Käufer halten den Pocket bequem für Stunden in der Hand und lesen, ohne dabei irgendwelche Probleme oder Ermüdungserscheinungen der Augen festzustellen. Auf seinem integrierten Speicher mit einer Kapazität von 512 MByte lagert das Gerät mehr als 300 Bücher. So kommt auch während eines langen Urlaubs garantiert keine Langeweile auf. Dem steht dank des sparsamen Screens auch der Akku nicht im Weg. Allerdings ist der Speicher des Pocket im Gegensatz zu dem des Touch nicht per SD-Karte erweiterbar.

Neue E-Book-Shops braucht das Land

Online-Shops für E-Books stecken immer noch in den Kinderschuhen – das gilt auch für Amazons Kindle-Shop. Mit dem Pocket können Besitzer überall dort einkaufen, wo das weit verbreitete ePub-Format angeboten wird. In Deutschland sind beam-ebooks.de, ciando.com, libreka.de, libri.de sowie thalia.de gute Quellen für Leseratten elektronischer Bücher.

Um heruntergeladene Bücher auf den Pocket zu übertragen, stecken Anwender ihn via USB an einen PC oder Mac an und nutzen Adobes Software Digital Editions zum Kopieren DRM-geschützter Werke. Das funktioniert zwar recht einfach und reibungslos, dennoch haben es Kindle-Besitzer dank kabellosem Zugriff auf den Online-Bücherladen noch leichter.

Dafür unterstützt der Pocket weit mehr E-Book-Formate als der Kindle. Neben DRM-freien ePub-Dateien beherrscht er auch PDF- und Microsoft-Word-Dokumente sowie alle Textdateien mit der Endung .TXT. Beim Lesen ist ein Bookmarken von Seiten möglich. Allerdings fehlen eine Kommentarfunktion und eine Suche, wie sie bei Kindle und Touch vorhanden sind. Aber der Pocket ist eben ausschließlich ein E-Book-Reader – einfach und pur.

Das Menüsystem des Sony-Readers ist simpel aufgebaut und leicht zu durchschauen. Es ist das einfachste, das wir bei ähnlichen Geräten bis jetzt gesehen haben. Für die Steuerung dienen die Tasten Hoch, Runter, Links, Rechts und Select. Zusätzlich platziert der Hersteller rechts neben dem Display Knöpfe mit den Zahlen 0 bis 9. Wer beispielsweise schnell zum Kapitel 8 springen möchte, drückt einfach die Taste mit der Aufschrift 8. Die Funktion der Tasten ist Inhaltsabhängig und reagiert je nach gerade dargestelltem Kontext anders. Trotzdem ist das Steuerungssystem intuitiv und schnell.

Fazit

Der Sony Reader Pocket Edition PRS-300 ist unser absoluter Liebling unter den derzeit erhältlichen E-Book-Readern. Zwar ist das Gerät nicht innovativ und mit nützlichen Features vollgestopft, dafür bietet es den wohl höchsten Lesegenuss seiner Klasse und verzichtet auf proprietäre Formate.

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