Zehn 24-Zoll-Monitore mit Full-HD und HDMI unter 200 Euro im Vergleich

Anschlüsse

Eines unserer Auswahlkriterien für die Modelle im Vergleich ist der HDMI-Port. Er ist für das Einspeisen von HD-Bildern von Blu-ray-Playern oder Spielkonsolen notwendig. Obwohl der Blu-ray-Kopierschutz HDCP immer weiter ausstirbt, ist für die Wiedergabe einiger Filme eine Unterstützung notwendig. Beherrscht der Monitor kein HDCP, scheitert das Dekodieren der verschlüsselten Bild- und Toninformationen.

Der HDMI-Port eignet sich auch zum Anstecken von Computern. Viele Rechner besitzen heute ab Werk einen HDMI-Ausgang für die Bildausgabe mit maximaler Qualität. Auch bei der Ansteuerung mittels des bei PCs weiter verbreiteten DVI-Ports kommt es dank digitaler Datenübertragung nicht zu Verlusten. Fehlt dieser Eingang am Monitor, hilft ein DVI-auf-HDMI-Adapter weiter.

Dem AOC 2434Pw fehlt ein DVI-Eingang. Allerdings dient der HDMI-Port mittels passendem Adapter als würdiger Ersatz.
Dem AOC 2434Pw fehlt ein DVI-Eingang. Allerdings dient der HDMI-Port mittels passendem Adapter als würdiger Ersatz.

Obwohl er eigentlich veraltet ist, findet sich auch ein VGA-Anschluss an den Rückseiten aller zehn Vergleichsgeräte. So klappt auch das Anstöpseln eines Netbooks ohne DVI- oder HDMI-Ausgang. Allerdings sind hier sowohl Bildqualität als auch Auflösung begrenzt. Daher sollte VGA immer nur eine Notlösung darstellen.

Für die Einspeisung von Audiosignalen verfügen alle Modelle bis auf den Samsung SyncMaster P2450H ohne integrierte Lautsprecher über einen Stereo-Klinkenanschluss. Die Ausgabe funktioniert dann über die internen Boxen oder bei sieben der zehn Bildschirme über einen Standard-Kopfhöreranschluss. Die in den Displays eingebauten Treiber treten bei den verglichenen Geräten für den Stereo-Betrieb paarweise auf und sind zwischen 1 und 3 Watt stark. Das genügt zwar beispielsweise für VoIP-Telefonate via Skype & Co., zum Ansehen von Filmen ist der Sound aber bei allen Modellen zu schwach.

Einige Geräte wie der 170 Euro teure Asus VH242H besitzen zusätzlich einen S/PDIF-Ausgang. Er leitet das über HDMI eingespeiste Tonsignal von Blu-ray-Playern oder Spielkonsolen digital an ein Soundsystem weiter. Somit gelangt 5.1-Sound auch dann zu ordentlichen Lautsprechern, wenn man keinen teuren AV-Receiver mit HDMI-Ein- und -Ausgang besitzt.

Stromverbrauch

Neben den Anschaffungskosten sorgt auch ein hoher Stromverbrauch für einen leeren Geldbeutel. Die Modelle im Vergleich benötigen im Betrieb alle weniger als 55 Watt. Bedenkt man jedoch, dass eine Standard-Glühbirne rund 50 Watt verschlingt, ist der Energiebedarf nicht zu verachten. Das teuerste Gerät im Vergleich, der LG W2442PA für 200 Euro, weist mit 32 Watt den geringsten Verbrauch auf und gleicht so seinen höheren Preis zumindest teilweise wieder aus.

Im Standby-Betrieb benötigen alle Monitore mit 1 bis 2 Watt verschwindend wenig Energie. Daher ist es nicht empfehlenswert, die Geräte nach jedem Abschalten abzustecken. Darunter leidet nämlich die empfindliche Elektronik im Inneren der Gehäuse.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Zehn 24-Zoll-Monitore mit Full-HD und HDMI unter 200 Euro im Vergleich

  • Am 22. April 2010 um 09:18 von Andre Bauer

    Samsung 2450H
    Dem Samsung liegt auch ein DVI Kabel bei. Zumindest bei meiner kürzlich gemachten Bestellung.

    • Am 22. April 2010 um 12:21 von Pascal Poschenrieder

      AW: Samsung 2450H
      Hallo Andre,

      danke für den Hinweis. Vermutlich variiert das Zubehör von Shop zu Shop. Laut Herstellerwebsite ist nämlich kein DVI-Kabel im Lieferumfang.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

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