Multimedia

Dank ansprechendem Displays, 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse und 8 GByte Speicherkapazität eignet sich das Pixi Plus für Musik- und Videofans. Einen Speicherkartenslot vermissen wir allerdings schmerzlich. Das Übertragen der Mediendatenbank auf das Palm-Handy geht schnell und einfach von der Hand. Die meisten Musikprogramme unterstützen das Smartphone – MediaMonkey leistet im Test ganze Arbeit.

Der Musik-Player ist hübsch designt und einfach zu benutzen, bietet allerdings kaum Extras. Zur Lautstärkeregelung stehen mechanische Tasten an der Seite des Gehäuses und auf der Fernbedienung der mitgelieferten Freisprecheinrichtung zur Verfügung. Wenn die Tastensperre aktiv ist, zeigt das Pixi Plus einen Mini-Player auf dem Display an. Wer nur schnell zum nächsten Song springen möchte, muss sich erfreulicherweise nicht erst durch die Menüs wühlen.

Auf der Rückseite befinden sich die Linse der 2-Megapixel-Kamera und die Foto-LED.
Auf der Rückseite befinden sich die Linse der 2-Megapixel-Kamera und die Foto-LED.

Die Kamera des Palm Pixi Plus schießt 2-Megapixel-Fotos und zeichnet Videos auf. Nachteulen freuen sich über die Foto-LED. Wer den Umweg über den PC scheut, kann abgedrehte Videos mit einer einfachen Software auch auf dem Smartphone selbst zusammenschneiden und anschließend direkt auf Facebook und YouTube hochladen oder per E-Mail und MMS verbreiten. HD-Qualität darf man zwar nicht erwarten, aber schlecht sind die Clips nicht.

Akkulaufzeit

Wie der ältere Bruder Pre fällt auch das Pixi Plus etwas kurzatmig aus. Immerhin gibt der Hersteller keine Fantasie-Laufzeiten an, sondern warnt seine Kunden davor, dass das Smartphone vermutlich tagtäglich ans Stromnetz muss. Da ist das Touchstone-Dock praktisch, das das Palm-Gerät drahtlos per Induktion auflädt. Leider ist die Station nicht im Lieferumfang enthalten und kostet 60 Euro.

Ein Magnet hält das Palm Pixi Plus auf der Touchstone-Ladestation in Position.
Ein Magnet hält das Palm Pixi Plus auf der Touchstone-Ladestation in Position.

Alternativ lässt sich der Pixi Plus auch mittels handelsüblichem Micro-USB-Kabel betanken. Leider ist die Abdeckung der Buchse nicht ganz leicht zu öffnen. Jedes Mal, wenn wir mit der Klappe kämpfen, denken wir an die gesparten 60 Euro, und schon ist alles halb so schlimm.

Fazit

In puncto Interface ist das Pixi Plus dem Palm Pre sehr ähnlich. Aufgrund des kleineren Displays und der langsameren CPU steht das Smartphone allerdings nicht auf einer Stufe mit dem iPhone oder dem HTC Desire. Mit dem niedrigeren Preis greift es allerdings auch eher das BlackBerry Curve 8520 an, und gewinnt den direkten Vergleich dank Touchscreen, besserem Browser und durchdachterer Oberfläche. Wer auf die QWERTZ-Tastatur verzichten kann, erhält beim HTC Legend allerdings ein größeres Display und einen leistungsfähigeren Prozessor für’s gleiche Geld.

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