Weiter unten gibt es noch das obligatorische Vier-Wege-Pad sowie zwei Tasten zum Wechseln in den Wiedergabemodus und zum Löschen von Fotos. Neben der Navigation durch die Menüs dient das Steuerkreuz auch zum Konfigurieren von Autofokus, Belichtungsmessung, Weißabgleich und ISO-Empfindlichkeit.


Zur Wahl des Bildausschnitts nutzt der Fotograf entweder das 3 Zoll große AMOLED-Display oder den elektronischen Sucher.

Auf der Vorderseite der Kamera bringt Samsung eine Besonderheit für diese Klasse unter: eine Abblendtaste. Ein Druck auf den Knopf links unterhalb des Objektivs schließt die Blende auf den derzeit konfigurierten Wert. Damit erhält der Fotograf eine exakte Vorschau, welche Bildbereiche scharf und welche unscharf erscheinen werden. Bei DSLRs gehört dieses Feature zum guten Ton, bei Systemkameras mit Wechselobjektiven war es bislang nicht zu finden.

Ausstattung

Samsung setzt bei der NX10 auf den 14,6-Megapixel-APS-C-Sensor, der auch bei der bereits zwei Jahre alten GX-20 Verwendung findet. Der lichtempfindliche Chip verfügt über eine Größe von 23,4 mal 15,6 Millimetern. Zum Vergleich: Die von Olympus und Panasonic verwendeten Micro-Four-Thirds-Sensoren messen 17,3 mal 13,0 Millimeter. Auf die Gesamtfläche umgerechnet bietet der Samsung-Chip rund 60 Prozent mehr Platz für einfallendes Licht.


Mit dem Pancake-Objektiv passt die Samsung NX10 (links) ebenso wie ihre Konkurrentin Olympus E-P2 (mitte) in die Jackentasche. Rechts ist die noch ein ganzes Stück kompaktere LX3 zu sehen, die zumindest in großen Hosentaschen noch Platz findet.

Das mitgelieferte Kitobjektiv verfügt über einen Brennweitenbereich von 18 bis 55 Millimetern. Die maximale Lichtstärke bewegt sich dabei von F3,5 im Weitwinkel bis F5,6 im Telebereich. Die gleichen Eckdaten finden sich beispielsweise auch bei den Kitoptiken von Canons Einsteiger-Spiegelreflexkameras. Die Optik der Samsung NX10 ist allerdings deutlich kompakter.

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