Verglichen mit einem ähnlichen Modell, etwa der Canon IXUS 110 IS, belichtet die µ-7020 etwas anders. Wie die nachfolgenden Bilder zeigen, wirken die Aufnahmen der Olympus-Kamera etwas stumpfer. Im Automatikmodus wählt sie die Einstellungen Belichtungszeit 1/50 Sekunde, Blende F3.0 und Lichtempfindlichkeit ISO 64. Die Canon-Kamera fotografiert mit 1/80 Sekunde, F2.8 und ISO 100. Die maximale Blendenöffnung von F2.8 bei der IXUS 110 IS ermöglicht etwas kürzere Verschlusszeiten.


Links ist das Bild der Olympus µ-7020 zu sehen, rechts das der Canon IXUS 110 IS.

Bei maximaler Brennweite wirken sämtliche Aufnahmen der µ-7020 leicht verschwommen – sogar bei Belichtungszeiten, bei denen zittrige Hände keine Rolle spielen dürften. Der Autofokus scheint ebenfalls nicht Schuld zu sein. Das nachfolgende Bild veranschaulicht die Problematik.


Bei der maximalen Brennweite von 196 Millimetern wirken alle Aufnahmen leicht unscharf.

In puncto Bildrauschen leistet die µ-7020 recht gute Dienste. Bei ISO 200 gibt es die ersten Störungen, die allerdings noch zu vernachlässigen sind. Mit ISO 400 geschossene Aufnahmen sehen immer noch ausgezeichnet aus. Ab ISO 800 lassen die Farben jedoch sichtbar nach, und ISO-1600-Fotos sind selbst für kleine Ausdrucke schon deutlich zu verrauscht.

Olympus µ-7020 Bildrauschen

Bis zu einer Empfindlichkeit von ISO 400 bleiben die Aufnahmen der µ-7020 weitgehend von Bildrauschen verschont (zum Vergrößern auf das Bild klicken).

Fazit

Der Olympus µ-7020 fehlt das gewisse Extra. Mit ihrer Standard-Ausstattung und der durchschnittlichen Bildqualität sticht sie nicht aus der Masse heraus. Zudem ist es frustrierend, dass der Hersteller immer noch an den langsameren xD-Karten als Speichermedium festhält.

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