Leistung und Bildqualität

Bis die Canon PowerShot SX210 IS aus dem Tiefschlaf erwacht ist und das erste Foto geschossen hat, vergehen 1,7 Sekunden. Die Auslöseverzögerung beträgt bei bei guten Lichtverhältnissen 0,5 Sekunden, im Zwielicht verschlechtert sich der Wert auf 0,8 Sekunden. Der Serienbildmodus ist mit einer Aufnahme pro Sekunde nicht gerade schnell.

Der Autofokus macht insgesamt einen verhältnismäßig flotten Eindruck und findet zuverlässig das richtige Ziel. Beim Einsatz des optischen Zooms verschlechtert sich die Leistung allerdings zunehmend, was für eine Superzoomkamera allerdings nichts Außergewöhnliches ist. Die Digicam bezieht ihre Energie aus einem Lithium-Ionen-Akku. Nach rund 260 Fotos fordert die Kamera nach Nachschub.


Oberhalb von ISO 400 lässt die Bildqualität der Canon PowerShot SX210 IS deutlich nach.

Canon stellt bei der SX210 IS einen Empfindlichkeitsbereich von ISO 80 bis 1600 zur Verfügung. Oberhalb von ISO 400 lässt die Bildqualität allerdings deutlich nach. Selbst bei ISO 100 wirken die Motive bereits etwas Weichgezeichnet und weisen ein leichtes Rauschen auf. Hier machen sich die 14 Megapixel bemerkbar, die sich die geringe Fläche des 1/2,3-Zoll-Sensors teilen müssen. Das Objektiv hat stellenweise mit violetten Farbsäumen zu kämpfen. Wer die Fotos allerdings in kleineren Formaten als DIN A4 ausdruckt, dürfte bei niedrigen ISO-Werten nichts an der Qualität auszusetzen haben.


Bei ISO 400 reiht sich die Canon PowerShot SX210 IS zwischen der Fujifilm FinePix F80EXR und der Nikon Coolpix S8000 ein.

Wir haben die PowerShot SX210 IS außerdem mit Nikons Coolpix S8000 und mit Fujifilms FinePix F80EXR verglichen. Die Canon-Kamera bewegt sich in Sachen Bildqualität zwischen den beiden. Die S8000 liegt unterhalb der SX210 IS, die F80EXR liefert schärfere Fotos. Das nachfolgende Bild zeigt, wie sich die drei Modelle bei ISO 400 schlagen.

An der Farbwiedergabe gibt es bei der PowerShot absolut nichts zu bemängeln. Die Fotos sehen lebendig und realitätsgetreu aus und wirken dennoch niemals langweilig.

Fazit

Nachdem wir gut eine Woche mit der SX210 IS verbracht haben, ist uns die Canon durchaus ans Herz gewachsen. Anfangs hatten wir ein paar Schwierigkeiten mit der Bedienung, doch das gibt sich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase. Die manuellen Aufnahmemodi begeistern experimentierfreudige Fotografen, während Fischaugen- und Miniatur-Effekt bei Einsteigern für Freude am Knipsen sorgen. Wer von den Aufnahmen allerdings Ausschnittsvergrößerungen verwenden oder große Ausdrucke anfertigen möchte, wird mit der durchschnittlichen Qualität der Fotos nicht zufrieden sein.

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