Auch der Stylus-Stift für die Bedienung der Touchscreens ist neu. Er sitzt an der gleichen Stelle rechts im Gehäuse, wie bei der DSi. Allerdings ist er ein kleine Stück länger und zudem etwas dicker. Das macht es wieder besonders Besitzern größerer Hände leichter.


Nintendo liefert gleich zwei Stifte mit: Neben dem kleinen (zweiter von oben) ist auch der kugelschreiberartige Stylus (ganz oben) im Paket enthalten.

Aber damit nicht genug: Nintendo liefert nicht nur diesen einen Stift mit. Käufer finden im Karton der XL gleich noch einen zweiten. Und mit diesem hätte sogar Goliath nicht die geringsten Probleme. Der zusätzliche Stylus sieht nämlich nicht nur aus wie ein gewöhnlicher Kugelschreiber, er ist auch genauso groß.

Mobiles Kraftwerk

Die mobile Stromversorgung der DSi XL übernimmt ein Akku mit 3,7 Volt und einer Kapazität von ordentlichen 1050 mAh. Damit schafft die neue Konsole die gleichen Laufzeiten wie die Lite. Bei maximaler Displayhelligkeit müssen Gamer die XL spätestens nach vier bis fünf Stunden an die Steckdose hängen. Wer die geringste Helligkeit wählt, zockt sogar satte 13 bis 17 Stunden ohne Unterbrechung durch. Zum Vergleich: Der Akku der DS Lite bietet 3,7 Volt und 1000 mAh, der der DSi 3,7 Volt und 840 mAh.

Ebenfalls erwähnenswert ist das Netzteil der XL. Es ist nämlich nicht nur zur neusten Nintendo-Konsole, sondern auch zur DSi kompatibel. Ein absolutes Novum. Bisher war es nicht möglich, die Netzteile von DS-Modellen untereinander zu tauschen.

Vorläufiges Fazit

Die Nintendo DSi XL ist zwar nicht unbedingt besser als ihre Vorgängerin, anders ist sie aber definitiv. Besonders bei der Benutzerfreundlichkeit hat sich einiges getan. Größere Displays, mehr Abstand zwischen den Tasten und ein griffigeres Gehäuse erleichtern besonders älteren Käufern das Spielen. Allerdings hat das nicht nur Vorteile. Denn durch die größeren Screens ist auch das Gehäuse gewachsen. Wer die XL in die Hosentasche stecken will, muss letztere davor zumindest komplett leerräumen – wenn die Konsole überhaupt darin Platz findet.

Auch wenn sie einiges verändert hat, eines wird wohl bei allen DS-Modellen gleich bleiben: Sie kommen zuerst in Japan auf den Markt. Dort ist die DSi XL als LL bereits seit dem 21. November 2009 für umgerechnet rund 150 Euro erhältlich. In Europa und den USA soll sie erst im ersten Quartal nächsten Jahres ihren Weg in die Regale der Elektronikmärkte finden.

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