Außergewöhnlich hingegen sind die sogenannten Magic Filter – dabei handelt es sich im Grunde um die Art Filter, die Olympus in seine DSLRs und die E-P1 integriert. Es stehen eine Reihe von Effekten, etwa Pop Art und Lochkamera zur Verfügung. Ob man dieses Feature in die Ecke Spielerei oder Nützliches schiebt, ist Geschmackssache.


Der Moduswahlschalter befindet sich hinten am Gehäuse und nicht, wie bei den meisten Kameras, auf der Oberseite.

Eine HD-Videofunktion bietet die µ-7020 leider nicht. Die Kamera zeichnet Videos lediglich in 640 mal 480 Pixeln im Motion-JPEG-Format auf. Zudem gibt es nur zwei Modi für die Belichtungsmessung: Spot und die olympuseigene Mehrfeldmessung ESP.

Leistung

Bis die Kompakte aus dem Tiefschlaf erwacht und das erste Bild im Kasten ist, vergehen etwa 1,5 Sekunden. Generell fühlt sich die Kamera recht fix an. Dazu trägt auch der Zoom bei, der förmlich von einem zum anderen Ende des Brennweitenbereichs rast. Allerdings ist die Schreibgeschwindigkeit auf die xD-Karten nicht sonderlich hoch. Das führt zu einer verhältnismäßig hohen Zwangspause zwischen den Aufnahmen.

Im Highspeed-Serienbildmodus schafft die Olympus µ-7020 elf Bilder in der Sekunde – allerdings mit einer Auflösung von 2048 mal 1536 Bildpunkten, also 3 Megapixeln. Nach 21 Fotos sind die Puffer voll, und die Kamera muss erst einmal verschnaufen. Die Auslöseverzögerung beträgt 0,1 beziehungsweise 0,4 Sekunden mit respektive ohne Vorfokussierung.

Der Bildschirm löst 230.000 Pixel auf und ist nicht sonderlich akkurat, was die Farben angeht. Damit fällt es nicht immer ganz leicht, zu erkennen, ob Weißabgleich & Co. korrekt eingestellt sind. Bei Innenaufnahmen beispielsweise wirkt das Bild auf dem Display wärmer, als es später tatsächlich ist.

Bildqualität

Im Weitwinkel weist die Optik eine leichte Verzerrung auf der linken Seite des Bilds auf. Für eine Kamera in dieser Klasse ist das allerdings nicht verwunderlich. Die Farben sind ziemlich realitätsnah und nicht übersättigt. Die Belichtung wählt die µ-7020 recht präzise. Im Programmmodus neigt die Kompakte zur Überbelichtung von hellen Bereichen. Die intelligente Automatik hingegen leistet auch bei kontrastreichen Motiven gute Dienste.

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