Ausstattung

Samsung war der erste Hersteller, der mit dem LN-T4681F im Jahr 2007 einen massentauglichen Fernseher mit LED-Hintergrundbeleuchtung auf den Markt brachte. Mit dem Modell LE-46A950 stellte der Konzern 2008 dann ein deutlich verbessertes Modell vor. Beide Geräte besitzen eine lokal dimmbare LED-Hintergrundbeleuchtung, die die Helligkeit jeder einzelnen Leuchtdiode je nach Bildinhalt anpasst. Das Ergebnis sind sehr gute Schwarzwerte, die bei einem guten Bild die Hauptrolle spielen. Gewöhnliche LCD-Fernseher und auch Samsungs LED-Modelle mit im Rahmen verbauter Hintergrundbeleuchtung können immer nur das gesamte Bild in seiner Helligkeit herunterregeln, wodurch sie nie an die Qualität der lokal dimmbaren Displays herankommen.


Die Option Smart-LED aktiviert das lokale Dimmen der Hintergrundbeleuchtung.

Dennoch, so viel die dimmbaren Elemente auch bringen, sie kommen nicht an die Anzahl der Pixel eines LCD-Screens mit 1920 mal 1080 Bildpunkten heran. Dadurch ist das Herunterfahren der Helligkeit einzelner Stellen nicht so lokal begrenzt möglich, wie es sein müsste – oder bei einem Plasma ist. Muss der Fernseher mit einem LED-Element beispielsweise einen hellen Punkt vor dunklem Hintergrund darstellen, muss die Helligkeit des gesamten Elements hoch sein. Dadurch kommt es um den hellen Punkt zu einem Lichthof. Diese Schleier sind dafür verantwortlich, dass auch LCDs mit lokal dimmenden LEDs noch nicht an die Bildqualität von Plasma- oder OLED-Fernsehern herankommen. Dort leuchtet jeder Pixel selbst. Eine Abhängigkeit von mehreren Pixeln zu einem Hintergrundlichtelement gibt es nicht. Samsung sagt zwar, dass die Anzahl der LED-Elemente bei der Serie 8500 im Vergleich zu den Vorgängern nochmals erhöht wurde, genaue Zahlen nennt der Hersteller aber nicht.


Der Samsung erlaubt ein separates Einstellen von Entruckeln und Schärfen.

Neben der LED-Technik bewirbt Samsung bei den Modellen der Baureihe 8500 ein weiteres Feature: die 200Hz-Bildverarbeitung. Die hohe Wiederholrate soll im Vergleich zu 100-Hz-Geräten für schärfere und flüssigere Bewegungen sorgen. In der Praxis liegt der größte Vorteil bei einer höheren Bewegungsauflösung. Dieser fällt vielen Zusehern allerdings kaum auf. Zusätzlich zur normalen 200-Hz-Bildverarbeitung integriert Samsung ein Feature namens LED Motion Plus. Dabei arbeitet die Hintergrundbeleuchtung wie ein Stroboskop: Während des Wechsels zwischen zwei Bildern schaltet sie kurz ab. Das soll die Bewegungsschärfe zusätzlich erhöhen, kostet aber Helligkeit. Auch Samsungs Anti-Ruckel-System Auto Motion Plus ist an Bord des 55B8500. Seit 2009 bietet es separate Einstellungen für Unschärfeminderung und Judder-Minderung, also Schärfen und Entruckeln.


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