriertem Mikrofon auf der Oberseite des Gehäuses dient der X-Fi2 auch als Diktiergerät. Sehr praktisch: Alle auf der eingelegten microSD-Karte gespeicherten Daten lassen sich mit einem Knopfdruck auf das Gerät übertragen.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Creative Zen X-Fi2 im Test: guter Klang, hakelige Bedienung

  • Am 2. Januar 2010 um 23:11 von mjb4

    Videofunktion
    Moin,

    ich habe gelesen er kann nur Videos mit 600×480 Pixel abspielen, was ich nur in diesem Testbericht lesen konnte. Bei allen anderen heißt s er könne die restlichen Formate abspielen.
    Außerdem wollt ich wissen wie das mit dem Abspielen der Videos ist wenn man den Player an den Fernseher anschließt, wie ist das mit der Pixelbegrenzung?

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