Standardmäßig finden sich die Dateien im Verzeichnis C:\ATI\Support. Vor dem Start des Tools sollte die Benutzerkontrolle deaktiviert werden. Anschließend wählt man im Tool über Browse das Treiberverzeichnis aus und klickt auf Modify. Nach wenigen Sekunden ist die Prozedur abgeschlossen. Anschließend lässt sich mit dem Setup-Programm der ATI-Treiber aus dem Verzeichnis C:\ATI\Support“Aktuelle Treiberversion“\Driver\ der Grafikkartentreiber installieren.

Will man zudem die ATI-Streamtechnik, etwa für eine Hardware-beschleunigte Videokodierung, nutzen, muss man zusätzlich das Avivo-Paket manuell installieren. Allerdings bedarf es wiederum einer kleinen List, da das Standard-Setup die Stream-Technik nur bei Desktop-GPUs aktiviert. Anstatt des Setup-Programms muss man avivo64.msi aus dem Verzeichnis C:\ATI\Support\9-11_vista_win7_32-64_xcode\Packages\Apps\AVIVO64 aufrufen. Nach der Installation steht ATI Stream für Applikationen zur Verfügung. Cyberlink MediaShow Espresso wandelt mit GPU-Beschleunigung ein Testvideo in 49 Sekunden um, während die CPU dafür 1:55 Minuten benötigt. Der Aufwand hat sich also gelohnt.

Um die Touchfunktion der Magic Mouse unter Windows nutzen zu können, muss das Blutooth-Update für Windows 1.0 von Apple installiert werden. Obwohl Boot Camp offiziell nicht für Windows 7 vorgesehen ist, lässt sich das Treiberpaket unter Windows 7 installieren. Anschließend sind sämtliche Komponenten unter Windows einsatzfähig.

Fazit

Alles in allem liefert Apple mit dem iMac 27 Zoll einen sehr guten Desktop-Rechner, der dank der hohen Auflösung seinesgleichen sucht. Mit ein paar Tricks lässt sich auch Windows 7 64 Bit erfolgreich in Betrieb nehmen, obwohl Apple das neueste Microsoft-Betriebssystem noch nicht unterstützt. Der gute Gesamteindruck wird allerdings durch die stark spiegelnde Oberfläche getrübt. Besonders bei dunklen Bildschirminhalten machen sich störende Reflexionen negativ bemerkbar.

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