Popcorn Hour C-200: der beste Media-Streamer

von Ian Morris am , 16:40 Uhr

Pro
  • exzellente Bild- und Tonqualität
  • tolles Design
  • großartige Ausstattung
  • guter Community-Support
Con
  • einige Bugs
  • teuer
  • Blu-ray-Optionen verwirren
Hersteller: Popcorn Hour Listenpreis:
ZDNet TESTURTEIL: EXZELLENT 9,1 von 10 Punkte
Fazit:

Der Media-Streamer Popcorn Hour C-200 ist alles in allem genauso gut wie sein Vorgänger A-110. Das neue Modell bietet mehr Funktionen, hat aber einige Kinderkrankheiten. Wir sind überzeugt, dass Firmware-Updates den C-200 schon in einigen Monaten zu einem absoluten Meisterstück machen werden. Momentan hat das Gerät zwar noch mit einigen Problemen zu kämpfen, dennoch ist es bereits jetzt der beste Media-Streamer auf dem Markt.

Wer seine Fotos, Musik und Filme vom Rechner im Arbeitszimmer auf den Fernseher im Wohnzimmer übertragen möchte, benötigt einen Media-Streamer. Mit dem C-200 verkauft Popcorn Hour ein Gerät, das nicht nur PC-Streaming beherrscht: Auf Wunsch ersetzt der rund 320 Euro teure Kasten auch gleich einen Blu-ray-Player.

Es gibt nicht viele Produkte, die gute genug sind, um Teil unseres Langzeit-Referenzsystems zu werden. Auf gut Deutsch: Nur Technik, die wir wirklich lieben, schafft es dorthin. Unser Referenz-TV ist beispielsweise immer noch ein Pioneer Kuro PDP-LX5090 [1], eines der besten Geräte, das wir je getestet haben. Auch der Media-Streamer A-110 [2] von Popcorn Hour hat es in diesen CNET-Olymp geschafft.

Was die Popcorn-Hour-Box so nützlich macht? Sie löst ein Problem, das bisher kein anderer Hersteller vernünftig in den Griff bekommen hat: ein einfaches Streamen von Multimediadateien vom PC oder Mac zum Fernseher. Zwar beherrschen das Produkte wie Apple TV [3] auch, allerdings sind sie alle stark beschränkt – sowohl in Sachen Hard- als auch in puncto Software und Codecs. Ganz im Gegensatz zum A-110, der ein kinderleichtes Übertragen von Multimediadateien ohne Einschränkungen ermöglicht. Ende 2009 hat Popcorn Hour ein neues Modell namens C-200 vorgestellt. Es bietet noch mehr Funktionen und ein beeindruckendes, neues Design. Preisvergleichsdienste im Internet listen das Gerät ab rund 320 Euro, womit es hierzulande deutlich teurer ist als in den USA. Dort ist die Box bereits ab 300 Dollar erhältlich, was umgerechnet gerade einmal knapp 215 Euro entspricht.

Schlichtes Design

Das erste, was am C-200 auffällt, ist sein im Vergleich zum A-110 deutlich gewachsenes Gehäuse. Der Media-Streamer hat nun die Größe eine Blu-ray-Players [4] und ist sogar etwas höher als der durchschnittliche HD-Spieler. An der Front sitzen links ein großes, monochromes Display und rechts ein Slot, der entweder ein PC-Blu-ray-Laufwerk oder eine SATA-Festplatte aufnimmt.


Die Front des C-200 ist sehr übersichtlich und schlicht gestaltet.

Sonst ist die Front des Geräts ziemlich glatt. Der Hersteller bringt lediglich noch grundlegende Bedienelemente an. Links vom Display sitzt eine runde Power-Taste mit einer Umrandung, die von einer dreifarbigen LED-beleuchtet wird. Darunter finden sich zwei USB-Ports. Rechts der Anzeige bringt der Hersteller ein Vierwege-Navigationsring mit Bestätigungstaste in der Mitte an. Darunter befindet sich ein Knopf zum Dimmen des Displays und einer zum Wählen des Videoausgangs.

Neues Menüsystem

Alles in allem gefallen uns die Menüs des C-200. Das Gerät besitzt einen schnelleren Videoprozessor als sein Vorgänger. Er sorgt für ein hübscheres grafisches Layout. Allerdings leider nur in der obersten Ebene. Die Wiedergabe-Menüs sehen im Großen und Ganzen noch so aus wie beim A-110. Allerdings könnte das auch daran liegen, dass unser Testgerät noch mit einer recht frühen Firmware-Version ausgestattet ist. Es ist gut möglich, dass der Hersteller mit einem Update auch in den Untermenüs für den schicken neuen Look – und so für ein einheitliches Design – sorgt.

Trotz der wechselnden Menülayouts können wir uns nicht beklagen. Alles funktioniert, wie es soll. Zudem klappt die Navigation nun deutlich flüssiger und schneller als beim Vorgängermodell A-110. Interessanterweise unterstützt der C-200 Flash [5], was sonst keiner seiner Konkurrenten von sich behaupten kann. Dadurch eröffnet sich eine ganze Reihe neuer Möglichkeiten für das grafische Benutzerinterface. Allerdings ist das Potential bis dato ungenutzt.

Tolle Bild- und Tonqualität

Schon die Bild- und Tonqualität des A-110 hat uns beeindruckt. Da uns dieser Punkt beim Testen natürlich besonders wichtig ist, haben wir auch den C-200 mit einer großen Anzahl von Inhalten in unterschiedlichen Formaten, Bitraten und Auflösungen geprüft.

Unser Lieblings-Material entspringt der Blu-ray-Disc von The Dark Knight. Vier große Szenen des Films wurden im IMAX-Format gedreht. Dadurch ist das Bild des neuesten Batman-Films zeitweise unglaublich klar und scharf. Besonders die dunklen Bereiche eignen sich so gut, um die HD-Qualität des C-200 unter die Lupe zu nehmen. Der Blu-ray-Rip des Films ist seit langem unser nicht Disc-basiertes 1080p-Testmaterial, und es freut uns, dass der C-200 perfekt damit zurechtkommt. Die Bankraub-Szene sieht wirklich toll aus. Sie wirkt fast schon so, als würde sie vom originalen, traditionellen 35-Millimeter-Film [6] stammen.

Auch die Tonqualität ist exzellent. Der C-200 dekodiert Dolby-Digital [7]– und DTS [8]-Surround-Sound absolut problemlos. Wer sich damit nicht zufriedengibt und verlustlosen DTS-HD-MA [9]– oder Dolby-TrueHD [10]-Klang wünscht, muss einen separaten AV-Receiver mit passendem Dekoder anschließen. Der Media-Streamer leitet den Sound dann unberührt via HDMI [11] weiter.

Natürlich ist die Qualität auch hier – wie bei allen Mediaplayern – stark vom Ausgangsmaterial abhängig. Der C-200 ist nicht in der Lage, Inhalte mit schlechter Qualität wie HD aussehen zu lassen. Daher sollten man immer darauf achten, den C-200 mit möglichst hochwertigen Dateien zu füttern.

Fernbedienungs-Möglichkeiten

Im Gegensatz zum A-110 kommt der C-200 mit einer Funkfernbedienung. Diese hat im Vergleich zu Infrarot-Lösungen einige entscheidende Vorteile: So ist beispielsweise kein direkter Sichtkontakte für die Kommunikation nötig. Beim A-110 ist dem Empfang der Infrarot-Fernbedienung schlecht. Viele Käufer beschweren sich über schlechte Reaktionen des Streamers auf Befehle der Fernbedienung.

Allerdings haben auch Funkfernbedienungen ein Problem: Sie arbeiten mit den meisten Universalfernbedienungen nicht zusammen. Für Besitzer eines Heimkinosystems, das sich bei der Steuerung beispielsweise auf eine Logitech Harmony 1100 [12] verlässt, sind das schlechte Nachrichten. Popcorn Hour löst diese Schwierigkeiten, indem der Konzern eine optionale Infrarotfernbedienung mitsamt Dongle anbietet. Außerdem plant der Hersteller, separate IR-Codes zu integrieren, wodurch auch Universalfernbedienungen mit dem Gerät zurechtkommen.

WLAN, Festplatte und Blu-ray-Laufwerk per Upgrade

Wie frühere Popcorn-Hour-Modelle bietet auch der C-200 viele Optionen zum Optimieren und Verbessern der Leistung. Hardwareseitig gibt es beispielsweise eine WLAN-Karte für den kabellosen Netzwerkzugriff. Das erspart ein Verlegen von lästigen Kabeln im Wohnzimmer. Allerdings ist die drahtlose Kommunikation aufgrund ihrer geringen Bandbreite und Instabilität nicht immer die beste Lösung zum Streamen von HD-Inhalten.

Auch für die Wiedergabe von Material von USB-Speichermedien ist der C-200 bestens gerüstet. Er verfügt über vier USB-Anschlüsse zum Anstecken von Festplatten und Speichersticks mit Fotos, Videos und Musik. Auch ein interner USB-Port fehlt nicht. Dort angestöpselte Sticks dienen bei vorhandenem Blu-ray-Laufwerk als Zwischenspeicher für BD-Live-Material. Allerdings müssen sie dafür eine Kapazität von mindestens 2 GByte besitzen.



Wie beim A-110 ist es auch beim C-200 möglich, eine Festplatte einzubauen und sie für die erweiterten Funktionen wie den integrierten BitTorrent-Client zu nutzen. Je nach Laufwerk dauert der Einbau zwischen 5 Sekunden und 10 Minuten.

Wer kein Blu-ray-Laufwerk in seinen C-200 stecken möchte und stattdessen lieber eine 3,5-Zoll-SATA-Platte installiert, hat es denkbar leicht. Er muss lediglich die kleine Klappe an der rechten Seite der Front öffnen – natürlich bei ausgeschaltetem Gerät – und eine Harddisk hineinschieben. Danach formatiert man die Platte einfach über das Menü und installiert die NMT-Tools, die für FTP [13]-, Torrent [14]– und Newsgroup-Unterstützung sorgen.

Für den Einbau eines Blu-ray-Laufwerks sind etwas mehr Schritte notwendig. Als erstes müssen wir den SATA-Laufwerksschacht entfernen, indem wir die einsame Schraube auf der Rückseite des C-200 herausdrehen. Anschließend ist das Lösen des Einschubs nicht weiter schwer. Der Einbau des Blu-ray-Laufwerks funktioniert dann im Großen und Ganzen wie bei einem PC. Popcorn Hour liefert hierfür zwei SATA-Kabel und zwei Strom-Adapter mit.

Wer sowohl Blu-ray-Laufwerk als auch Festplatte integrieren möchte, muss eine Laptop-SATA-Festplatte im 2,5-Zoll-Format kaufen. Diese kommt dann unter das Blu-ray-Laufwerk in eine dafür vorgesehene Halterung. Hier dauert der Einbau schon etwas länger.

Download via Internet

Welche TV-Shows und Filme man aus dem Internet herunterlädt, bleibt jedem selbst überlassen. Allerdings sollten Filmfans immer daran denken, dass der Download von geschütztem Material zu Problemen mit dem Gesetz führen kann. Mit installierter Festplatte ist der C-200 in der Lage, Dateien mittels Torrent-Netzwerk herunterzuladen. Das Hinzufügen von Downloads funktioniert über eine einfaches Web-Interface. Auch NZB [15]-Dateien vom Zugreifen auf Dateien in Newsgroups unterstützt der Media-Streamer.

Ein integrierter FTP-Server fehlt ebenfalls nicht. Dadurch ist die Übertragung von Dateien von PCs im Netzwerk möglich. Bei richtiger Router-Konfiguration klappt das sogar via Internet. Das Feature ist besonders für diejenigen nützlich, die große Datenmengen auf die Platte des C-200 transferieren möchten – beispielsweise, wenn das Netzwerk für das Streamen von HD-Inhalten zu langsam ist.

Online-Streaming

Wir sehen uns einige Videos von Internet-basierten Inhalteanbietern wie Revision3 [16] und von Sharing-Websites wie Flickr und Youtube an. Videoqualität und Nützlichkeit der Clients für diese Dienste variieren sehr stark. So ist die Bildqualität von Flickr-Fotos beispielsweise schlecht. Das Revision3-Interface ist im Vergleich dazu deutlich einfacher zu bedienen und bietet ordentliche Qualität. Alles in allem haut uns das Online-Inhalte-Menü nicht vom Hocker. Es bedarf eines von Grund auf neuen Designs mit hochqualitativeren Inhalten und kürzeren Reaktionszeiten.

Nichtsdestotrotz finden wir es gut, dass Popcorn Hour Online-Inhalte in den C-200 integriert. Der Media-Streamer bietet das derzeit größte Angebot unter den Geräten seiner Klasse. Es ist zwar dennoch bei weitem nicht perfekt, aber immerhin vorhanden.

Verbesserte Foto- und Bildwiedergabe

Ein großes Problem alter Popcorn-Hour-Modelle ist die Handhabung von Fotos und Musik. Andere Geräte wie der Western Digital WD TV [17] und der Seagate Freeagent Theater [18] kommen sehr gut mit Bildern zurecht. Glücklicherweise hat Popcorn Hour hier viel optimiert. Der C-200 bietet Fans von Foto-Slideshows deutlich mehr Möglichkeiten.

Dank seines schnelleren Prozessors beherrscht der Streamer zudem begrenztes Multitasking. Wer beispielsweise Musik abspielt, kann gleichzeitig zum Fotobetrachter wechseln und eine Slideshow ansehen. Das ein willkommenes Extra und sorgt bei Diaabenden für bessere Stimmung.

Kritikpunkte

Das einzige Problem, das wir mit dem C-200 haben, ist seine teilweise komplizierte Bedienung. Die Montage des Blu-ray-Laufwerks könnte beispielsweise einfacher funktionieren. Außerdem wäre es wünschenswert, wenn der Hersteller das Gerät auch mit vorinstalliertem Blu-ray-Drive anbieten würde. Vermutlich werden das aber in Zukunft einige Händler übernehmen. Derzeit ist die Box zumindest mit vorinstallierten Festplatten zu haben. Allerdings wirkt sich das auch auf den Preis des C-200 aus.

Das Problem mit den Blu-ray-Laufwerken betrifft nicht nur den Einbau. Käufer müssen die Hardware nicht nur selbst besorgen und integrieren, sondern dabei auch noch eines der wenigen vom Chipsatz unterstützten Modelle auswählen. Firmware-Updates werden zwar in Zukunft für bessere Kompatibilität sorgen, aber selbst dann wird es noch genug Problemfälle geben. Eine Liste mit unterstützten Laufwerken [19] findet sich im Wiki auf der Popcorn-Hour-Website.


Der C-200 besitzt alle wichtigen Ein- und Ausgänge. Dennoch, perfekt ist auch er nicht. So hätten wir uns beispielsweise zusätzlich einen analogen 7.1-Ausgang gewünscht.

Zusätzlich zu den Blu-ray-Schwierigkeiten beklagen sich einige Besitzer des C-200 über Firmware-Bugs. Zwar haben wir während unseres Tests keine Probleme, einige Nutzer berichten aber davon, dass auf bestimmte Weise kodierte MKV [20]-Container-Dateien zu einer Asynchronität der Tonspur führen können. Wir haben eine solche Datei angesehen und nichts derartiges festgestellt. Das bedeutet aber nicht, dass solche Fehler nicht auftreten. Zwar werden auch diese Dinge mit Sicherheit in naher Zukunft durch Firmware-Updates behoben, dennoch müssen wir Käufer warnen: Der C-200 ist ein tolles Gerät, ganz perfekt ist er aber nicht – zumindest noch nicht.

Fazit

Der Popcorn Hour C-200 eignet sich nicht für jeden Filmfan. Für Besitzer großer Videoarchive, die auf einem Netzwerkrechner oder einer USB-Festplatte gespeichert sind, gibt es aber kein besseres Gerät auf dem Markt. Der Media-Streamer unterstützt nahezu jedes Dateiformat und jeden Codec auf dem Planeten. Die wenigen die er derzeit noch nicht beherrscht, werden durch Firmware-Update in Bälde ebenfalls laufen. Wer nicht weiß, was ein Firmware-Update ist, sollte besser die Finger vom C-200 lassen.

Leser, die vom C-200 begeistert sind, sich aber vor den Problemen eines neuen und noch nicht Bug-freien Produktes fürchten, sollten zum A-110 greifen. Bis auf die Blu-ray-Unterstützung bietet der ältere Bruder des C-200 fast die selben Funktionen und eine stabilere, ausgereiftere Software.

Artikel von CNET.de: https://www.cnet.de

URL zum Artikel: https://www.cnet.de/41526368/popcorn-hour-c-200-der-beste-media-streamer/

URLs in this post:

[1] Pioneer Kuro PDP-LX5090: https://www.cnet.de/tests/tv/39197393/top_plasma+mit+50+zoll+pioneer+kuro+pdp_lx5090.htm

[2] A-110: http://reviews.cnet.co.uk/accessories/0,39100116,49298605,00.htm

[3] Apple TV: https://www.cnet.de/tests/tv/39155114/festplatten_streamer+mit+dem+apfel_logo+apple+tv.htm

[4] Blu-ray-Players: https://www.cnet.de/tests/dvd/archiv/a3T3/

[5] Flash: http://de.wikipedia.org/wiki/Adobe_Flash

[6] 35-Millimeter-Film: http://de.wikipedia.org/wiki/35-mm-Film

[7] Dolby-Digital: http://de.wikipedia.org/wiki/Dolby_Digital

[8] DTS: http://de.wikipedia.org/wiki/DTS

[9] DTS-HD-MA: http://de.wikipedia.org/wiki/DTS-HD

[10] Dolby-TrueHD: http://de.wikipedia.org/wiki/TrueHD

[11] HDMI: http://de.wikipedia.org/wiki/High_Definition_Multimedia_Interface

[12] Logitech Harmony 1100: http://reviews.cnet.co.uk/accessories/0,39100116,49301233,00.htm

[13] FTP: http://de.wikipedia.org/wiki/File_Transfer_Protocol

[14] Torrent: http://de.wikipedia.org/wiki/BitTorrent

[15] NZB: http://de.wikipedia.org/wiki/NZB_%28Dateiformat%29

[16] Revision3: http://revision3.com/

[17] Western Digital WD TV: https://www.cnet.de/tests/tv/41525292/western+digital+wd+tv+live+guenstiger+media_streamer.htm

[18] Seagate Freeagent Theater: http://reviews.cnet.co.uk/accessories/0,39100116,49302225,00.htm

[19] Liste mit unterstützten Laufwerken: http://www.networkedmediatank.com/wiki/index.php/C-200_Compatibility_Lists

[20] MKV: http://de.wikipedia.org/wiki/Matroska