Im Lieferumfang befindet sich eine Tastatur ohne Ziffernblock und die neue, multitouchfähige Magic Mouse. Beide Eingabegeräte sind über Bluetooth drahtlos mit dem iMac verbunden. Das Gerät kann aber auch mit kabelgebundener Tastatur und Maus bestellt werden. Nach intensivem Test der Multitouch-fähigen Magic Mouse lässt sich feststellen, dass sie keine Vorteile gegenüber der Mighty Mouse bietet. Einerseits verweigert die Maus bereits ihren Dienst, wenn die Finger leicht feucht sind und andererseits sorgen die fehlenden Tasten dafür, dass weniger Steuerungsmöglichkeiten etwa für Exposé und Spaces zur Verfügung stehen. Zudem bieten die Bluetooth-Eingabegeräte noch den Nachteil, dass von Zeit zu Zeit ein Batterietausch fällig wird.

Auf der Rückseite des Gehäuses befinden sich Anschlussmöglichkeiten für vier USB-2.0-Geräte. Ein Firewire-800- und ein Gigabit-Netzwerkanschluss stehen ebenfalls zur Verfügung. Zudem sind dort je ein Audio-Ein- und Ausgang zu finden. Der Mini-Displayport dient gleichzeitig als Ein- und Ausgabe. Somit kann man ein zusätzliches Display an das Gerät anschließen oder den iMac als Ausgabegerät für ein Macbook verwenden. An der rechten Gehäuseseite befindet sich der Einschub für DVDs und CDs. Eine Blu-ray-Option steht nicht zur Auswahl. Unterhalb des CD-Einschubs befindet sich ein SD-Card-Reader. Am oberen Bildschirmrand ist, wie von den älteren iMacs gewohnt, die iSight-Kamera untergebracht.

Windows 7 64 Bit installieren

Neben Mac OS X 10.6 lässt sich auf dem Gerät über die mitgelieferte Software Boot Camp auch Windows installieren. Obwohl Windows 7 nicht offiziell unterstützt wird, läuft das neue Microsoft-Betriebssystem auf dem iMac. Allerdings gelingt die Einrichtung nicht auf Anhieb. Nach dem ersten Neustart im Rahmen des Setup-Vorgangs initialisiert Windows 7 64 Bit den Grafikchip nicht korrekt. Statt das Display anzusteuern, werden die Videosignale an den Mini-Displayport-Ausgang gesendet, mit der Folge, dass der 27-Zoll-Screen schwarz bleibt.

Der Fehler lässt sich allerdings umgehen, indem man erneut von der Windows-7-DVD startet und, nachdem der erste Setup-Screen erscheint, Shift+F10 drückt. Dadurch öffnet sich der Command-Prompt. Anschließend navigiert man ins Verzeichnis C:\Windows\System32\Drivers und gibt folgenden Befehl ein: del ati*.*. Er löscht sämtliche ATI-Treiber vom System. Danach setzt Windows 7 das Setup ohne Probleme fort, da es den Standard-VGA-Treiber nutzt, der das Display zwar mit niedriger Auflösung, dafür aber korrekt ansteuert.

Damit Windows die volle Auflösung nutzen kann und die 2D- sowie die 3D-Beschleunigung des Grafikchips aktiviert wird, müssen anschließend aktuelle ATI-Treiber installiert werden. Allerdings befindet sich im iMac 27 eine mobile Version des Radeon HD 4670, für den ATI keine Treiber für Endkunden zur Verfügung stellt. Auch die Boot-Camp-DVD enthält keine Windows-7-Treiber.

Mit einem Trick kann man dieses Manko beheben. Dazu benötigt man das Programm ATI MobilityModder und aktuelle Desktop-Treiber von ATI. Das Tool modifiziert den Desktop-Treiber so, dass man diesen auch für Notebook-Grafikchips verwenden kann.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu iMac 27 Zoll mit 2560 mal 1440 Pixeln Auflösung im Test

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *