Der wechselbare 5600-mAh-Akku versorgt das Gerät beim Surfen im Internet bei weitestmöglich abgedunkelter Hintergrundbeleuchtung rund sechs Stunden mit Strom. Der Lüfter des Aspire ist bei moderater Auslastung kaum hörbar. Unter Volllast dreht er aber deutlich hoch.

Software

Acer liefert das Aspire mit Windows 7 Home Premium in der 64-Bit-Version aus. Wie bei OEM-Geräten üblich besiedleln zahlreiche Icons den Desktop, beispielsweise eine Verknüpfung zu Ebay, zum Zubehör-Shop von Acer oder zu McAfee Security Center. Die vorinstallierte Sicherheitslösung bietet kostenfrei Signatur-Updates für 60 Tage, nervt den Anwender aber mit ständigen Aufforderungen zur Registrierung.

Auch eine Backup-Software, verschiedene Adobe-Tools (Reader und Air) und zwei kleine Spiele sind vorhanden. Die Maschine lässt sich flüssig bedienen, was auf das gute Antwortverhalten von Windows 7 zurückzuführen ist. Trotzdem empfiehlt es sich, vor einer ernsthaften Nutzung des Geräts erst einmal aufzuräumen.

Fazit

Das Acer Aspire 1810T vereint den Gebrauchswert eines Notebooks mit der Portabilität und Akkulaufzeit eines Netbooks – für attraktive 500 Euro. Das vorinstallierte Windows 7 Home Premium läuft erfreulich flüssig. Lediglich das spiegelnde Display trübt den Eindruck etwas.

Wer auf der Suche nach einem kompakten Rechner ist und bislang eher an ein Netbook gedacht hat, sollte sich das 1810T genau ansehen. Alternativen sind das AMD-basierte Acer Ferrari One mit schnellerer ATI Mobility-Radeon-3200-Grafik oder Atom-Netbooks mit Nvidia Ion, beispielsweise das Samsung N510. Beide haben zwar eine stärkere Grafik, bei der AMD-Lösung muss man aber mit kürzeren Akkulaufzeiten rechnen, und die Ion-Geräte haben das Makel der langsamen CPU.

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