Im Gegensatz zu den teureren Modellen mit Alu-Gehäuse steht den Käufern des einfachen MacBooks keine Tastatur mit Beleuchtung zur Verfügung – nicht einmal gegen Aufpreis. Außerdem muss man auf einen SD-Kartenleser verzichten, und das Display ist nicht von einer rahmenlosen Scheibe überzogen. Aber wenn das alles ist…

Apropos Display: Es ist nun mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung versehen. Somit zieht sich die neue Lichttechnik jetzt durch das gesamte Notebook-Produktportfolio von Apple. Die LEDs versprechen im Vergleich zu den bisher verwendeten Kaltlichtkathodenröhren eine bessere Farbwiedergabe, vor allem aber eine geringere Stromaufnahme, die wiederum der Akkulaufzeit zu Gute kommt. Dass sich im Inneren der Leuchtdioden im Gegensatz zu den klassischen Leuchten keine giftigen Schwermetalle befinden, fällt in der Praxis wenig auf, ist aber gut für die Umwelt. Und für das grüne Gewissen.

MacBook-Nutzer der alten Schule könnte es ärgern, dass Apple inzwischen komplett auf den Firewire-Port verzichtet. Immerhin gibt es zwei USB-Ports, die bereitwillig mit Festplatten, Mäusen & Co. kommunizieren. Andere Komponenten, wie optisches Laufwerk, Webcam oder Soundkarte samt Mikrofon sind ja ohnehin integriert.

Bei der Hardware gibt es kaum Unterschiede zum vorherigen Plastik-MacBook. Im Inneren werkelt ein Core 2 Duo von Intel, der nun auf 2,26 GHz statt auf 2,13 GHz getaktet ist. Dazu gesellt sich die bekannte GeForce-Grafikkarte 9400M von Nvidia; es gibt 2 GByte RAM und eine 250 statt 160 GByte große Festplatte. Wer bereit ist, einen gewissen Aufpreis zu bezahlen, bekommt bis zu 500 GByte Festplatten- und bis zu 4 GByte Arbeitsspeicher.

Leistung

Unsere amerikanischen Kollegen sind bereits fleißig am Benchen und Testen. Sobald uns die Ergebnisse zu 3D- und Rechenleistung sowie zur Akkulaufzeit vorliegen, werden wir diesen Artikel entsprechend aktualisieren.

Bis dahin begnügen wir uns zumindest beim Akku mit Angaben von Apple, die erfahrungsgemäß recht realistisch sind: bis zu 7 Stunden sollen drin sein. Laut Hersteller war WLAN dabei sogar aktiv und die Displayhelligkeit auf 50 Prozent reduziert.

Vorläufiges Fazit

Wer sich vor gar nicht allzulanger Zeit schon ein MacBook gekauft hat, muss sich jetzt nicht unbedingt das neue Modell zulegen – denn abgesehen vom Design hat sich gar nicht so viel verändert. Doch wenn ohnehin ein Notebookkauf ansteht, sollte man sich das 899-Euro-Apple unbedingt näher ansehen. Unabhängig vom hübschen Gehäuse und netten Gimmicks wie dem hervorragenden Multitouch-Touchpad gibt es vor allem eines: das Betriebssystem Mac OS X.

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