Wie alle Hosentaschencamcorder leistet der MinoHD deutlich bessere Ergebnisse, wenn er möglichst still steht – also etwa auf einem Stativ. Zudem hat der Autofokus gelegentlich Schwierigkeiten. Beim Versuch, einen Hund zu filmen, stellt die Videokamera hin und wieder auf den Untergrund und nicht auf das Tier selbst scharf. Zudem beträgt die Naheinstellgrenze 80 Zentimeter. Gegenüber den 1,5 Metern des Vorgängers ist das zwar eine deutliche Verbesserung, doch Makroaufnahmen wie mit dem Kodak Zi8 sind immer noch nicht möglich.


Stereo: Rechts und links am Gehäuse befinden sich die beiden Mikrofone.

Ganz so flüssig wie die Videos von Full-HD-Camcordern wirken die Clips des MinoHD nicht. Bei schnellen Bewegungen tritt ein leichtes Ruckeln auf. Flip Video empfiehlt bei der Wiedergabe auf dem PC, alle nicht benötigten Anwendungen zu schließen, doch wir stellen die etwas hakelige Wiedergabe auf mehreren Rechnern fest.

Video-Sharing

Eines der großen Verkaufsargumente der Flip-Video-Camcorder ist ihre einfache Bedienung und der unkomplizierte Umgang mit den abgedrehten Videos. Da macht auch der MinoHD 2G keine Ausnahme. Ein Knopfdruck lässt einen USB-Stecker herausspringen. Beim Einstöpseln am PC öffnet sich automatisch die auf dem Camcorder installierte Software FlipShare. Hier lassen sich Clips wiedergeben und zusammenschneiden, Standbilder aus Aufnahmen extrahieren und die Videos auf YouTube & Co. hochladen oder per E-Mail versenden.

Beim Sharen via E-Mail hängt das Programm die Filmchen nicht an die elektronische Post an. Das ergibt Sinn, denn schließlich beansprucht selbst ein 20-sekündiger Clip bereits 25 MByte Speicherkapazität. Die Empfänger erhalten stattdessen einen Link zu einer komprimierten Online-Version des Videos. Zwar nimmt die Qualität dadurch ab, doch besser als das gemeine YouTube-Video wirken die Aufnahmen immer noch.

Abgesehen davon, dass das Umrechnen schon einmal mehrere Minuten in Anspruch nimmt, funktioniert das Versenden der Videos sehr einfach. Ein Klick auf den Share-Video-Button in der Software öffnet einen Dialog, in dem der Anwender den gewünschten Clip auswählt und anschließend auf die gewünschte Art und Weise seinen Freunden präsentiert.

Um die Filme auf YouTube, AOL oder MySpace hochzuladen, ist ein Account bei dem jeweiligen Service erforderlich. Wer sich jedoch einmal bei einem der Portale eingeloggt hat, lädt seine Clips künftig mit nur einem Tastendruck hoch. Wer eine andere Seite nutzt, muss die Videos manuell hochladen. Aber immerhin: Die Software bringt das Material ins geeignete Format.

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