Bildrauschen

Der Aspekt, mit dem die Samsung steht oder fällt, ist die Bildqualität bei hohen Empfindlichkeiten im direkten Vergleich zur Micro-Four-Thirds-Konkurrenz. Denn preislich bewegt sich die NX10 auf einem vergleichbaren Niveau, in puncto Abmessungen fordert sie allerdings mehr Platz in Jackentasche oder Rücksack.

Und tatsächlich, der größere Bildsensor sorgt für bessere Leistungen bei schlechten Lichtverhältnissen. Wir haben in Berlin Vergleichsfotos mit Samsung NX10, Olympus E-P1, Canon 450D und Ricoh GXR geschossen.

Bei ISO 1600 vernichtet die Rauschunterdrückung der Olympus E-P1 sehr viele Details. Bei der Canon EOS 450D ist bei gleicher Empfindlichkeit beispielsweise noch die Struktur der Ziegel zu sehen (für die Originalbilder auf die Fotos klicken).

Links ist das unbearbeitete Foto der Samsung NX10 mit ISO 1600 zu sehen. Es ist zwar ein starkes Rauschen zu erkennen, doch dafür erhält die Kamera viele Details. Rechts ist eine mit einem leichten Weichzeichner bearbeitete Version zu sehen, die angenehmer wirkt. Allerdings fallen die grünlichen Flecken negativ auf (für die Originalbilder auf die Fotos klicken).

Die Samsung hält sich trotz in den Einstellungen aktivierter Rauschreduzierungsmaßnahmen vornehm zurück, was den Einsatz von Weichzeichnern angeht. Dadurch wirken die Fotos bei hohen Vergrößerungen zwar verhältnismäßig körnig, verlieren aber nur wenige Details. Während sich Canon EOS 450D und Samsung NX10 auf einem ähnlichen Niveau bewegen, fällt die Olympus E-P1 bei ISO 1600 deutlich zurück.

Beim Sprung von ISO 1600 (links) auf ISO 3200 (rechts) verliert die Samsung NX10 einiges an Farben (für die Originalbilder auf die Fotos klicken).

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