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Kompakte Superzoom-Kameras im Vergleich

Hersteller Ricoh Panasonic Samsung Sony
Modell CX3 Lumix DMC-TZ10 WB650 Cyber-shot DSC-HX5V
Preis 300 Euro 320 Euro 300 Euro 300 Euro
Bildsensor 1/2,3-Zoll-BSI-CMOS 1/2,33-Zoll-CCD 1/2,3-Zoll-CCD 1/2,4-Zoll-BSI-CMOS
Auflösung 10 Megapixel 14,5 Megapixel 12 Megapixel 10 Megapixel
Optischer Zoom 10,7-fach 12-fach 15-fach 10-fach
Brennweitenbereich 28 – 300 mm 25 – 300 mm 24 – 360 mm 25 – 250 mm
Lichtstärke F3,5 – F5,6 F3,3 – F4,9 F3,2 – F5,8 F3,5 – F5,5
Bildstabilisator mechanisch optisch optisch optisch
Empfindlichkeiten ISO 80 – 3200 ISO 80 – 6400 ISO 80 – 3200 ISO 125 – 3200
Max. Fotoauflösung 3648 x 2736 Pixel 4000 x 3000 Pixel 4000 x 3000 Pixel 3648 x 2736 Pixel
Max. Videoauflösung 1280 x 720 Pixel @ 30 fps 1280 x 720 Pixel @ 30 fps 1280 x 720 Pixel @ 30 fps 1920 x 1080 Pixel @ 50 fps, Interlaced
Dateiformate JPEG (Foto), MJPEG (Video) JPEG (Foto), MJPEG und AVCHD Lite (Video) JPEG (Foto), H.264 (Video) JPEG (Foto), AVCHD (Video)
Manuelle Einstellungen P, M P, A, S, M P, A, S, M P, M
GPS nein ja ja ja
Display 3,0 Zoll 3,0 Zoll 3,0 Zoll (AMOLED) 3,0 Zoll
Speichermedien SD, SDHC SD, SDHC, SDXC SD, SDHC Memory Stick, SD, SDHC
Abmessungen 10,2 x 5,8 x 2,9 cm 10,3 x 6,0 x 3,3 cm 10,7 x 6,1 x 2,8 cm 10,3 x 5,8 x 2,9 cm
Gewicht 185 g 218 g 214 g 170 g

Ricoh verbaut in der CX3 erstmals einen rückseitig belichteten CMOS-Sensor. Der Trick bei den Chips besteht darin, dass die Verdrahtung der einzelnen Fotozellen nicht vor, sondern hinter der lichtempfindlichen Fläche untergebracht ist. Dadurch steht mehr Platz für eintreffende Photonen zur Verfügung, was – soweit die graue Theorie – eine niedrigere Ausleseempfindlichkeit und damit wiederum eine bessere Bildqualität ermöglicht.

Außerdem glänzen diese sogenannten BSI-Sensoren durch ein paar weitere Tricks. Da wäre beispielsweise die beachtliche Geschwindigkeit. So schafft die Ricoh CX3 beispielsweise fünf Bilder pro Sekunde mit voller Auflösung. Die Geschwindigkeit nutzt die Kamera auch, um zwei unmittelbar hintereinander geschossene Fotos mit verschiedenen Belichtungszeiten zu einem Bild mit erweitertem Dynamikbereich zu kombinieren. Das ist bei Aufnahmen mit hohen Kontrasten, etwa bei Gegenlicht, enorm praktisch.

Ein weiteres, leider sehr wenig verbreitetes Feature, mit dem die CX3 glänzt, ist die elektronische Wasserwaage. Die Kamera blendet auf dem Display einen Balken ein, der anzeigt, wie schief das Gehäuse gerade steht. Das erspart in der Praxis einen ganzen Haufen lästiges Drehen und Wenden in Photoshop & Co.

Die Optik der Ricoh-Kamera bietet einen 10,7-fachen Zoom. Der Brennweitenbereich beginnt bei weitwinkligen 28 und endet bei 300 Millimetern. Damit auch bei starken Vergrößerungen noch verwacklungsfreie Bilder entstehen, ist ein mechanischer Bildstabilisator an Bord. Er gleicht zittrige Fotografenhände durch Verschieben des CMOS-Sensors aus.

Ricoh CX3 Oberseite

Auf dem Modulswahlschalter gibt es erfreulicherweise zwei Slots für benutzerspezifische Einstellungen. Manuelle Aufnahmemodi fehlen hier allerdings.

Manuelle Einstellungen sucht man bei der CX3 leider vergebens. Dafür gibt es ein paar interessante Szenenprogramme, beispielsweise den diskreten Modus, der alle Betriebstöne deaktiviert, die Schräg-Korrektur, die von der Seite fotografierte, rechteckige Objekte gerade rückt, oder den Makro-Modus mit einer Naheinstellgrenze von einem Zentimeter.

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Noch keine Kommentare zu Ricoh CX3: sehr gute Superzoom-Kamera mit BSI-Sensor

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