WebOS-Interface

WebOS stellt alle derzeit laufenden Anwendungen als kleine Spielkarten mit abgerundeten Ecken auf dem Homescreen dar. Ein Fingertipp auf eines der Vorschaubildchen maximiert es, ein Wisch nach oben entsorgt das zugehörige Programm wieder. Sämtliche Apps finden sich in einem übersichtlichen Menü. Außerdem erlaubt es das Interface, vier Gesten festzulegen, die ein beliebiges Kommando ausführen und überall auf dem Smartphone funktionieren.

Das Interface führt Accounts von Outlook, Facebook, LinkedIn, Yahoo und Google in einer einzigen Kontaktzentrale zusammen. Hier finden sich sämtliche Kalendereinträge, E-Mails, Kontakte und dergleichen. Das kennen wir auch von Android-Smartphones von HTC und Motorola, und beim Pixi Plus funktioniert die Kommunikation mindestens genauso gut.

Das Palm Pixi Plus ist gerade einmal 10,9 Millimeter dick.
Das Palm Pixi Plus ist gerade einmal 10,9 Millimeter dick.

Dank kapazitivem Touchscreen unterstützt das Palm Pixi Multitoucheingaben. Das Vergrößern und Verkleinern von Landkarten, Fotos oder Webseiten funktioniert ganz einfach mittels Spreizen oder Zusammenziehen von zwei Fingern.

Leider kann der Prozessor des Palm Pixi Plus nicht immer mit den Anforderungen von WebOS mithalten. Gelegentlich reagiert das Smartphone sehr träge. Beim Starten von Apps kommt es zu mehrsekündigen Verzögerungen. Solange wir es nicht eilig haben und gemächlich auf dem Touchscreen tippen, gibt es keine Probleme. Lassen wir die Fingerspitzen tanzen, kommt die CPU schnell ins Rudern. Dann braucht das Handy eine kleine Pause zum Durchschnaufen. Leider gerät das Pixi Plus schon ins Schwimmen, wenn lediglich Adressbuch, Browser und Musik-Player gleichzeitig geöffnet sind.

Kommunikation

Dank des QWERTZ-Keyboards eignet sich das Pixi Plus perfekt für Vielschreiber. Das Smartphone ist in sozialen Netzwerken zuhause und kommt auch mit verschiedenen E-Mail-Accounts gleichzeitig einwandfrei zurecht. Dank Push-Unterstützung treffen neue Nachrichten sofort ein, und nicht erst, wenn sich der Posteingang synchronisiert.

Im App Catalog von Palm herrscht im Vergleich zum App Store von Apple oder dem Android Market gähnende Leere. Es stehen ein paar Programme für Facebook, Twitter und diverse andere soziale Netzwerke zur Verfügung. Der Webbrowser strotz zwar nicht vor Features, arbeitet aber ausgezeichnet. Die Kommunikation mit dem Internet funktioniert im Test sowohl via WLAN als auch per HSDPA einwandfrei.

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