So günstig war HD noch nie: neun Blu-ray-Player für weniger als 150 Euro

Bildqualität

Wer Geld für einen Blu-ray-Spieler ausgibt, erwartet natürlich eine hohe Bildqualität. Diese bieten alle Player. Jedoch ist sie bei Modellen mit erweitertem Farbprofil noch besser, da diese mehr Farben ausgeben und somit für weichere Übergänge und ein realistischeres Bild sorgen. Außerdem sollte sich der Punkt 24p True Cinema im Datenblatt finden. Die Funktion garantiert, dass ein Abspielgerät Filme mit der Kino-Wiederholrate von 24 Bildern in der Sekunde wiedergibt. Fehlt das Feature, kann es bei 24p-Discs zu unangenehmen Rucklern kommen.


Der 120 Euro teure LG BD350 bietet alle wünschenswerten Bild-Features.

Wer seine DVDs mit dem Player wiedergeben möchte, sollte auf einen Upscaler achten. Er skaliert das SD-Material auf Full-HD-Auflösung hoch und verbessert gleichzeitig die Qualität. Er errechnet zusätzliche Details und sorgt für mehr Schärfe. Ebenfalls wichtig ist Progressive Scan, da es Filme, die aus Halbbildern bestehen, in Vollbilder umrechnet. Besonders bei Bewegungen treten so weniger Fehler auf.

Tonqualität

Neben dem Bild trägt auch der Ton entscheidend zum Kinofeeling bei. Mit der Blu-ray-Disc sind zu den bisherigen Mehrkanal-Audioformaten Dolby Digital und DTS drei weitere Typen hinzugekommen. Dolby Digital Plus unterstützt bis zu 13 Kanäle plus Subwoofer. Dolby TrueHD und DTS-HD liefern bis zu 7 Kanäle plus Subwoofer und speichern Audiomaterial unkomprimiert und ohne Qualitätsverlust.


Vollausstattung: Das günstige Auslaufmodell Sony BDP-S350 dekodiert alle HD-Tonformate.

Allerdings bedeutet ein Aufdruck eines der Formate auf dem Karton des Players noch längst nicht, dass Filmfans auch in den Genuss von besserem Sound kommen. Meist geben die Player die Formate lediglich via HDMI-Port aus. Wer dann keinen AV-Receiver mit einer Unterstützung für HD-Ton besitzt, hat Pech. Erst ein integrierter Dekoder sorgt in Zusammenhang mit einem analogen 7.1-Ausgang dafür, dass jeder AV-Receiver mit dem Signal zurechtkommt.

Anschlüsse

Damit wären wir direkt bei den Schnittstellen. Das Wichtigste an einem Blu-ray-Player ist der HDMI-Port. Er gibt Bild und Ton einer Blu-ray ohne Qualitätsverlust an Fernseher und Soundsysteme weiter. Wer einen älteren HD-TV ohne HDMI-Buchse besitzt, erhält via Component-Video-Anschluss das beste Bild. Dieser ist ebenfalls in der Lage, Full-HD zu übertragen – allerdings nur in Form von Halbbildern anstatt Vollbildern.

Wer keinen HD-Fernseher sein eigen nennt, benötigt eigentlich auch keinen Blu-ray-Player. Dennoch haben viele Modelle Ausgänge an Bord, die das Bild auch an diese TVs weitergeben – allerdings eben nur in SD-Qualität. S-Video leitet das Bild mit getrennten Helligkeits- und Farbkanälen und besserer Qualität weiter, Composite-Video übermittelt alles über einen Kanal.


Der BD-P1580 hat gleich zwei USB-Buchsen an Bord. Die Rückseitige dient als Anschluss für Massenspeicher zum Sichern von BD-Live-Material, die an der Front zur Medienwiedergabe.

Für die Tonausgabe besitzen viele Player einen optischen oder koaxialen S/PDIF-Anschluss. Allerdings überträgt er Ton lediglich komprimiert und mit 5 Kanälen plus Subwoofer. Besser ist ein analoger 7.1-Ausgang. Dieser sorgt für eine verlustfreie Übertragung.

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