Hosentaschen-Paparazzi: Mini-Camcorder mit HD-Auflösung

Für rasende Reporter

Auf YouTube sammeln sich nicht nur Peinlichkeiten, Stunts und Partys. Das Portal stellt auch eine Plattform für unzählige Videoblogs von Hobbyjournalisten dar. Während bei einem wahlweise besonders gelungenen oder spektakulär missratenem Skateboard-Trick das Bild im Vordergrund steht, ist bei redaktionellen Beiträgen der Ton umso wichtiger. In Camcordern integrierte Mikrofone fangen aufgrund der Entfernung zum Sprecher zwangsläufig viel vom Umgebungslärm ein und eignen sich damit nur bedingt für Videos mit hohem Informationsgehalt.

Sowohl Kodak Zi8 (links) als auch der dritte Creative Vado HD bieten eine Klinkenbuchse zum Anschluss eines externen Mikrofons.
Sowohl Kodak Zi8 (links) als auch der dritte Creative Vado HD bieten eine Klinkenbuchse zum Anschluss eines externen Mikrofons.

Zwei Modelle stechen aus der Masse der in diesem Artikel vorgestellten Camcorder durch eine Klinkenbuchse zum Anschluss eines externen Mikrofons heraus: der Kodak Zi8 und der Creative Vado HD in der dritten Generation. Beide Videokameras kosten 130 Euro, doch der Kodak bietet etwas mehr fürs Geld. Mit 1920 mal 1080 Pixeln löst er höher auf als der 720p-Creative, und das Display misst 2,5 anstelle von 2,0 Zoll. Außerdem ist beim Zi8 der USB-Stecker im Gehäuse integriert und klappt auf Kommando heraus. Der Vado HD ist dafür etwas kleiner und leichter – er beansprucht in der Tasche nur gut die Hälfte an Platz. Unsere Empfehlung für mobile Reporter lautet dennoch: Kodak Zi8.

Für Unkomplizierte

Stundenweise Videomaterial, das auf der Festplatte oder auf Speicherkarten vor sich hin verrottet, ist nicht im Sinne des Erfinders. Und nicht jeder Kameramann möchte sich mit Videoschnittsoftware, Konverterprogrammen und Formatwirrwarr herumschlagen. Die Mini-Camcorder von Flip Video zeichnen sich durch eine unschlagbar einfache Bedienung aus. Sowohl der MinoHD und der UltraHD als auch der hierzulande noch nicht erhältliche MinoHD der zweiten Generation und der SlideHD bringen die hauseigene FlipShare-Software mit. Beim Verbinden mit dem Rechner startet das Tool automatisch und bietet ein paar einfache Möglichkeiten zum Videoschnitt sowie zum Versenden per E-Mail und zum direkten Upload auf YouTube, MySpace und Konsorten. Zwar setzt auch die Konkurrenz inzwischen auf einfache Upload- und Bearbeitungstools, doch Flip ist hier nach wie vor ungeschlagen.

Die Flip-Video-Camcorder überzeugen mit unkomplizierter Bedienung und guter Bildqualität.
Die Flip-Video-Camcorder überzeugen mit unkomplizierter Bedienung und guter Bildqualität.

Die derzeit in Deutschland angebotenen MinoHD und UltraHD unterscheiden sich in Sachen Speicherkapazität, Displaygröße, Konnektivität und Gehäuse. Das mit 140 Euro hochpreisigere Modell punktet mit 8 gegenüber 4 GByte Speicherkapazität und mit 2,0 gegenüber 1,5 Zoll Bilddiagonale. Außerdem bietet es einen HDMI-Ausgang und ein mitgeliefertes Verbindungskabel. Der USB-Stecker ist bei allen Flip-Modellen im Gehäuse integriert und schnellt auf Knopfdruck hervor. Wer es so unkompliziert wie möglich möchte und auf Schnickschnack verzichten kann, ist hier genau richtig.

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