Zum Surfen verbindet man sich einfach per WLAN mit einem Access Point. Das funktioniert unter Android einfach und schnell. Ist kein WLAN verfügbar, kann der Nutzer über HSPA online gehen. Im Download (HSDPA) schafft das Milestone theoretisch bis zu 10,2 MBit/s und im Upload (HSUPA) bis zu 5,8 MBit/s. Diese Raten sind allerdings in der Praxis derzeit nicht zu erreichen. Immerhin: Die Mobilfunkanbieter modernisieren ihre Netze nach und nach. In schlecht versorgten Gebieten surft das Motorola mit Edge.

Motorola Milestone mit offenem Akkudeckel
Zum Wechseln der SIM- oder der microSD-Karte muss der Akku entfernt werden (Bild: CBS Interactive).

Die Software

Dass auf dem „Meilenstein“ Eclair (Android 2.0) installiert ist, erkennt man kaum. Die Oberfläche unterscheidet sich fast nicht von den Vorgängerversionen. Erst bei genauerer Betrachtung fallen die Neuerungen im Betriebssystem auf. So synchronisiert sich beispielsweise Outlook jetzt direkt mit der Media-Link-Software zentral vom PC aus. Bei der E-Mail-Verwaltung kommt das Milestone mit Microsoft-Exchange-, Google-Mail-, POP3- und IMAP-Accounts zurecht. Außerdem unterstützen Exchange und Google Mail nun das Push-Mail-Verfahren. Auf dem Milestone ist es möglich, diverse E-Mail- und Social-Networking-Konten zusammenzufassen. Ein kombinierter Posteingang kombiniert mehrere E-Mail-Konten, abgesehen von Google Mail.

Die auf dem Startbildschirm verankerte Suchfunktion durchforscht unter anderem Anwendungen, besuchte Webseiten, Favoriten und Kontakte. Zudem sind Google Talk für Instant Messaging und eine Gesten-Software zum Aufrufen von Befehlen mittels Fingerbewegungen vorinstalliert. Neu ist auch, dass MMS-Nachrichten direkt auf das Smartphone gelangen. Die Anwendung Moto Phone Portal verwaltet Telefoninhalte entweder über eine USB-Verbindung oder per WLAN vom PC aus.

Neu und beeindruckend ist der auf Webkit basierende HTML5-Browser. Er ruft Seiten sehr schnell auf und zeigt sie präzise an. Außerdem unterstützt er Flash und Multi-Touch. Dabei bereitet das Zoomen mit zwei Fingern richtig Freude – es klappt schnell und flüssig. Wer zweimal hintereinander auf das Display tippt, kommt zurück zur Ursprungsansicht. Das funktioniert alles sehr gut.

Wer nur mal schnell im Browser eine URL eintippen oder ein Passwort eingeben möchte und dazu die Tastatur nicht bemühen will, kann auf ein virtuelles Tastenfeld zurückgreifen. Hübsch und praktisch: Im Bookmark-Menü zeigt das Milestone die Lesezeichen mit kleinen Vorschaubildchen an.

Wer sich die optionale Dockingstation gönnt, die übrigens gar nicht schlecht aussieht, kommt in den Genuss eines weiteren netten Features: Ist das Milestone in der Station, zeigt es gespeicherte Bilder auf Wunsch als Diashow.

Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu Motorola Milestone im Test: Multitouch-Handy mit Android 2.0

  • Am 11. April 2010 um 17:22 von Steve

    Touchscreen
    Der Touchscreen ist übrigens aus Glas und nicht aus Plastik.

  • Am 28. August 2010 um 19:14 von xyz@web.de

    milestone
    hallo liebes c-net team!
    danke für euren tollen service hier!

    ich würde gerne wissen ob ein preis von ca 300 euro ein gutes preisleistungsverhältnis darstellt und wann das droid 2, der nachfolger mit ebenfall qwertz tastatur in den deutschen länden erscheint.

    könnt ihr mir helfen?

    liebe grüße!

  • Am 2. April 2011 um 15:45 von User

    Milestone Dock
    Hi,

    weiß jemand wo ich das Multimedia Dock billig bekomme?
    Danke!

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