Leistung

Im Großen und Ganzen reagiert die Ricoh CX3 recht flott. Bis nach Betätigung des Einschalters das erste Bild im Kasten ist, vergehen etwa 2,1 Sekunden. Ebenso lang dauert auch die Verschnaufpause, die sich die Kamera zwischen jedem weiteren Foto genehmigt. Mit zugeschaltetem Blitz verschlechtert sich der Wert erfreulich wenig auf 2,2 Sekunden.

Die Auslöseverzögerung beträgt bei guten Lichtverhältnissen 0,4 Sekunden. In Situationen mit niedrigem Kontrast steigt sie auf 0,6 Sekunden. Das geht für einen kompakten Superzoomer schwer in Ordnung. Die Serienbildgeschwindigkeit ist mit 5,4 Bildern pro Sekunde sehr flott. Nach dem 20. JPEG-Foto sinkt die Knipsrate auf immer noch recht flotte 3 fps.

Der Akku bietet ausreichend Kapazität für 310 Aufnahmen. Damit geht der Kamera beim Shooting zwar nicht allzu schnell die Puste aus, die Batterie-Anzeige ist allerdings nicht sehr zuverlässig.

Bildqualität

Der Empfindlichkeitsbereich der Ricoh CX3 reicht von ISO 80 bis ISO 3200. Bis einschließlich ISO 200 ist die Bildqualität ausgezeichnet. Mit ISO 400 geschossene Aufnahmen verlieren bereits etwas an Details, was sich bei ISO 800 noch verstärkt. Bei ISO 1600 schließlich bringt die Kamera sichtbare Farbflecken aufs Foto, und ISO 3200 eignet sich nur noch für Notfälle. Alles in allem schneidet die Kompakte hier aber sehr gut ab.

Das Objektiv überzeugt: Sowohl in den Ecken als auch in der Bildmitte bildet es Details messerscharf ab. Bei hohen Brennweiten geht allerdings zunehmend Schärfe verloren – das ist bei kompakten, stark vergrößernden Optiken jedoch nicht außergewöhnlich. Die Fotos weisen erfreulicherweise auch an Übergängen mit hohen Kontrasten verhältnismäßig wenig violette Farbsäume auf.

Im 28-Millimeter-Weitwinkel geschossene Aufnahmen sind leicht kissenförmig deformiert. Daran hat nicht die Optik, sondern der in der Kamera untergebrachte Korrektur-Algorithmus Schuld: Er übertreibt es beim Kompensieren der auf dem Sucherdisplay vor dem Auslösen deutlich sichtbaren Tonnenverzerrung etwas. Bei maximaler Brennweite ist erfreulicherweise keinerlei tonnen- oder kissenförmige Deformation sichtbar.

Die Farben sind durch die Bank ansprechend und bleiben – abgesehen von einigen Farbflecken – auch bei hohen ISO-Empfindlichkeiten noch konsistent. Auch die Ausleuchtung der Fotos gefällt uns sehr gut.

Die Videoclips der CX3 sehen akzeptabel, aber etwas verwaschen aus. Leider funktioniert der optische Zoom während der Videoaufnahme nicht. Stattdessen steht ein 2,8-facher digitaler Zoom zur Verfügung. Die Qualität des Mono-Mikrofons geht in Ordnung. Bei Außenaufnahmen sind allerdings recht deutliche Windgeräusche auf den Clips zu hören.

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Noch keine Kommentare zu Ricoh CX3: sehr gute Superzoom-Kamera mit BSI-Sensor

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