Apropos Bildsensor: Der CMOS-Chip löst satte 18 Megapixel auf. Die anfallenden Datenmengen verarbeitet ein Bildprozessor vom Typ Digic 4. Auf den ersten Blick hat die 550D einiges mit ihrer ähnlich ausgestatteten Schwester EOS 7D gemein. Allerdings fehlt dem günstigeren Modell die zweite Digic-4-CPU, die beeindruckende Serienbildgeschwindigkeiten von bis zu acht Fotos pro Sekunde ermöglicht. Die „kleine“ 550D gibt sich mit 3,7 fps zufrieden, also knapp der Hälfte. Der zweite große Unterschied liegt in der Verarbeitungsqualität – die 7D fühlt sich einfach deutlich wertiger und massiver an.

Dafür hat die EOS 550D ein paar andere Asse im Ärmel stecken. Ein Beispiel wäre das 3-Zoll-Display, das mit 720 mal 480 Bildpunkten überdurchschnittlich hoch auflöst. Das Bildseitenverhältnis von 3:2 entspricht dem des lichtempfindlichen APS-C-Chips. Der optische Sucher dagegen ist leider verhältnismäßig klein und sorgt beim manuellen Fokussieren nicht immer zuverlässig für scharfe Ergebnisse. Hier sind der ausgezeichnete Bildschirm und die gelungene Live-View-Integration eine große Hilfe.


Der Moduswahlschalter bietet die üblichen Auswahlpunkte – neben diversen Szenenprogrammen und den obligatorischen PASM-Punkten bringt Canon hier auch den Videomodus unter.

Neben SD- und SDHC-Karten unterstützt die 550D auch die neuen SDXC-Medien mit einem theoretischen Kapazitätslimit von 2048 GByte. Auf der linken Seite des Gehäuses befindet sich eine Klappe, die neben AV- und HDMI-Ausgang sowie Fernsteuerungsanschluss auch eine Stereobuchse für externe Mikrofone bereithält.


Für anspruchsvolle Videofans: Unter einer Klappe auf der linken Seite des Gehäuses verbirgt sich eine Stereo-Mikrofonbuchse.

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