Fernbedienungs-Möglichkeiten

Im Gegensatz zum A-110 kommt der C-200 mit einer Funkfernbedienung. Diese hat im Vergleich zu Infrarot-Lösungen einige entscheidende Vorteile: So ist beispielsweise kein direkter Sichtkontakte für die Kommunikation nötig. Beim A-110 ist dem Empfang der Infrarot-Fernbedienung schlecht. Viele Käufer beschweren sich über schlechte Reaktionen des Streamers auf Befehle der Fernbedienung.

Allerdings haben auch Funkfernbedienungen ein Problem: Sie arbeiten mit den meisten Universalfernbedienungen nicht zusammen. Für Besitzer eines Heimkinosystems, das sich bei der Steuerung beispielsweise auf eine Logitech Harmony 1100 verlässt, sind das schlechte Nachrichten. Popcorn Hour löst diese Schwierigkeiten, indem der Konzern eine optionale Infrarotfernbedienung mitsamt Dongle anbietet. Außerdem plant der Hersteller, separate IR-Codes zu integrieren, wodurch auch Universalfernbedienungen mit dem Gerät zurechtkommen.

WLAN, Festplatte und Blu-ray-Laufwerk per Upgrade

Wie frühere Popcorn-Hour-Modelle bietet auch der C-200 viele Optionen zum Optimieren und Verbessern der Leistung. Hardwareseitig gibt es beispielsweise eine WLAN-Karte für den kabellosen Netzwerkzugriff. Das erspart ein Verlegen von lästigen Kabeln im Wohnzimmer. Allerdings ist die drahtlose Kommunikation aufgrund ihrer geringen Bandbreite und Instabilität nicht immer die beste Lösung zum Streamen von HD-Inhalten.

Auch für die Wiedergabe von Material von USB-Speichermedien ist der C-200 bestens gerüstet. Er verfügt über vier USB-Anschlüsse zum Anstecken von Festplatten und Speichersticks mit Fotos, Videos und Musik. Auch ein interner USB-Port fehlt nicht. Dort angestöpselte Sticks dienen bei vorhandenem Blu-ray-Laufwerk als Zwischenspeicher für BD-Live-Material. Allerdings müssen sie dafür eine Kapazität von mindestens 2 GByte besitzen.



Wie beim A-110 ist es auch beim C-200 möglich, eine Festplatte einzubauen und sie für die erweiterten Funktionen wie den integrierten BitTorrent-Client zu nutzen. Je nach Laufwerk dauert der Einbau zwischen 5 Sekunden und 10 Minuten.

Wer kein Blu-ray-Laufwerk in seinen C-200 stecken möchte und stattdessen lieber eine 3,5-Zoll-SATA-Platte installiert, hat es denkbar leicht. Er muss lediglich die kleine Klappe an der rechten Seite der Front öffnen – natürlich bei ausgeschaltetem Gerät – und eine Harddisk hineinschieben. Danach formatiert man die Platte einfach über das Menü und installiert die NMT-Tools, die für FTP-, Torrent– und Newsgroup-Unterstützung sorgen.

Für den Einbau eines Blu-ray-Laufwerks sind etwas mehr Schritte notwendig. Als erstes müssen wir den SATA-Laufwerksschacht entfernen, indem wir die einsame Schraube auf der Rückseite des C-200 herausdrehen. Anschließend ist das Lösen des Einschubs nicht weiter schwer. Der Einbau des Blu-ray-Laufwerks funktioniert dann im Großen und Ganzen wie bei einem PC. Popcorn Hour liefert hierfür zwei SATA-Kabel und zwei Strom-Adapter mit.

Wer sowohl Blu-ray-Laufwerk als auch Festplatte integrieren möchte, muss eine Laptop-SATA-Festplatte im 2,5-Zoll-Format kaufen. Diese kommt dann unter das Blu-ray-Laufwerk in eine dafür vorgesehene Halterung. Hier dauert der Einbau schon etwas länger.

Download via Internet

Welche TV-Shows und Filme man aus dem Internet herunterlädt, bleibt jedem selbst überlassen. Allerdings sollten Filmfans immer daran denken, dass der Download von geschütztem Material zu Problemen mit dem Gesetz führen kann. Mit installierter Festplatte ist der C-200 in der Lage, Dateien mittels Torrent-Netzwerk herunterzuladen. Das Hinzufügen von Downloads funktioniert über eine einfaches Web-Interface. Auch NZB-Dateien vom Zugreifen auf Dateien in Newsgroups unterstützt der Media-Streamer.

Ein integrierter FTP-Server fehlt ebenfalls nicht. Dadurch ist die Übertragung von Dateien von PCs im Netzwerk möglich. Bei richtiger Router-Konfiguration klappt das sogar via Internet. Das Feature ist besonders für diejenigen nützlich, die große Datenmengen auf die Platte des C-200 transferieren möchten – beispielsweise, wenn das Netzwerk für das Streamen von HD-Inhalten zu langsam ist.

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