Tipps und Tricks: Social Networking mit Google Buzz

4. Buzz-Benachrichtigungen von Mails trennen

Buzz kann Ihr Google-Mail-Postfach unter Umständen ganz schön durcheinanderbringen. Sobald nämlich jemand eine Ihrer Mitteilungen kommentiert, landet dieser als E-Mail im Posteingang. Wollen Sie Buzz- und sonstige Mail-Korrespondenz voneinander getrennt halten, richten Sie in einfach einen Filter ein. Klicken Sie dazu in der Mail-Ansicht rechts oben auf den Link Einstellungen, wechseln Sie zum Tab Filter und wählen Sie Neuen Filter erstellen.


Mit dem Filter Label:Buzz trennen Sie die Benachrichtigungen von Buzz und normale E-Mails voneinander – normalerweise landen beide im Google-Mail-Postfach.

Um Buzz-Mitteilungen aus dem Mailverkehr herauszufiltern, tragen Sie in das Eingabefeld Betreff das Kommando Label:Buzz ein. Klicken Sie nun auf Nächster Schritt und wählen Sie eine Aktion, die Buzz mit den gefilterten Nachrichten durchführen soll. Unser Tipp: Setzen Sie ein Häkchen bei Posteingang überspringen (Archivieren), um den Posteingang „Buzz-frei“ zu halten. Sie können die Buzz-Benachrichtigungen jederzeit abrufen, indem Sie Ihre Nachrichten mit Label:Buzz durchsuchen.

Buzz für mobile Geräte

Buzz versteht sich nicht nur auf die Kommunikation per Desktop-Client, sondern arbeitet auch mit mobilen Geräten wie dem iPhone oder Android-Handys zusammen. Dazu bietet Google eine jeweils passende Software an, die einen Buzz-Layer über die Google-Maps-Anwendung legt. Beim verfassen einer Mitteilung können Anwender entweder manuell oder über das in vielen mobilen Geräten integrierte GPS-Modul einen örtlichen Bezug zu ihrem Buzz herstellen. Dadurch können sie nicht nur unterwegs bei ihren Kontakten mitlesen, sondern erfahren auch, was andere Buzz-Nutzer in ihrer Umgebung schreiben und ob sich gerade Bekannte in der Nähe aufhalten.

Um Buzz auf einem mobilen Gerät zu installieren, rufen Sie im Handy-Browser die Webseite buzz.google.com auf. Wie auch beim Desktop-Client benötigen Sie ein öffentliches öffentliches Google-Profil, um den Social-Media-Client verwenden zu können. Derzeit läuft Buzz auf mobilen Geräten der folgenden Plattformen: Android 2.0 oder höher, iPhone, Nokia S60 und Windows Mobile. Den Buzz-Support für BlackBerry-Geräte will Google noch nachliefern.

Plattform Android Blackberry iPhone Nokia S60 Windows Mobile
Google Buzz-Anwendung (buzz.google.com-Webanwendung) ja angekündigt ja angekündigt angekündigt
Buzz-Ebene auf Google Maps für Handys ja angekündigt ja ja ja
Google Buzz auf einer Ortsseite ja nein ja nein nein
Voice-Kürzel ja nein ja nein nein
Google Buzz-Symbolkürzel ja nein ja nein nein

Fazit

An sich ist Google Buzz eine nette Idee. Richtig Spaß kommt allerdings nur auf, wenn die Privatsphäre gewahrt bleibt. Mit unseren Tipps ist sichergestellt, dass nur die Informationen an die Öffentlichkeit dringen, die auch in den Händen der Nachbarn, Arbeitskollegen und Ex-Frauen keinen Schaden anrichten können.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Tipps und Tricks: Social Networking mit Google Buzz

  • Am 25. Februar 2010 um 19:15 von wingthom

    Buzz Praxis
    Der Artikel ist eine super Referenz, die man an potenzielle Buzz-Nutzer weiter leiten kann.

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