TV-Kaufempfehlungen: Das sind die besten drei Geräte von 32 bis 50 Zoll

Der 32-Zöller: LG 32SL8000

Der LG-Fernseher 32SL8000 begeistert schon auf den ersten Blick durch sein schickes Design. Obwohl er nicht so flach ist wie die Geräte aus der Serie SL9000, ist er mit einer Dicke von 5 Zentimetern dünner als die meisten Konkurrenten. Die Frontscheibe zieht sich über die komplette Breite, wodurch es so aussieht, als gäbe es rechts und links vom Screen keinen Rahmen.


Die beste Wahl für kleine Wohnzimmer: Der 32SL8000 von LG ist ab 580 Euro zu haben.

Auch bei den Funktionen punktet der 32SL8000. Er bietet beispielsweise ein kabelloses Bluetooth-System für das Verbinden von Kopfhörern oder das Streamen von MP3-Musik und Fotos vom Handy. Zudem lassen die Anschlüsse keine Wünsche offen. Neben gleich vier der für die Übertragung von HD-Material wichtigen HDMI-Ports ist eine USB-Buchse vorhanden. Wer dort einen Massenspeicher anschließt, sieht sich darauf gespeicherte Filme bequem vom Sofa aus an. Die Formatunterstützung ist reichhaltig und umfasst beispielsweise die Codecs DivX und WMV. Der Tuner des LG empfängt digitales Antennen- und Kabelfernsehen und ist HD-fähig. Für den Pay-TV-Empfang steht ein CI-Slot zur Verfügung.

Für ein gutes Bild sorgen neben dem Full-HD-Panel mit einem angegebenen Kontrastwert von 150.000:1 eine 200-Hz-Bildverarbeitung. Allerdings berechnet der Fernseher Zwischenbilder nur mit 100 und nicht mit 200 Hz. Dafür kombiniert er sie mit einem Flackern der Hintergrundbeleuchtung. Letztere schaltet zwischen den Bildwechseln kurz ab, wodurch sich die Schärfe subjektiv erhöht. Das sorgt dafür, dass auch HD-Material mit schnellen Bewegungen gut aussieht. Allerdings arbeitet das System nicht perfekt: Kleine Objekte leiden unter Geisterbildern. Ein hart geschossener Fußball sieht dadurch so aus, als bestünde er aus drei Bällen. In diesem Fall sollte man das 200-Hz-System abschalten.

Zum Verringern von Eingangsverzögerungen bei Spielen besitzt der Fernseher einen Game-Modus, der alle Bildverarbeitungen abschaltet. Zusätzlich nutzt LG sein XD-Engine-System und seinen Real-Cinema-Prozessor, was zu einer Verbesserung der Wiedergabe von 1080p-Material mit 24 Bildern pro Sekunde führen soll.

Die Menüs des Fernsehers sind übersichtlich aufgebaut und enthalten alle wichtigen Optionen. Hinzu kommen sogenannte ISF-Presets. Wer möchte, kann sich einen Fachmann der Imaging Science Foundation nach Hause bestellen und den Fernseher mittels dieser Presets an die Bedingungen im eigenen Wohnzimmer anpassen lassen.

Das Bild des 32SL8000 überzeugt uns aber noch deutlich mehr als seine Features. Der Fernseher bietet die tiefsten Schwarzwerte, die wir bisher bei einem LCD-TV gesehen haben. Allerdings leidet der LG unter einem Problem, das alle Fernseher mit Liquid-Crystal-Panel betrifft: Wer etwas von der Seite auf den Schirm blickt, stellt schnell fest, dass der Kontrast und die Farben deutlich schlechter wirken.

Dank seines guten Upscalers überzeugt uns der SL8000 auch bei SD-Material. Die Schärfe ist ordentlich und die Rauschunterdrückung macht sogar analoge Übertragungen genießbar. Hinzu kommen die kräftigen und akkuraten Farben des Fernsehers.

Der Klang der integrierten Lautsprecher ist für die geringe Bautiefe absolut in Ordnung. Es fehlt zwar etwas an Bässen, dafür klingen Mitten und Höhen klar und detailliert. Nur sehr hohe Frequenzen hören sich bei bestimmten Ausgangsmaterial etwas grell an.

Der 32SL8000 überzeugt also sowohl durch sein gutes Bild als auch durch die ordentliche Ausstattung. Letztlich ist aber besonders sein geringer Preis dafür verantwortlich, dass das Modell absolut empfehlenswert ist.

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