Hosentaschen-Paparazzi: Mini-Camcorder mit HD-Auflösung

Für Gadget-Freaks

Da würde sogar die Mutter aller Gadget-Shops – Q – vor Neid erblassen! Einen Camcorder mit 360-Grad- oder 3D-Aufnahme oder mit integriertem Beamer gab es in bislang keiner James-Bond-Ausrüstung. Der Reihe nach: Sonys Webbie MHS-PM5K bietet ein vertikal um 270 Grad schwenkbares Objektiv auf der Oberseite. Das ist nicht nur für Selbstportraits nützlich – zeigt die Optik senkrecht nach oben, lässt sich ein 360-Grad-Videoobjektiv aufstecken, das den Rundumblick ermöglicht. Inklusive 4-GByte-Speicherkarte kostet das Camcorder-Paket rund 160 Euro. Wer auf die 360-Grad-Linse und den Memory Stick verzichten kann, findet die Hosentaschencam ohne das „K“ am Namensende bereits ab 145 Euro im Internet.

Der Aiptek i2 (links) zeichnet 3D-Videos auf. Rechts ist der 360-Grad-Aufsatz des Sony MHS-PM5 zu sehen.
Der Aiptek i2 (links) zeichnet 3D-Videos auf. Rechts ist der 360-Grad-Aufsatz des Sony MHS-PM5 zu sehen.

3D statt 360 Grad bietet Aipteks i2. Der kompakte Camcorder verfügt als erste Hosentaschen-Videokamera überhaupt über zwei Objektive und zwei Bildsensoren, die 1280 mal 720 Pixel einfangen. Die abgedrehten Filmchen lassen sich dann mittels 3D-Brille in allen drei Dimensionen bewundern. Jedenfalls, wenn ein Fernseher für dreidimensionale Darstellung im Wohnzimmer steht. Abgesehen vom Preisschild von rund 200 Euro und dem Marktstart im Juni gibt es derzeit leider noch keine Details. Wir sind gespannt, der Hersteller will Mitte nächsten Monats mit mehr Infos herausrücken.

Ebenfalls von Aiptek stammt der PocketCinema Z20, ein Camcorder mit integriertem Projektor. Oder ein Mini-Beamer mitsamt Videokamera? Wie dem auch sei, das Gadget zeichnet Clips mit 1280 mal 720 Pixeln auf und wirft diese anschließend gleich an die Wand. Leider nur mit 640 mal 480 Pixeln und maximal 15 Lumen Helligkeit, doch dafür kann sich die maximale Bilddiagonale von 165 Zentimetern sehen lassen. Und nicht nur die eigens aufgezeichneten Videos, sondern auch Simpsonsfolgen und Kinoknaller spielt das Aiptek-Multitalent von Speicherkarten oder via AV- und D-Sub-Eingang ab.

Der Aiptek Z20 (links) bietet einen integrierten Projektor, der Flip Video SlideHD einen 3 Zoll großen Touchscreen.
Der Aiptek Z20 (links) bietet einen integrierten Projektor, der Flip Video SlideHD einen 3 Zoll großen Touchscreen.

In Sachen Bilddiagonale hat der Flip Video SlideHD keine Chance gegen die Beamer-Cam – hier stehen sich 8 und 165 Zentimeter gegenüber. Dafür ist die Anzeige berührungsempfindlich, und es sind 16 GByte Speicherkapazität sowie ein HDMI-Ausgang mit von der Partie. Das zugehörige Kabel liegt dem Camcorder leider nicht bei – jedenfalls bei der US-Version. In Deutschland ist die erste Touchscreen-Pocket-Cam noch nicht verfügbar. Und wenn der „Transport“ über den Ozean ähnlich lange dauert wie bei den vorherigen Flip-Video-Modellen, dann ist hierzulande frühestens im Sommer mit dem SlideHD zu rechnen.

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