Die fünf verfügbaren Farbtemperatur-Presets sind über ein Weißabgleich-Menü regelbar. Desweiteren finden sich im Menü drei Rauschunterdrückungen plus eine automatische Einstellung. Auch ein Filmmodus für den 2:2 Pull-Up von 25 Hz Vollbildern in 50 Hz PAL-Halbbilder ist vorhanden. Hinzu kommen eine siebenstufige Gamma-Regelung, die den Helligkeitsverlauf von Schwarz zu Weiß beeinflusst, eine Option Optimalkontrast, eine Einstellung für die Schwarzwerte zum Abstimmen der Schattendetails und eine Farbraum-Justierung.

Bei HD-Quellen haben Anwender die Wahl zwischen vier Bildformaten. Zwei davon erlauben ein horizontales und vertikales Bewegen des Bildes über den Screen. Wie erwartet, ist auch ein Modus namens Bildanpassung vorhanden, der 1080i- und 1080p-Material vollständig auf die Displaygröße skaliert und somit Bescheidungen durch Overscan verhindert.


Das elektronische Handbuch auf einem USB-Stick macht die Papier-Variante überflüssig.

Neben den diversen Bildeinstellungen bietet der Fernseher auch drei Energiespar-Modi, die den Stromverbrauch reduzieren. Außerdem gibt es eine Bild-im-Bild-Funktion, ein elektronisches Handbuch auf einem USB-Stick und einen Kundenservice-Bildschirm. Letzterer zeigt die Version der installierten Firmware an, was den Support-Prozess beschleunigt. Seit 2009 sind Samsungs Fernseher in der Lage, die Firmware automatisch über das Internet zu aktualisieren. Dabei behält das Gerät die alte Version im Speicher, wodurch ein Downgrade möglich bleibt.


Der 55B8500 aktualisiert seine Firmware ohne Computer via Internet.

Der 55B8500 bietet eine ordentliche Ausstattung an Anschlüssen – solange das AV-System des Käufers nicht aus zu vielen analogen Komponenten besteht. Das Highlight sind vier HDMI-Port, die hinten am Gerät untereinander in einer Reihe angeordnet sind. Desweiteren finden sich auf der Rückseite des Fernsehers zwei USB-Buchsen, ein VGA-PC-Eingang und ein Component-Video-Port, der auch als Composite-AV-Eingang dient. Wer mehr als ein analoges Gerät mit dem Samsung verbinden möchte, muss auf einen AV-Switcher oder einen AV-Receiver zurückgreifen. Hinzu kommen ein Antennenanschluss, ein optischer S/PDIF-Port und eine Ethernet-Schnittstelle. Wer seinen Fernseher kabellos mit dem Netzwerk verbinden will, bekommt den optional erhältlichen Samsung-WLAN-Adapter für rund 70 Euro.



An der Rückseite des Samsung finden sich reichlich digitale Eingänge. Dafür sind analoge Port rar gesät.

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