Funktionsumfang

Ein Preis, den die simple Bedienung fordert, ist der eingeschränkte Funktionsumfang: Nicht alle Features von Skype funktionieren mit dem AiGuru. Bei den meisten dieser Funktionen, die in den letzten Jahren hinzugekommen sind, ist das nicht sonderlich tragisch. Aber warum bitte fehlt der Chat? Wer einen Nutzer des Asus-Videotelefons anschreibt, bekommt eine automatische Antwort zurück. Der Nutzer ist mit einem mobilen Skype-Client verbunden und bekommt Textnachrichten vermutlich nicht. Das vermutlich hätte Skype aus der Meldung streichen können.

Außerdem gibt es keine Möglichkeit, das Skype-Konto per AiGuru aufzuladen. Wer „normale“ Telefone oder Handys anrufen möchte, muss Gebühren zahlen – nur Gespräche zu anderen Nutzern des Dienstes sind umsonst. Aber wer Geld einzahlen möchte, muss dafür seinen Webbrowser bemühen. Das widerspricht irgendwie dem Skype-ohne-PC-Konzept.

Der größte Haken des Geräts ist sein hoher Preis. Mit 230 Euro ist man dabei. Für nicht viel mehr gibt es gleich ein ganzes Netbook mit integrierter Kamera, Tastatur, Windows – und dementsprechend größerem Funktionsumfang.

Fazit

Das Skype-Videotelefon von Asus tut, was es soll – und zwar extrem gut. Bild- und Tonqualität sind auf hohem Niveau, die Bedienung ist simpel. So sollte das sein. Damit eignet sich das Gerät perfekt für Menschen, die sich mit der Nutzung von Computern schwer tun.

Leider machen der hohe Preis und der teilweise eingeschränkte Funktionsumfang dieser Idee einen Strich durch die Rechnung. Denn ein Computer ist für manche Funktionen, eben etwa dem Aufladen des Kontos, trotzdem nötig. Vorausgesetzt, man möchte auch außerhalb des Skype-Universums mit dem SV1T telefonieren.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Skype-Videotelefon mit Touchscreen im Test: Asus AiGuru SV1T

  • Am 1. November 2010 um 10:30 von methfessel

    asus sv1t
    Die Idee eines solches Gerätes habe ich schon bei skype vor einiger Zeit angeregt, das Ergebnis ist gut aber noch nicht ganz überlegt, denn:
    es fehlen z.b. bluetooth für ein Headset
    ein remote System (z.B. Teamviewer od. ä) da eine konfigurierung von der Ferne nicht möglich ist.
    Das Aufladen vorort
    Eine automatische Annahme des Anrufs

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