Der Benq hat einen Bildprozessor namens Senseye+Photo an Bord. Er bietet fünf Preset-Modi. Standard ist zum Arbeiten und zum Lesen gedacht. Für das Ansehen von Filmen soll sich die Option Movie am besten eignen – obwohl der G2220HD mit seiner 21,5-Zoll-Diagonale nicht besonders für Videoabende geeignet ist. Darüber hinaus verfügt das Gerät über eine Einstellung dynamisch, die Helligkeit und Kontrast für den Einsatz in hell beleuchteten Räumen erhöht, sowie einen Foto-Modus. Auch eine sRGB-Funktion für eine optimale Zusammenarbeit mit sRGB-Geräten wie Druckern ist vorhanden. Alle Einstellungen liefern für den geringen Preis des Benqs erstaunlich gute und kontrastreiche Ergebnisse.


Die Bedienelemente an der unteren rechten Ecke des Gehäuses funktionieren nicht sonderlich gut. Dafür begeistert uns das Design des G2220HD.

Die Bedienung des Onscreen-Menüs verläuft über Tasten rechts an der Unterseite des Displayrahmens. Die Beschriftungen der Knöpfe druckt der Hersteller auf die Vorderseite des Gehäuses. Allerdings sind sie sehr klein und schwer zu lesen, was den gesamten Einstellungsvorgang zu einem nervenaufreibenden Spiel macht – besonders bei gedimmtem Umgebungslicht. Eine Beleuchtung der Bedienelemente wäre hier wirklich nützlich, allerdings muss Benq ja irgendwo sparen. Glücklicherweise sind die Menüs selbst übersichtlich und einfach aufgebaut. Der Wechsel zwischen den Senseye+Photo-Modi klappt sogar nur durch mehrfaches Drücken der mittleren Taste.

Wie bei allen 1080p-Monitoren dieser Größe sind kleine Bildelemente wie Text etwas schwer zu lesen. Wer einen Bildschirm zum Arbeiten sucht und nicht auf Full-HD-Auflösung verzichten will, sollte eher zu einem 23- oder 24-Zöller greifen. Diese bieten bei gleicher Auflösung größere Pixel. Auch ein 22 Zoll großes Gerät im 16:10-Format wäre eine Alternative. Diese Modelle weisen meist eine geringere Auflösung von 1680 mal 1050 Punkten auf, wodurch Text ebenfalls besser zu erkennen ist.

Fazit

Wer einen 1080p-Monitor für den kleinen Geldbeutel sucht, ist mit dem Benq G2220HD gut beraten. Er macht in puncto Bildqualität keine Kompromisse und spart dafür an Extras wie einem HDMI-Port, einer USB-Schnittstelle oder Lautsprechern. Zum Arbeiten ist der 22-Zöller aber eher ungeeignet. In diesem Fall fahren Käufer mit einem größeren Gerät besser.

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