Die besten AV-Receiver mit HD-Audio und 7.1-Sound für weniger als 350 Euro

von Pascal Poschenrieder am , 17:10 Uhr

Wer sich nicht mit dem armseligen Klang seines Flachbildfernsehers zufrieden geben möchte, benötigt ein Soundsystem. Komplettlösungen sind meist unflexibel, wodurch vielen nur der Griff zu einem teuren AV-Receiver bleibt. Wir erklären, worauf Käufer hierbei achten müssen und vergleichen sechs HD-fähige Modelle für weniger als 350 Euro.

Anfang der 90er bestand ein „Heimkino“ in aller Regel aus ein einem Röhrenfernseher und einem via Scart [1] angeschlossenen VHS [2]-Videorekorder. Und so einfach dieser Aufbau war, so schlecht waren auch Bild- und Tonqualität. Mit dem Aufkommen der DVD begann langsam aber sicher ein Wandel der Wohnzimmer-Kinos. Die Bildqualität stieg, und auch audiotechnisch löste das optische Speichermedium eine Revolution aus. Es brachte Mehrkanal-Ton mit 5.1-Lautsprechern und somit erstmals echtes Kino-Feeling in die eigenen vier Wände.

Allerdings hatte die Sache einen Haken: Reichte vorher nur zwei oder drei Kabel für die Kommunikation zwischen TV und Rekorder aus, kommen heute dicke Bündel aus den Geräten. Für die reibungslose Verschaltung aller Komponenten sind AV-Receiver notwendig. Sie sammeln alle Audio- und Videosignale der Quellgeräte ein und leiten diese an Fernseher [3], Beamer [4] und Lautsprecher weiter. Eigentlich eine gute Sache – wären diese Schaltzentralen nicht so teuer. Für einen modernen AV-Receiver mit 7.1-Sound und HD-Audio-Unterstützung zahlen Kunden von Mediamarkt oder Saturn schnell deutlich mehr als 600 Euro. Doch es geht auch günstiger.

Modelle im Vergleich

Wir haben uns im Internet nach den günstigsten AV-Receivern für den Blu-ray [5]-Filmgenuss mitsamt aller notwendigen Extras umgesehen. Das bedeutet, dass sämtliche Geräte in unserem Vergleich sieben verstärkte Kanäle und einen Subwooferausgang an Bord haben und die verlustfreien HD-Tonformate Dolby TrueHD [6] und DTS-HD [7] dekodieren. Das Ergebnis sind sechs Alleskönner-Heimkinozentralen für weniger als 350 Euro.

AV-Receiver müssen kein Vermögen kosten. Der KRF-V7300D von Kenwood wechselt für 280 Euro den Besitzer. [8]
AV-Receiver müssen kein Vermögen kosten. Der KRF-V7300D von Kenwood wechselt für 280 Euro den Besitzer.

Der günstigste AV-Receiver in unserem Vergleich kostet gerade einmal die Hälfte des in den Geizmäkten üblichen Preises für so ein Gerät. Der Kenwood KRF-V7300D [9] ist bereits ab 280 Euro erhältlich. Ihm folgen zwei Onkyo-Modelle, der TX-SR577 [10] und der TX-SR508 [11]. Beide wechseln für rund 310 Euro den Besitzer. Für weitere zehn Euro mehr bekommen Käufer den RD-7503 [12] von Sherwood. Die beiden „teuersten“ Geräte sind Sonys STR-DH800 [13] für 330 Euro und Yamahas RX-V565 [14] für 340 Euro.

Audioleistung und -qualität

Wie bereits erwähnt, besitzen alle von uns verglichenen AV-Receiver sieben verstärkte Kanäle und einen Ausgang für einen aktiven Subwoofer. Letzterer ist bei allen Modellen als Cinch [15]-Buchse ausgeführt, wodurch sich jeder Standard-Tieftöner problemlos mit den Geräten verbinden lässt. Ein aktiver Woofer bringt seinen eignen Verstärker mit und belastet die im Receiver integrierte Endstufe nicht. Um zwischen Satellitenlautsprechern und Tieftöner kein Loch oder keine Überlappung im Frequenzsprektrum in Kauf nehmen zu müssen, erlauben vier der sechs AV-Receiver ein Einstellen der Subwoofer-Übernahmefrequenz. Sie regelt, ab welcher Tonhöhe ein Signal nicht mehr an die normalen Lautsprecher, sondern an den Subwoofer gesendet wird. Damit diese Regelung funktioniert, sollten Besitzer von Woofern mit Frequenzregelung dort den größtmöglichen Bereich einstellen.

Die 7 Kanäle für Center, Front, Surround und Back-Surround werden vom Receiver verstärkt. Die Lautsprecher hängen direkt am Gerät und besitzen keine eigene Stromversorgung. Die Hersteller geben für die in der Schaltzentrale integrierten Endstufen Leistungen von bis zu 130 Watt pro Kanal an. Multipliziert man diesen Wert mit der Anzahl der Kanäle, kommt man auf 910 Watt. Bereits diese einfache Rechnung zeigt, dass die Ausgangsleistung zu einem Marketingbegriff verkommen ist. Blicken wir nämlich auf die Leistungsaufnahme im Betrieb, die maximal bei 480 Watt liegt, stellen wir fest, dass alle Receiver im Vergleich eigentlich Perpetuum Mobiles [16] sein müssten. Sie nehmen 480 Watt auf und machen daraus fast das Doppelte.

Ein AV-Receiver mit einer Energieaufnahme von 480 Watt kann keine 910 Watt leisten - auch nicht, wenn er Onkyo TX-SR577 heißt. [17]
Ein AV-Receiver mit einer Energieaufnahme von 480 Watt kann keine 910 Watt leisten – auch nicht, wenn er Onkyo TX-SR577 heißt.

In Wirklichkeit handelt es sich bei den Leistungsangaben um Spitzenwerte, die nur bei bestimmten Frequenzen [18], Lautsprechern mit geringem Widerstand [19] und der Schaltung eines einzigen Kanals zustande kommen. Die echte Audioleistung liegt weit unter diesen Werten, etwa im Bereich eines Zehntels. Doch das genügt völlig. Wer sein Wohnzimmer mit wirklichen 100 Watt Musikleistung beschallt, muss bereits Angst um seine Glasscheiben haben.

Außerdem nützt Leistung alleine nichts, wenn die Qualität auf der Strecke bleibt. Ein Richtwert ist hier der Klirrfaktor [20]. Er gibt an, um wie viel sich das Signal nach der Verstärkung vom Original unterscheidet. Die Angabe 1 Prozent bedeutet eine Verfälschung der Töne um 1 Prozent. Geschulte Ohren hören bei entsprechend hochqualitativem Ausgangsmaterial Abweichungen von etwa 0,1 Prozent. Bei einer MP3-Datei fallen Verfälschungen von mehr als 1 Prozent noch nicht ins Gewicht.

Glaubt man den Herstellern, so müssten alle Receiver im Vergleich das Signal mit Werten von deutlich unter 0,1 Prozent Klirrfaktor also nicht hörbar verfälschen. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Es ist möglich, dass der Klirrfaktor bei geringer Lautstärke und niederohmigen [21] Lautsprechern in einem bestimmten Frequenzbereich tatsächlich sehr gering ist. Dreht man aber auf und hängt Treiber mit einem höheren Widerstand an die Anschlüsse, kommt man schnell auf 1 Prozent Klirrfaktor. Bei ihrer angegebenen Maximalleistung liegt der Klirrfaktor mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bei allen Modellen im Vergleich bei etwa 10 Prozent.

Dafür ist unter anderem die Umwandlung des digitalen Signals von MP3s, Blu-rays und anderen Quellen in ein analoges für die Lautsprecher verantwortlich. Der Digital-Analog-Wandler [22] tastet das digitale Signal mit einer bestimmten Frequenz ab, glättet die Kanten der Abtastung und mach so eine analoge, möglichst weiche Welle daraus. Je höher hier die Abtastfrequenz ausfällt, desto besser ist das analoge Signal. Bis auf das günstigste Gerät, den Kenwood KRF-V7300D mit 96 kHz, arbeiten die D/A-Wandler der Modelle in unserem Vergleich alle mit hohen 192 kHz. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie automatisch einen geringen Klirrfaktor bieten. Neben der Abtastrate sind auch die für die Glättung des Signals verantwortlichen Mechanismen qualitätsentscheidend.

Digitale Signale

Alle AV-Receiver in unserem Vergleich besitzen einen HDMI [23]-Anschluss. Er ist für die verlustlose Übertragung von HD-Bildern und -Tönen unumgänglich. Die derzeit höchste Auflösung von Blu-ray-Discs liegt bei 1080p [24]. Alle hier gelisteten Modelle verarbeiten diese anstandslos und geben das Bildsignal unverändert an den Fernseher weiter. Außerdem beherrschen alle den Kopierschutz HDCP [25], der das Material während der Übertragung schützt.

Doch nicht nur das: Da mindestens HDMI 1.3 [26] zum Repertoire der AV-Receiver gehört, kommen sie auch mit den erweiterten Farbräumen, Deep Color und x.v.Color zurecht. Außerdem erlauben sie die Steuerung angeschlossener AV-Geräte mittels HDMI-CEC über das HDMI-Kabel. Wird also beispielsweise an einem HDMI-CEC-fähigen Blu-ray-Player auf Play gedrückt, schaltet der Receiver automatisch auf den jeweiligen Eingang um und sorgt beim TV-Gerät für die korrekten Einstellungen. Ein Tastendruck genügt, und alle Geräte in der Wiedergabekette wissen Bescheid.

Dank HDMI-1.4-Unterstützung ist der TX-SR504 von Onkyo 3D-fähig. [27]
Dank HDMI-1.4-Unterstützung ist der TX-SR504 von Onkyo 3D-fähig.

Das Onkyo-Modell TX-SR508 unterstützt sogar HDMI in der Version 1.4. Diese enthält die neue 3D-Spezifikation. Wer sein Heimkino also in Kürze auf dreidimensionale Bilder umstellen möchte, sollte dieses Gerät auswählen.

Eine weiteres praktisches HDMI-Extra ist LipSync. Es sorgt dafür, dass Ton und Bild immer synchron laufen, auch wenn beispielsweise die Bildverarbeitung im Fernseher eine leicht verzögerte Darstellung hervorruft. LipSync funktioniert bei über HDMI angeschlossenen Geräten automatisch. Zusätzlich sind die von uns ausgewählten Receiver in der Lage, die Synchronisierung auch auf andere Nicht-HDMI-Geräte anzuwenden. Sie erlauben ein manuellen Einstellen der Verzögerung, was besonders für Besitzer älterer AV-Komponenten essentiell ist.

Ein weiteres nettes Feature ist der Nachtmodus für die Surround-Tonformate. Normalerweise sind Dialoge in Filmen recht leise. Umso lauter dröhnen Explosionen aus den Boxen. Damit man zu später Stunde die Protagonisten noch reden hört, ohne die gesamte Nachbarschaft aufzuwecken, wenn im Film gerade etwas in die Luft geht, gleichen alle AV-Receiver bis auf das Sherwood-Modell die Lautstärke von Effekten und Dialogen dynamisch aneinander an.

Analoge Signale

Analoge Audiosignale mit nur zwei Kanälen bekommen Käufer der Receiver nicht nur auf zwei ihrer insgesamt acht Lautsprecher zu hören. Alle Modelle im Vergleich besitzen mehrere Modi zum intelligenten Verteilen auf alle Kanäle. Das analoge Bild leiten sie auf Wunsch via HDMI an den HD-Fernseher weiter.

Auch wenn gerade alle Quellen ausgeschaltet sind, sorgen die Geräte trotzdem für Sound. Sie besitzen ein Radio für den UKW- und MW-Empfang. Hinzu kommt bei fünf von sechs Modellen RDS [28], das für zusätzliche Informationen sorgt.

Digitale Anschlüsse

Um maximale Qualität zu erzielen, sollten Käufer all ihre Geräte via HDMI mit dem AV-Receiver verbinden. Damit das reibungslos klappt, haben unsere Vergleichsmodelle mindestens zwei HDMI-Eingänge an Bord. Vier der sechs Geräte besitzen sogar vier Ports. Außerdem verfügen alle Modelle über einen HDMI-Ausgang zum Anschließen eines Fernsehers oder Beamers.

Wer noch älteres Equipment wie einen DVD-Player besitzt, schließt diesen am besten mittels koaxialem oder optischem Digital-Audioeingang [29] an. Alle Receiver im Vergleich besitzen je einen der Ports.

Der Sherwood RD7503 besitzt nicht nur optische und koaxiale Audioeingänge, er verfügt auch über einen S/PDIF-Ausgang. [30]
Der Sherwood RD7503 besitzt nicht nur optische und koaxiale Audioeingänge, er verfügt auch über einen S/PDIF-Ausgang.

Außerdem funktioniert bei allen Modellen bis auf den Sony [31] STR-DH800 das Anstöpseln eines iPod [32]. Die Bedienung klappt dann bequem via Fernbedienung. Die Sache hat allerdings einen Haken: Alle Hersteller lassen sich die dafür notwendigen Docking-Stationen oder Anschlusskabel extra bezahlen. Dennoch, für Besitzer der Apple [33]-Player lohnt sich die Investition.

Analoge Anschlüsse

Eigentlich sollten moderne AV-Receiver überhaupt keine analogen Anschlüsse mehr mitbringen. Schließlich bleibt hier ein Großteil der Qualität schon bei der Übertragung auf der Strecke. Allerdings stehen in deutschen Haushalten schlichtweg noch so viele alte AV-Geräte herum, dass kaum jemand etwas mit einem Receiver ohne analoge Eingänge anfangen kann.

Die am häufigsten an den Rückseiten der Gehäuse aufzufindenen Buchsen sind rote und weiße Cinch-Ports. Sie dienen der Einspeisung und Ausgabe von normalen Stereo-Tonsignalen, etwa vom TV-Receiver oder vom PC. Ebenso oft kommen gelbe Composite-Video [34]-Anschlüsse vor. Mit ihren kommunizieren alte Videorekorder, DVD-Player oder Spielkonsolen mit den Receivern. Allerdings können wir von Composite-Video nur abraten. Qualität und Auflösung sind hier sehr gering.

Besser sieht das Bild bei S-Video [35] aus. Hier sind immerhin separate Kabel für die einzelnen Grundfarben des Bildes vorhanden. Die Auflösung ist aber dennoch niedrig. Daher und durch ihre geringe Verbreitung sind S-Video-Eingänge nur bei drei der sechs Modelle vorhanden.

Anders sieht es mit Component-Video [36] aus. Der analoge Übertragungsstandard besteht aus drei Cinch-Kabeln und ist sogar für die HD-Bildübertragung geeignet. Allerdings schafft er nur 1080i, also Full-HD mit Halbbildern anstatt Vollbildern. Dennoch ist er Composite- und S-Video deutlich überlegen und daher vorzuziehen. Alle AV-Receiver haben mindestens zwei dieser Eingänge. Auch ein Component-Video-Ausgang zum Verbinden mit alten HD-Fernsehern gehört bei allen sechs zur Ausstattung.

Apropos ältere Geräte: Die ersten Blu-ray-Player waren nicht in der Lage, verlustfreien Mehrkanal-Ton über das HDMI-Kabel zu übertragen. Sie geben das Signal analog über Cinch-Buchsen aus. Wer ein solches Gerät besitzt, sollte also auf einen analogen 5.1- oder 7.1-Audioeingang achten. Eine solche Schnittstelle bieten der Kenwood- und der Sherwood-Receiver.

Wer spät Nachts noch Musik hören oder Filme ansehen möchte, freut sich über den überall vorhandenen Kopfhörerausgang. Allerdings handelt es sich hier um 6,3-Millimeter-Klinkenstecker [37] für Studiokopfhörer. Wer also die Klangschalen seines MP3-Player anstöpseln möchte, benötigt einen Adapter.

Ebenfalls praktisch ist ein Klinkeneingang an der Gerätefront. So ist das Anstecken des MP3-Players kinderleicht. Bei fünf Modellen sitzt hier auch ein Mikrofoneingang zum Anschließen eines Einmessmikros. Das ist ein äußerst wertvolles Feature, da es einem die mühselige manuelle Kalibrierung der acht Lautsprecher auf die Sitzposition im Heimkino erspart.

Tonformate

Zu Zeiten von Röhrenfernsehern hieß das Nonplusultra in puncto Sound Dolby Stereo [38]. Mit der DVD kamen dann erst die Mehrkanal-Formate Dolby Digital [39] und DTS [40] hinzu. Später folgten unzählige Verbesserungen dieser Formate wie Dolby Pro Logic IIx [41] oder DTS-ES [42] mit mehr Kanälen und besserer Qualität. Hier gibt es eine gute Nachricht für potentielle Käufer: Die von uns ausgewählten AV-Receiver beherrschen sie alle. Es gibt kein gängiges DVD-Tonformat, das die Modelle nicht anstandslos dekodieren und wiedergeben.

Natürlich kamen mit der Blu-ray-Disc wieder neue Formate hinzu. Die wichtigsten sind Dolby Digital Plus [43], Dolby TrueHD [6] und DTS-HD [7]. Sie alle beherrschen 7.1 oder mehr Kanäle. Außerdem liegen Dolby-TrueHD- und DTS-HD-Tonspuren verlustfrei und unkodiert vor, was für glasklaren Sound aus allen Richtungen sorgt. Daher haben wir uns von Anfang an dafür entschieden, nur Modelle mit einer Unterstützung für diese Formate in unseren Vergleich aufzunehmen. Lediglich die neue und relativ unwichtige Kodierung DTS-HD Express beherrschen lediglich die Onkyo-Geräte. Allerdings hat sie sich bisher ohnehin noch nicht durchgesetzt.

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch der AV-Receiver hängt natürlich von der gewählten Lautstärke ab. Wer aber ordentlich aufdreht, sollte ihn nicht verachten. Dann verschlingen die Geräte schnell so viel wie fünf oder sogar zehn Glühbirnen.

Yamahas RX-V565 begnügt sich mit 240 Watt. Im Standby-Betrieb benötigt er nur 0,2 Watt. [44]
Yamahas RX-V565 begnügt sich mit 240 Watt. Im Standby-Betrieb benötigt er nur 0,2 Watt.

Das durstigste Modell ist Onkyos TX-SR577 mit 480 Watt. Wer also Wert auf geringen Energieverbrauch legt, sollte sich für einen Receiver aus den Häusern Kenwood, Sony oder Yamaha entscheiden. Diese Modelle geben sich mit nur rund 250 Watt, also fast die Hälfte zufrieden.

Fazit

Alle AV-Receiver in unserem Vergleich sind zweifelsohne sehr gut ausgestattet. Auch das günstigste Modell steht seinen teureren Brüdern in fast nichts nach. Lediglich 3D [45]-Fans sollten sich auf den Onkyo TX-SR508 beschränken, da er als einziger den neuen und für die dreidimensionale Darstellung [46] notwendigen HDMI-1.4-Standard unterstützt.

In letzter Instanz muss jeder selbst entscheiden, welches Modell am besten zur bestehenden Heimkino-Hardware und den Ansprüchen passt. Hierbei sollten sich Käufer keinesfalls auf technische Angaben und Datenblätter beschränken. Erst ein Probehören beim Elektronik-Fachhändler des Vertrauen – möglichst in Kombination mit den Wunsch-Lautsprechern – verrät, ob der Sound wirklich dem eigenen Geschmack entspricht.

AV-Receiver mit HD-Audio und 7.1-Sound für weniger als 350 Euro

Tabelle anzeigen: AV-Receiver mit HD-Audio und 7.1-Sound für weniger als 350 Euro [47]

AV-Receiver mit HD-Audio und 7.1-Sound für weniger als 350 Euro [47]

Hersteller Kenwood Onkyo Onkyo Sherwood Sony Yamaha Hersteller
Produkt KRF-V7300D TX-SR577 TX-SR508 RD-7503 STR-DH800 RX-V565 Produkt
Preis 280 Euro 310 Euro 310 Euro 320 Euro 330 Euro 340 Euro Preis
Kanäle 7.1 7.1 7.1 7.1 7.1 7.1 Kanäle
Maximale Ausgangsleistung 7 x 130 Watt (6 Ohm, 1 kHz, 1 gesteuerter Kanal) 7 x 130 Watt (6 Ohm, 1 kHz, 1 gesteuerter Kanal) 7 x 130 Watt (6 Ohm, 1 kHz, 1 gesteuerter Kanal) 7 x 110 Watt (6 Ohm, 1 kHz, 1 gesteuerter Kanal) 7 x 140 Watt (8 Ohm, 1 kHz, 1 gesteuerter Kanal) 7 x 105 Watt (4 Ohm, 1 kHz, 1 gesteuerter Kanal) Maximale Ausgangsleistung
Subwoofer-Pre-Out Cinch Cinch Cinch Cinch Cinch Cinch Subwoofer-Pre-Out
Einstellbare Subwoofer-Übernahmefrequenz 40 – 200 Hz 40 – 200 Hz 40 – 200 Hz 40 – 200 Hz Einstellbare Subwoofer-Übernahmefrequenz
D/A Wandler 24 Bit / 96 kHz 24 Bit / 192 kHz 24 Bit / 192 kHz 24 Bit / 192 kHz 24 Bit / 192 kHz 24 Bit / 192 kHz D/A Wandler
Gesamtklirrfaktor 0,009 % 0,08 % 0,08 % 0,05 % 0,09 % 0,06 % Gesamtklirrfaktor
LipSync automatisch via HDMI, manuell 0 – 300 ms automatisch via HDMI, manuell 0 – 100 ms automatisch via HDMI, manuell 0 – 100 ms manuell 0 – 200 ms automatisch via HDMI, manuell 0 – 300 ms automatisch via HDMI, manuell 0 – 240 ms LipSync
HDMI-CEC / Deep Color / x.v.Color / 3D ja / ja / ja / – ja / ja / ja / – ja / ja / ja / ja ja / ja / ja / – ja / ja / ja / – ja / ja / ja / – HDMI-CEC / Deep Color / x.v.Color / 3D
Maximale Videoauflösung 1080p 1080p 1080p 1080p 1080p 1080p Maximale Videoauflösung
Nachtmodus für Dolby Digital/DTS ja ja ja k. A. ja ja Nachtmodus für Dolby Digital/DTS
Radio / RDS ja / ja ja / ja ja / ja ja / ja ja / ja ja / k. A. Radio / RDS
Anschlüsse digital Anschlüsse digital
iPod/iPhone-Eingang ja, optionales Anschlusskabel PNC-iP120 erforderlich ja, über Universal-Port und optionales iPod-Dock ja, über Universal-Port und optionales iPod-Dock ja, über optionales iPod-Dock ja, über optionales iPod-Dock iPod/iPhone-Eingang
Optische Ein/Ausgänge 2 / – 2 / – 2 / – 2 / 1 3 / – 2 / – Optische Ein/Ausgänge
Koaxiale Ein/Ausgänge 1 / – 2 / – 2 / – 2 / – 1 / – 2 / – Koaxiale Ein/Ausgänge
HDMI Ein/Ausgänge 2 / 1 (1.3a) 4 / 1 (1.3a) 4 / 1 (1.4) 3 / 1 (1.3) 4 / 1 4 / 1 HDMI Ein/Ausgänge
Anschlüsse analog Anschlüsse analog
Cinch-Audio-Ein/Ausgänge 6 / 2 6 / 3 6 / 2 6 / 2 6 / 2 5 / 2 Cinch-Audio-Ein/Ausgänge
Cinch-Surround-Audio-Eingang 5.1 7.1 Cinch-Surround-Audio-Eingang
Kopfhörer-Ausgang 6,3-Millimeter-Klinke 6,3-Millimeter-Klinke 6,3-Millimeter-Klinke 6,3-Millimeter-Klinke 6,3-Millimeter-Klinke 6,3-Millimeter-Klinke Kopfhörer-Ausgang
Klinken-Audio-Eingang 1 1 1 1 Klinken-Audio-Eingang
Einmessmikrofon-Eingang 1 1 1 1 1 Einmessmikrofon-Eingang
Composite-Video-Ein/Ausgänge 4 / 2 4 / 2 5 / 2 4 / 3 4 / 2 5 / 2 Composite-Video-Ein/Ausgänge
S-Video-Ein/Ausgänge 2 / 1 – / – – / – 3 / 1 – / – 1 / – S-Video-Ein/Ausgänge
Component-Video-Ein/Ausgänge 3 / 1 2 / 1 2 / 1 2 / 1 3 / 1 2 / 1 Component-Video-Ein/Ausgänge
Antennen-Eingang UKW 1 1 1 1 1 1 Antennen-Eingang UKW
Antennen-Eingang MW 1 1 1 1 1 1 Antennen-Eingang MW
Surround-Formate Surround-Formate
Dolby Digital ja ja ja ja ja ja Dolby Digital
Dolby Digital EX ja ja ja ja ja ja Dolby Digital EX
Dolby Pro Logic ja ja ja ja ja ja Dolby Pro Logic
Dolby Pro Logic II ja ja ja ja ja ja Dolby Pro Logic II
Dolby Pro Logic IIx ja ja ja ja ja ja Dolby Pro Logic IIx
Dolby Digital Plus ja ja ja ja ja ja Dolby Digital Plus
Dolby TrueHD ja ja ja ja ja ja Dolby TrueHD
DTS 96/24 ja ja ja ja ja ja DTS 96/24
DTS-ES (Discrete 6.1) ja ja ja ja ja ja DTS-ES (Discrete 6.1)
DTS-ES (Matrix 6.1) ja ja ja ja ja ja DTS-ES (Matrix 6.1)
DTS Neo: 6 (Cinema/Music) ja ja ja ja ja ja DTS Neo: 6 (Cinema/Music)
DTS-HD Express ja ja DTS-HD Express
DTS-HD Master Audio ja ja ja ja ja ja DTS-HD Master Audio
DTS-HD High Resolution Audio ja ja ja ja k. A. ja DTS-HD High Resolution Audio
Leistungsaufnahme Betrieb 255,0 Watt 480,0 Watt 450,0 Watt 330,0 Watt 240,0 Watt 240,0 Watt Leistungsaufnahme Betrieb
Leistungsaufnahme Standby 0,3 Watt k. A. k. A. k. A. 0,9 Watt 0,2 Watt Leistungsaufnahme Standby
Abmessungen 44,0 x 39,4 x 15,9 cm 43,5 x 32,9 x 15,2 cm 43,5 x 32,9 x 15,2 cm 43,5 x 37,4 x 16,6 cm 43,0 x 32,2 x 15,8 cm 43,5 x 36,4 x 15,1 cm Abmessungen
Gewicht 10,9 kg 9,7 kg 9,4 kg 11,5 kg 8,3 kg 8,5 kg Gewicht

Artikel von CNET.de: https://www.cnet.de

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URLs in this post:

[1] Scart: http://de.wikipedia.org/wiki/Scart

[2] VHS: https://www.cnet.de/praxis/wochenend/39200584/vhs_kassetten+retten+so+digitalisieren+sie+alte+videos.htm

[3] Fernseher: https://www.cnet.de/digital-lifestyle/kaufberatung/41531542/platt+wie+eine+flunder+die+fuenf+flachsten+lcd_fernseher+im+vergleich.htm

[4] Beamer: https://www.cnet.de/digital-lifestyle/kaufberatung/41529629/neun+full_hd_beamer+unter+1200+euro+das+muessen+kaeufer+beachten.htm

[5] Blu-ray: https://www.cnet.de/digital-lifestyle/kaufberatung/41523855/so+guenstig+war+hd+noch+nie+neun+blu_ray_player+fuer+weniger+als+150+euro.htm

[6] Dolby TrueHD: http://de.wikipedia.org/wiki/Dolby_TrueHD

[7] DTS-HD: http://de.wikipedia.org/wiki/DTS-HD

[8] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41531851/1005_kenwood-krf-v7300d.jpg

[9] KRF-V7300D: http://www.kenwood.de/products/home/kompo/avcc/KRF-V7300D/

[10] TX-SR577: http://www.eu.onkyo.com/de/products/TX-SR577.html

[11] TX-SR508: http://www.eu.onkyo.com/de/products/TX-SR508.html

[12] RD-7503: http://www.sherwood.de/site/sherwood/receiver/RD7503.html

[13] STR-DH800: http://www.sony.de/product/hcs-home-cinema-receiver/str-dh800

[14] RX-V565: http://de.yamaha.com/de/products/audio_visual/av_receivers_amps/rx_v565_black_g/?mode=overview

[15] Cinch: http://de.wikipedia.org/wiki/Cinch

[16] Perpetuum Mobiles: http://de.wikipedia.org/wiki/Perpetuum_mobile

[17] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41531851/1005_onkyo-tx-sr577.jpg

[18] Frequenzen: http://de.wikipedia.org/wiki/Frequenz

[19] Widerstand: http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrischer_Widerstand

[20] Klirrfaktor: http://de.wikipedia.org/wiki/Klirrfaktor

[21] niederohmigen: http://de.wikipedia.org/wiki/Ohm

[22] Digital-Analog-Wandler: http://de.wikipedia.org/wiki/Digital-Analog-Umsetzer

[23] HDMI: http://de.wikipedia.org/wiki/High_Definition_Multimedia_Interface

[24] 1080p: http://de.wikipedia.org/wiki/1080p

[25] HDCP: http://de.wikipedia.org/wiki/High-bandwidth_Digital_Content_Protection

[26] HDMI 1.3: http://de.wikipedia.org/wiki/High_Definition_Multimedia_Interface#.C3.9Cbersicht

[27] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41531851/1005_onkyo-tx-sr508.jpg

[28] RDS: http://de.wikipedia.org/wiki/Radio_Data_System

[29] Digital-Audioeingang: http://de.wikipedia.org/wiki/SPDIF

[30] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41531851/1005_sherwood-rd-7503.jpg

[31] Sony: http://www.cnet.de/unternehmen/sony/

[32] iPod: https://www.cnet.de/galerie/41502544/neue+mp3_player+von+apple+ipod+shuffle_+nano_+classic+und+touch.htm

[33] Apple: http://www.cnet.de/unternehmen/apple/

[34] Composite-Video: http://de.wikipedia.org/wiki/Composite_Video

[35] S-Video: http://de.wikipedia.org/wiki/S-video

[36] Component-Video: http://de.wikipedia.org/wiki/Component_Video

[37] 6,3-Millimeter-Klinkenstecker: http://de.wikipedia.org/wiki/Klinkenstecker#Bauformen

[38] Dolby Stereo: http://de.wikipedia.org/wiki/Dolby_Stereo

[39] Dolby Digital: http://de.wikipedia.org/wiki/Dolby_Digital

[40] DTS: http://de.wikipedia.org/wiki/DTS

[41] Dolby Pro Logic IIx: http://de.wikipedia.org/wiki/Dolby_Pro_Logic_IIx

[42] DTS-ES: http://de.wikipedia.org/wiki/DTS-ES

[43] Dolby Digital Plus: http://de.wikipedia.org/wiki/Dolby_Digital_Plus

[44] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41531851/1005_yamaha-rx-v565.jpg

[45] 3D: https://www.cnet.de/galerie/41525575/samsung+bd_c6900+schneller+3d_blu_ray_player+mit+schickem+look.htm

[46] dreidimensionale Darstellung: https://www.cnet.de/digital-lifestyle/trends-technik/41523005/heimkino+in+3d+stand+der+technik_+aktuelle+geraete+und+zukunftsvisionen.htm

[47] Tabelle anzeigen: AV-Receiver mit HD-Audio und 7.1-Sound für weniger als 350 Euro: #