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Samsung ST500 und ST550 im Vergleich

Kamera ST500 ST550
Preis (UVP) 349 Euro 399 Euro
Bildsensor 1/2,33-Zoll-CCD 1/2,33-Zoll-CCD
Auflösung 12 Megapixel 12 Megapixel
Optischer Zoom 4,6-fach 4,6-fach
Brennweitenbereich 27 – 124,2 mm 27 – 124,2 mm
Lichtstärke F3,5 – F5,9 F3,5 – F5,9
Bildstabilisator optisch optisch
Empfindlichkeiten ISO 80 – 3200 ISO 80 – 3200
Max. Fotoauflösung 4000 x 3000 Pixel 4000 x 3000 Pixel
Max. Videoauflösung 1280 x 720 Pixel, 30 fps 1280 x 720 Pixel, 30 fps
Dateiformate JPEG (Foto), MP4 (Video) JPEG (Foto), MP4 (Video)
Erstes Display 3,0 Zoll; Touchscreen 3,5 Zoll; Touchscreen
Auflösung 640 x 360 Pixel 1440 x 800 Pixel
Zweites Display 1,5 Zoll 1,5 Zoll
Anschlüsse USB, AV USB, AV, HDMI
Speicherkartenleser microSD, microSDHC microSD, microSDHC
Abmessungen 10,0 x 6,0 x 1,9 cm 10,0 x 6,0 x 1,9 cm
Gewicht 149 g 168 g

Die ST550 bietet sehr weitreichende Aufnahmeoptionen, die dennoch auch Einsteiger nicht überfordern. Einzig im Motivprogramm Nacht ist eine direkte Kontrolle von Verschlusszeit und Blendenöffnung möglich. Die intelligente Automatik wählt aus elf verschiedenen Szenenmodi den fürs Motiv passendsten heraus. Alternativ überlässt die Kamera dem Fotografen die Qual der Wahl. Hier stehen dann 13 Programme zur Verfügung, darunter beispielsweise ein Kinder-Modus, bei dem das vorderseitige Display zeichentrickartige Animationen darstellt.

Wir bevorzugen den Programmmodus der ST550. Er gewährt relativ viele Freiheiten, erfordert allerdings auch etwas mehr Aufwand seitens des Anwenders. Es stehen eine Reihe von Fokusoptionen zur Auswahl, etwa eine Touch-to-Focus-Option wie sie auch das iPhone 3G S bietet. Ein Druck auf einen Bildbereich genügt, und die Kamera stellt darauf scharf. Bei Gedrückthalten einer Stelle auf dem Display schießt die Kamera gleich das Foto. Daneben gibt es eine ganze Reihe von außergewöhnlichen Extras wie Gegenlichtausgleich, Belichtungsreihen und Fotoauslöser mittels Bewegungserkennung.

Obgleich wirklich jeder die Samsung-Kamera in die Hand nehmen und fotografieren kann, empfehlen wir dennoch ein Studium der Bedienungsanweisung. Auf der einen Seite entdecken ST550-Besitzer hier eine ganze Reihe neuer Features, auf der anderen Seite verschafft die Anleitung Klarheit über die Anhängigkeiten einzelner Funktionen. Abhängigkeiten im Sinne von: Ist die Gesichtserkennung aktiviert, so verschwinden eine Reihe von Funktionen sang- und klanglos aus den Menüs. Das sorgt insbesondere am Anfang für Verwirrung.

Leistung

Bei der Geschwindigkeit positioniert sich die ST550 im Mittelfeld der Kompaktkameras. Innerhalb von 1,5 Sekunden erwacht sie aus dem Tiefschlaf und schießt das erste Foto. Allerdings fällt die Verschaufpause zwischen zwei Aufnahmen mit 2,0 Sekunden recht lang aus. Mit zugeschaltetem Blitz verschlechtert sich dieser Wert auf 2,6 Sekunden. Bei guten Lichtverhältnissen beträgt die Auslöseverzögerung 0,5 Sekunden, im Zwielicht sind es 0,7 Sekunden.

Im Serienbildmodus schafft die Samsung ST550 nur mäßige 0,9 Fotos in der Sekunde. Hier stehen beispielsweise Sonys Cyber-shot DSC-WX1 oder Casios Highspeed-Kameras deutlich besser da. Übrigens stellen wir einen deutlichen Unterschied bei der Performance fest, wenn wir anstelle einer Marken-microSD-Karte einen Billigspeicher einsetzen.

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