So schlagen sich Ricoh GXR, Canon G11 und Olympus E-P1 im Extremtest

von Stefan Möllenhoff am , 13:02 Uhr

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen! Dank digitaler Fotografie gibt es zum Erlebten auch einiges herzuzeigen. Damit die Daheimgebliebenen auch richtig neidisch werden, sollte auch die Qualität der Fotos stimmen. Denn ein verrauschter oder überbelichteter Sonnenuntergang wird dem Erlebten einfach nicht gerecht. Wir haben uns in Südamerika auf die Suche nach der besten Reisekamera gemacht.

Wer nicht gerade professionell fotografieren möchte, freut sich bei einer Kamera über jedes Gramm Gewicht und jeden Kubikzentimeter Raum, der einzusparen ist. Denn egal ob Taucherbrille oder Anorak, ob Bergstiefel oder Moskitonetz – der Platz ist immer zu knapp. Wir haben uns daher drei kompakte Digicams ausgesucht, die trotz ihrer geringen Ausmessungen eine hohe Bildqualität versprechen. Im Gepäck finden sich die Canon PowerShot G11, die Olympus E-P1 mit dem 17-Millimeter-Pancake- und dem 14-bis-42-Millimeter-Kitobjektiv sowie die Ricoh GXR samt S10- und A12-Aufnahmemodul.

Was für eine gute Bildqualität wichtig ist

Auf seinem Weg zur Speicherkarte passiert das vom Motiv ausgesendete Licht zunächst das Objektiv. Anschließend werden die Photonen vom Bildsensor in Bits und Bytes umgewandelt und vom Bildprozessor in optimierter Form auf das Speichermedium gebannt. Diese vereinfachte Ausführung einer digitalen Kamera verdeutlicht, welche Elemente für eine gute Fotoqualität von Bedeutung sind.

Das Objektiv

Im Datenblatt finden sich diverse Parameter, die Aufschluss über die Qualität der Optik geben. An erster Stelle stehen zumeiste die Brennweite beziehungsweise der optische Zoom. Je nachdem, ob es sich bei dem Objektiv um eine Festbrennweite oder um eine Zoomlinse handelt, ist hier nur eine einzige Zahl oder ein Bereich zu finden. Zoomlinsen bieten eine erhöhte Flexibilität und bringen sowohl Panoramen als auch entferntere Motive auf den Bildsensor. Besitzer von Festbrennweiten hingegen müssen im Zweifelsfall „zu Fuß zoomen“ – sprich zum Motiv hin oder vom Objekt der Begierde weg laufen.

Optiken mit variabler Brennweite erfordern eine aufwändigere Konstruktion: Neben zusätzlichen Linsen ist außerdem eine Mechanik zum Verschieben der einzelnen Gläser zueinander vonnöten – die Optiken sind dadurch sperriger und schwerer als ihre Kollegen. Ein weiterer Vorteil von Festbrennweiten ist die durch den einfacheren Aufbau bedingte höhere Lichtstärke. So entstehen bei schlechten Lichtverhältnissen auch ohne Blitz noch verwacklungsfreie Aufnahmen. Zudem ermöglicht eine kleinere mögliche Blendenzahl eine selektivere Tiefenschärfe, was beispielsweise bei Portraitaufnahmen zu ansprechenderen Fotos führt.

Die PowerShot G11 bietet Canon-Kunden keine Möglichkeit zum Objektivwechsel – für die kompakte Kamera steht lediglich der fest verbaute fünffache Zoom zur Verfügung. Die Olympus E-P1 hingegen verfügt über das Micro-Four-Thirds-Bajonett. Das ermöglich die Verwendung aller MFT-Linsen von Olympus und Panasonic mit der Digicam. Zudem stehen eine Reihe von unterschiedlichen Adaptern für Objektive verschiedenster Hersteller bereit. Ricohs GXR verfolgt einen völlig neuen Ansatz: Bei der Kamera wechseln Fotografen nicht nur die Optik, sondern gleich auch den fest integrierten Bildsensor.

Der Bildsensor

Das vom Objektiv gebündelte Licht erreicht den Bildsensor – am aussagekräftigsten hinsichtlich der zu erwartenden Fotoqualität ist die Größe des lichtempfindlichen Chips. Denn je mehr Fläche der Sensor bietet, desto mehr Lichtteilchen fängt er ein. Das wiederum ermöglicht eine niedrigere Empfindlichkeit und damit weniger Bildrauschen. Für die letztendlich resultierende Bildqualität spielt die Auflösung eine untergeordnete Rolle – ob sich 10 oder 12 Millionen Pixel die Fläcke auf dem Chip teilen, macht keinen allzu großen Unterschied.

In der Canon PowerShot G11 kommt ein 1/1,7-Zoll-Sensor zum Einsatz. Olympus setzt bei der E-P1 auf einen 17,3 mal 13,0 Millimeter großen Chip, der etwa das fünffache an Fläche bietet. Die A12-Festbrennweite der GXR bietet den größten Lichtfänger – Ricoh setzt auf einen Sensor im APS-C-Format. Das S10-Aufnahmemodul mit dreifachem optischen Zoom hingegen verlässt sich auf einen 1/1,7 Zoll großen Bildsensor.


Die Grafik zeigt die Sensorgrößen der verschiedenen Kameras im maßstabsgetreuen Vergleich.

Die Elektronik

Die Rohdaten vom Sensor in ein brauchbares Format zu überführen, ist die Aufgabe des Bildprozessors. Doch statt übertragbarer Werte finden sich hier im Datenblatt Schlagwörter aus der Marketingabteilung: Ob Digic IV oder TruePic V besser ist, zeigt ausschließlich die Praxis. Neben dem Abspeichern ist die Elektronik in der Kamera außerdem etwa für die Belichtungsmessung, den Autofokus und den Weißabgleich verantwortlich.

Runde eins: Actionfotos und Nachtfotografie

Bei stark bewegten Motiven sind kurze Verschlusszeiten erforderlich. Diese lassen sich am einfachsten durch eine hohe Empfindlichkeit erzielen. Allerdings gehen gesteigerte ISO-Werte mit zunehmendem Bildrauschen einher, und die Bildqualität leidet. Insbesondere kleinere Sensoren knicken bei größeren Empfindlichkeiten verhältnismäßig schnell ein. Während die Ricoh GXR bei ISO 800 beispielsweise noch klare Fotos liefert, hat die Canon PowerShot G11 hier schon mit deutlichem Rauschen zu kämpfen.

Ebenfalls ausschlaggebend für eine kurze Belichtungszeit ist eine niedrige Blendenzahl, sprich eine große Blendenöffnung. So dringt mehr Licht ins Innere der Kamera, und bei gleicher Lichtempfindlichkeit reicht eine geringere Verschlusszeit.

Von den drei Modellen legt hier Ricohs GXR mit dem A12-Modul die beste Leistung hin. Die 50-Millimeter-Festbrennweite mit APS-C-Sensor und Blende F2,5 schafft auch dort noch kurze Belichtungszeiten und niedrige ISO-Empfindlichkeiten, wo die anderen Kameras beziehungsweise deren Besitzer bereits verzweifeln. Als nächstes kommt die Olympus E-P1 – erst mit dem F2,8-Pancake-Objektiv und anschließend mit der F3,5-bis-F5,6-Kitoptik. Dahinter folgen schließlich Ricohs GXR mit S10-Aufnahmemodul und die Canon PowerShot G11. Um mit den beiden Schlusslichtern kurze Belichtungszeiten hinzubekommen, ist strahlender Sonnenschein vonnöten.


Ricohs GXR bietet mit dem A12-Aufnahmemodul den meisten Freiraum bei schwierigen Lichtverhältnissen oder schnellen Bewegungen. Mit ISO 800 und F7,1 reicht der Kamera bei dieser Aufnahme eine Belichtungszeit von 1/2300 Sekunde – damit gelingt das Foto auch aus einem holpernden Bus heraus gestochen scharf.

Eine Kamera, die für Actionfotos taugt, leistet tendenziell auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Ergebnisse. Denn im Zwielicht erweist sich eine Kombination aus großem Bildsensor und gutem Rauschverhalten sowie eine kleine mögliche Blendenzahl ebenfalls als vorteilhaft. Bei einem dunklen, statischen spielt im Vergleich zum hellen, actionsreichen Motiv allerdings ein weiterer Aspekt mit: der optische beziehungsweise mechanische Bildstabilisator. Nachdem weder die 50-Millimeter-Festbrennweite der Ricoh GXR noch das 17-Millimeter-Pancake-Objektiv der Olympus E-P1 einen Verwacklungsschutz bieten, rücken die Kameras hier ein ganzes Stück näher zusammen.

Sowohl bei den Nacht- als auch bei den Actionfotos bringt Ricohs A12-Aufnahmemodul allerdings einen hinderlichen Faktor mit: Das 50-Millimeter-Objektiv eignet sich nicht dazu, Panoramen aus nächster Nähe aufs Bild zu bringen. Auch Fotos von Innenräumen, etwa in Kirchen, sind aufgrund des eingeschränkten Bildwinkels nicht so ohne weiteres möglich. Dasselbe gilt eingeschränkt auch für das lichtstarke F2,8-Pancake-Objektiv der Olympus – hier liegt die Brennweite mit 34 Millimetern im Kleinbildäquivalent allerdings deutlich weiter im Weitwinkel und ermöglicht so eine größere Flexibilität.


Weitere Vorteile, den die Kombination aus großem Bildsensor und kleiner Blendenzahl mitbringt, sind eine selektive Tiefenschärfe und ein schönes Bokeh.

Runde zwei: Panorama und Tierwelt

Urlaub – das bedeutet für die meisten entweder Natur satt oder pulsierende Großstädte. In beiden Fällen muss die mitreisende Kamera möglichst viel von der Landschaft aufs Bild bringen. Wenn die atemberaubende Skyline nur zur Hälfte auf den Aufnahmen zu sehen ist, werden die Daheimgebliebenen schließlich nur halb so neidisch. Das Stichwort lautet hier: Weitwinkel. Je kleiner die Brennweite des Objektivs, desto mehr passt aufs Foto.

Von den von uns in Südamerika getesteten Kameras beziehungsweise Objektiven bietet die Ricoh GXR samt S10-Aufnahmemodul den stärksten Weitwinkel. Die kleinste Brennweite beträgt bei der Digicam-Aufnahmemodul-Kombination 24 Millimeter im Kleinbildäquivalent. An zweiter Stelle stehen die Canon PowerShot G11 und die Olympus E-P1 mit dem Kitobjektiv, die beide bei 28 Millimetern einsteigen. Als nächstes folgen das Olympus-Pancake-Objektiv mit 34 Millimetern und abgeschlagen das A12-Aufnahmemodul der GXR mit 50 Millimetern im Kleinbildäquivalent.


Mit 24 Millimetern im Kleinbildäquivalent bringt die Ricoh GXR samt S10-Modul am meisten Motiv aufs Bild (rechts). Den zweiten Platz teilen sich die Canon PowerShot G11 (links) und die Olympus E-P1 (mitte) samt Kitoptik mit 28 Millimetern.

Nicht nur der Weitwinkel, sondern auch der Telebereich der Objektive ist interessant. Hier schlägt sich die Canon PowerShot G11 am besten – die maximale Brennweite liegt bei 140 Millimetern. Anschließend folgt das Olympus-Kitobjektiv mit 84 und das S10-Aufnahmemodul der GXR mit 72 Millimetern. Insbesondere beim Fotografieren von Tieren zahlt sich eine hohe Vergrößerungskraft aus. Es sei allerdings dazugesagt, dass wir uns des Öfteren auch eine stärkere Vergrößerung als die der Canon-Kamera gewünscht hätten. Ricoh hat angekündigt, für die GXR noch dieses Jahr ein Telezoom-Aufnahmemodul anzubieten, das diese Lücke schließen dürfte. Und auch für die E-P1 kommt im Mai eine stark vergrößernde 14-bis-150-Millimeter-Optik in den Handel. Wer nicht auf Olympus warten möchte, findet bereits jetzt im Panasonic-Zubehör mit dem 14-bis-140-Millimeter-Objektiv sein Glück. Stand heute hat in puncto Flexibilität die Olympus-Kamera die Nase vorne.


Pinguine in Patagonien: Die Ricoh GXR mit dem S10-Aufnahmemodul bietet die geringste Vergrößerungskraft (links). Danach folgen Olympus E-P1 (mitte) und schließlich Canons PowerShot G11 (rechts).

Runde drei: Besonderheiten

Häufig sind es Kleinigkeiten, die einen Fotografen dazu bringen, seine Kamera zu lieben. Kleinigkeiten, die man im Datenblatt einfach überliest, später aber nicht mehr missen möchte. Da wäre bei der Ricoh GXR beispielsweise die integrierte Wasserwaage, die sowohl im Hoch- als auch im Querformat zur Verfügung steht – und schlicht und ergreifend furchtbar praktisch ist. Oder das arretierbare Modusrädchen, das dafür sorgt, dass die Kamera auch nach zwei Stunden in der Jackentasche mit denselben Einstellungen startet. Auch für HDR-Freaks bietet die Ricoh-Kamera einiges: Sie schießt Belichtungsreihen schnell genug, um auch ohne Stativ Fotos mit erhöhtem Dynamikbereich zu ermöglichen.


Wie das linke Foto eines bewachsenen Steins im bolivianischen Altiplano zeigt, eignet sich Ricohs A12-Modul hervorragend für Makroaufnahmen. Rechts ist ein freihändig mit der GXR aufgenommenes HDR-Bild der Christo-Statue in Rio de Janeiro zu sehen.

Nicht nur die GXR, sondern auch die Konkurrenz sticht mit einigen Besonderheiten heraus: Die Canon PowerShot G11 glänzt beispielsweise mit einem dreh- und schwenkbaren Display. Ganz gleich ob man unauffällig ums Eck, aus der Hüfte, über Kopf oder sich selbst fotografieren möchte – der flexible Bildschirm erweist sich in zahllosen Situationen als praktisch. Gleiches gilt für die dedizierten mechanischen Wahlschalter für ISO-Empfindlichkeit und Belichtungsausgleich auf der Oberseite der Kamera und den mitzoomenden optischen Sucher.

Bei der Olympus E-P1 begeistern uns die Art Filter, insbesondere der Schwarzweiß-Modus. Auf den ersten Blick mögen die integrierten Bildeffekte vielleicht überflüssig erscheinen. In der Praxis allerdings sorgt das Feature für sehr ansehnliche Resultate. Und die meisten Knipser – den Autoren dieses Artikels eingeschlossen – werden ihre Fotos niemals nachträglich aufwändig am Rechner in dieser Richtung bearbeiten. Die zwei verfügbaren, frei drehbaren Einstellrädchen für Parameter wie Blende und Belichtungszeit erweisen sich beim manuellen Fotografieren als sehr praktisch.

Runde vier: Widerstandskraft gegenüber Umwelteinflüssen

Eines voraus: Alle drei Kameras haben gewaltige Torturen überstanden. Luftfeuchtigkeiten von nahezu 100 Prozent bei 40 Grad im ecuatorianischen Regenwald, korrodierende Salzwassergischt von der chilenischen Magellanstraße, 24-stündiges Dauergeschüttel auf ungeteerten Straßen im paraguayanischen Hinterland, bitterkalte Nächte auf knapp 5000 Meter Höhe im bolivianischen Altiplano, vom Sturm gepeitschten Sand in der kolumbianischen Karibik und Röntgenorgien in venezuelanischen Polizei- und Militärkontrollen. Und alle Kameras funktionieren einwandfrei wie am ersten Tag – wir sind beeindruckt.


Die Kameras mussten unter anderem die eine oder andere Dusche überstehen – wie hier an den Wasserfällen in Foz do Iguaçu.

Auch die Olympus E-P1 mit ihrem Wechselobjektivsystem hat sich, was die Verschmutzung des Bildsensors angeht, erstaunlich in Grenzen gehalten. Objektivwechsel in der Wüste, am Strand und im Regenwald haben der Pen-Kamera nicht geschadet. Dank etwas Vorsicht und möglichst kurzen Expositionszeiten des sensiblen Innenlebens der Kamera sind auch nach einem siebenwöchigen Fotomarathon keine schwarzen Flecken und kein Dreck auf den Fotos zu sehen.

Runde fünf: verfügbares Zubehör

Bei Canons PowerShot G11 handelt es sich um ein weitgehend abgeschlossenes System. Objektiv- oder gar Bildsensorwechsel sind hier nicht möglich. Die Kompaktkamera bietet lediglich ein proprietäres Bajonett zum Anschluss eines Telekonverters und – wie ihre beiden anderen Konkurrentinnen auch – einen Blitzschuh.

Ricohs GXR-System ist erst im vergangenen Dezember gestartet – dementsprechend ist die Auswahl an Extras noch relativ gering. Es gibt die beiden Fotobausteine A12 und S10, einen elektronischen Aufstecksucher, einen externen Blitz sowie einen Weitwinkel- und einen Televorsatz für das S10-Aufnahmemodul.

In puncto erhältlichem Zubehör hat Olympus mit dem Micro-Four-Thirds-Standard eindeutig die Nase vorn. Für das System stehen, nicht zuletzt auch dank des MFT-Partners Panasonic, unzählige Objektive zur Verfügung.

Fazit: welche Kamera für was?

Mit Anschaffungskosten von etwa 430 Euro ist die Canon PowerShot G11 das günstigste Modell in unserem Vergleich. Die Kompaktkamera bietet auch ohne Zubehör eine ordentliche Flexibilität und beansprucht den geringsten Platz im notorisch knappen Reisestauraum. Bei guten Lichtverhältnissen hat sie keine Schwierigkeiten, mit ihren teureren Kollegen mitzuhalten. Bei schummriger Beleuchtung läuft die Digicam allerdings schnell in den Begrenzer und liefert mit hohen ISO-Empfindlichkeiten nur wenig brauchbare Fotos.

Die Olympus E-P1 kostet mit dem Kitobjektiv und der 17-Millimeter-Pancake-Optik rund 720 Euro. Für die gut eineinhalbfachen Anschaffungskosten der Canon PowerShot G11 gibt es hier deutlich mehr Spielraum bei schlechten Lichtverhältnissen und die Möglichkeit, das System um eines oder mehrere der zahlreichen verfügbaren Objektive zu erweitern.

Bei der Ricoh GXR handelt es sich um das teuerste der drei Systeme: Mit den beiden Aufnahmemodulen S12 und A10 reißt die Kamera ein 1500 Euro tiefes Loch in den Geldbeutel. Dafür gibt es eine fantastische 50-Millimeter-Festbrennweite, die die Konkurrenz in Sachen Bildqualität und Freiraum bei schlechten Lichtverhältnissen deutlich hinter sich lässt. Auch das günstigere S12-Modul leistet angesichts des verhältnismäßig kleinen Bildsensors eine sehr ordentliche Leistung. Beim GXR-System vermissen wir allerdings ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv mit großem Bildsensor – etwa eine 34-Millimeter-Festbrennweite mit F2,0 und APS-C-Chip dahinter.

Derzeit ist die Olympus E-P1 unser Favorit des Trios – die Pen-Kamera überzeugt mit dem großen Four-Thirds-Sensor, der gigantischen Auswahl an verfügbarem Zubehör und vor allem mit dem im Vergleich zur GXR gemäßigten Preis. Wenn Ricoh beim Zubehör in den nächsten Monaten aufholt, könnte sich das allerdings schnell ändern. Canons PowerShot G11 ist für all diejenigen, die weniger Platz und Budget zur Verfügung haben und sich nicht in der Wüste mit Objektiv- oder Aufnahmewechseln quälen möchten, die beste Wahl.

Artikel von CNET.de: https://www.cnet.de

URL zum Artikel: https://www.cnet.de/41527456/so-schlagen-sich-ricoh-gxr-canon-g11-und-olympus-e-p1-im-extremtest/