Aber immerhin: Die beiden berührungssensitiven Leisten reagieren erstaunlich gut auf Fingereingaben und setzen diese recht präzise um. Beim Eintippen von langen WLAN-Passwörtern beispielsweise nervt die Umsetzung allerdings. Aber das Kennwort der Netzwerkverschlüsselung ändert man ja glücklicherweise nicht täglich.

Anfangs haben wir bei unserem Testgerät Probleme mit der Navigation durch die Menüs. Immer wieder hängt sich der OL7620 auf oder nervt mit minutenlangen Wartezeiten. Ein Update auf die aktuelle Firmware-Version sorgt für Vollgas: Die meisten Dialoge stehen nach weniger als einer Sekunde zur Verfügung. Lediglich, wenn der Kodak OLED Frame Daten aus dem Internet lädt, ist etwas Geduld erforderlich.

Heimnetzwerk, Internet

Mit WLAN nach 802.11 b/g kommuniziert der Kodak OL7620 mit der Außenwelt. So jedenfalls der Idealfall. Im Test haben wir leider etliche Schwierigkeiten, unser Testgerät ins Netzwerk einzubinden. Stellenweise bricht die Verbindung nach kurzer Zeit ab, und gelegentlich müssen wir den Rechner neustarten, bevor dieser den Bilderrahmen erkennt. Mit einem Cisco-Router können wir den OLED Frame überhaupt nicht zur Zusammenarbeit überreden, mit einer AVM FritzBox 7210 dagegen funktioniert die Kommunikation einwandfrei.

Klappt die Verbindung, stellt der Bilderrahmen Inhalte von im Heimnetzwerk verbundenen Rechnern dar. Allerdings ist hierfür die Installation eines Desktop-Programms, der Kodak EasyShare Software für die Digitalanzeige, erforderlich. Die HTML-basierten Menüdialoge in dem Tool laden stellenweise leider extrem langsam. Glücklicherweise richtet man den Bilderrahmen nicht jeden Tag neu ein.


Viele Einstellungen lassen sich nur mit der Desktop-Software treffen. Um sich in einen Framechannel- oder Flickr-Account einzuloggen, führt kein Weg am EasyShare-Tool vorbei.

Die Fotos lassen sich dann wahlweise kabellos auf dem OLED Frame anzeigen oder direkt auf den internen Speicher übertragen. Das funktioniert in beiden Fällen weitgehend problemlos – einzige Ausnahme sind sehr große Bilddateien. Bei unbearbeiteten 21-Megapixel-Aufnahmen von einer Canon 5D Mark II kommt der Rahmen ins Schwimmen und stürzt gelegentlich ab.

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