Leistung und Bildqualität

Der Schwenkpanoramamodus ist absolut beeindruckend. Es ist zwar schade, dass hier nicht die maximale Zeilenzahl der Kamera zum Einsatz kommt, doch die Qualität des aus einem Schwenk nahtlos zusammengefügten Panoramabilds ist schon fast unheimlich.

Sony Cyber-shot DSC-HX5V Beispielfoto

Das Testfoto weist ein paar violette Farbsäume auf, macht ansonsten aber einen ordentlichen Eindruck. Alltägliche Fotos, auf denen keine Test-Charts abgebildet sind, sehen leider nicht ganz so sauber aus (zum Vergrößern auf das Bild klicken).

Es ist beeindruckend, wie viel Zoom die Hersteller heutzutage in wie wenig Gehäuse unterbringen. Die Optik der Sony-Kamera bewegt sich zudem erfreulich zügig durch den Brennweitenbereich. Noch schneller sind nur die Auslöseverzögerungen. Wir hatten bislang noch nicht die Gelegenheit für exakte Messungen, doch im Weitwinkel ist die Verzögerung absolut minimal. Und selbst bei voll ausgefahrenem Zoom beträgt die Auslöseverzögerung weniger als eine halbe Sekunde. Hier macht Sony derzeit niemand so schnell etwas vor.

Sony Cyber-shot DSC-HX5V Beispielfoto

Auf den ersten Blick sieht die Ausnahme ausgezeichnet aus. Beim genaueren Betrachten fällt allerdings auf, dass feinere Details der integrierten Rauschunterdrückung zum Opfer gefallen sind – und das schon bei der niedrigsten ISO-Empfindlichkeit (zum Vergrößern auf das Bild klicken, 3,2 MByte – Originalfoto).

Beim Betrachten der Fotos am Rechner kommt es allerdings zur Enttäuschung. Die Auflösung von 10,2 Megapixeln trägt keine Schuld daran – sie reicht in der Theorie locker für eine ordentliche Bildqualität. Das Problem ist vielmehr die aggressive Rauschunterdrückung, die selbst bei niedrigen Empfindlichkeiten Details vernichtet. Insbesondere feine Strukturen mit geringen Kontrasten fallen den kamerainternen Algorithmen zum Opfer. Im Gegensatz zu Sonys vorherigen Exmor-R-Kameras stellt die HX5V – soweit unsere ersten Eindrücke – leider einen Rückschritt dar.

Ausblick

Die Sony Cyber-shot DSC-HX5V macht auf den ersten Blick einen brillanten Eindruck. Es sind unglaublich viele Features an Bord, die allesamt auch noch ausgezeichnet funktionieren. Die Bildqualität spielt allerdings in einer ganz anderen Liga und kann mit dem Rest der Kamera bei Weitem nicht mithalten. Bei Anschaffungskosten von knapp 300 Euro ist das leider nicht so ohne Weiteres zu verschmerzen. Wir werden zeitnah einen ausführlichen Testbericht veröffentlichen, in dem die Stärken und Schwächen der Kamera detaillierter abgehandelt werden.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Sony Cyber-shot DSC-HX5V: GPS-Digicam mit Zehnfach-Zoom angetestet

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *