Neben der Auflösung spielt bei portablen Konsolen auch die Helligkeit des Displays eine entscheidende Rolle. Ist sie zu gering, ist bei Zock-Sessions im Freien auf der Parkbank nicht viel zu erkennen. Das einzige, was Gamer dann zu sehen bekommen, ist eine Reflexion des blauen Himmels. Glücklicherweise bietet die XL nach wie vor fünf Helligkeitseinstellungen, wobei die höchste nur bei eingestöpseltem Netzadapter wählbar ist.

Größer gleich besser?

Auch am Gehäuse ist die DSi XL leicht von ihrer jüngeren Schwester zu unterscheiden. Die in weiß, rot und braun erhältliche Konsole ist deutlich gewachsen. Sie hat jetzt circa die Größe der originalen DS oder der Sony PSP. Die PSP ist etwas länger, aber dünner, die Ur-DS ist ein bisschen dicker, dafür aber etwas kleiner. Schade eigentlich, denn so passt das neue Modell wohl nur noch in wenige Jeans-Taschen.


Nintendo hat die Dickste: Die neuste Schöpfung des Herstellers ist größer als die Konkurrenz von Sony und die alten Konsolen aus eigener Produktion – bis auf den Gameboy natürlich.

Oben ist das Gehäuse der XL glatt wie das der Lite. Die Körnung der Unterseite der Konsole ist im Vergleich zu der der Vorgängerin deutlich rauer geworden. Dadurch liegt die Konsole besser in der Hand und rutscht nicht so leicht zu Boden.

Wie die originale DSi hat auch die XL drei Status-LEDs an Bord. Der Lautsprecher ist nach oben gewandert. Außerdem sind die Gehäuseöffnungen, unter denen er sitzt, größer geworden. Bis auf diese kosmetischen Korrekturen hat sich in Sachen Sound aber nicht viel geändert. Die Tonqualität der neuen Version erinnert stark an die der jüngeren Schwester.

Dicker Einschalter

Wer die DSi XL aufklappt, bekommt wie gewohnt Displays und Tasten zu sehen – und zwar genau im gleichen Look wie bei der alten Version. In Sachen Bedienung hat sich nichts geändert – mit Ausnahme der Power-Taste. Diese sitzt zwar nach wie vor links des unteren Screens, ist aber deutlich gewachsen.

Die anderen Knöpfe, A, B, X und Y rechts des Bildschirms, haben exakt die selbe Größe wie die der DSi und fühlen sich auch genauso an. Allerdings ist der Abstand zwischen ihnen – wohl als Nebenprodukt der größeren Anzeigen – gewachsen. Auch an dieser Stelle versucht Nintendo anscheinend, seine Konsole besser auf ältere Spieler abzustimmen. Denn besonders große Hände finden einzelne Knöpfe so – speziell verglichen mit der Lite – deutlich leichter. Auch Select– und Start-Buttons sind gewachsen. Sonst erinnern sie aber ebenfalls stark an die Vorgängerin.

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