Ausstattung

Hersteller Canon Nikon Panasonic
Modell PowerShot SX210 IS Coolpix S8000 Lumix DMC-TZ10
Preis 270 Euro 220 Euro 290 Euro
Bildsensor 1/2,3-Zoll-CCD 1/2,3-Zoll-CCD 1/2,3-Zoll-CCD
Auflösung 12 Megapixel 14 Megapixel 14 Megapixel
Optischer Zoom 12-fach 10-fach 12-fach
Brennweitenbereich 28 – 336 mm 30 – 300 mm 25 – 300 mm
Lichtstärke F3,4 – F5,3 F3,5 – F5,6 F3,3 – F4,9
Bildstabilisator optisch optisch optisch
Empfindlichkeiten ISO 80 – 1600 ISO 100 – 3200 ISO 80 – 6400
Max. Fotoauflösung 4000 x 3000 Pixel 4320 x 3240 Pixel 4000 x 3000 Pixel
Max. Videoauflösung 1280 x 720 Pixel, 30 fps 1280 x 720 Pixel, 24 fps 1280 x 720 Pixel, 30 fps
Manuelle Einstellungen P, A, S, M P P, A, S, M
Display 3,0 Zoll, 230.000 Pixel 3,0 Zoll, 921.000 Pixel 3,0 Zoll, 461.000 Pixel
Speichermedien SD, SDHC, MMC SD, SDHC SD, SDHC, SDXC
Anschlüsse USB, AV, HDMI USB, AV, HDMI USB, AV, HDMI
Abmessungen 10,3 x 6,1 x 3,8 cm 10,3 x 5,7 x 2,7 cm 10,3 x 6,0 x 3,3 cm
Gewicht 220 g 183 g 218 g

Die Nikon Coolpix S8000 bietet zwei verschiedene Automatiken. Eine davon wählt aus sechs Szenenprogrammen das zum Motiv passendste heraus. Kann sich die Kamera nicht entscheiden, springt sie in die Standard-Automatik. Hier gibt es die meisten Freiheiten bei der Konfiguration: ISO-Empfindlichkeit, Weißabgleich, Belichtungsausgleich und -messung, Serienbildfunktion sowie Autofokusbereich und -modus. Außerdem lassen sich Farbton und Sättigung anpassen. Erfreulicherweise merkt sich die Kamera die hier getroffenen Einstellungen auch, wenn man sie ausschaltet.

Wer in der Lage ist, einen Sonnenuntergang von seinem Haustier zu unterscheiden, kann auch händisch eines von 16 Szenenprogrammen auswählen. Neben den Standards wie Portrait und Landschaft gibt es hier auch einen Panorama-Assistenten, der beim lückenlosen Fotografieren hilft. Die Einzelbilder lassen sich mit Hilfe der mitgelieferten Software später am Rechner zusammenkleben.

Nikons intelligente Portraitfunktion bekommt einen eigenen Auswahlpunkt im Aufnahmemenü. Sie vereint Blinzel- und Lächelerkennung, Rote-Augen-Korrektur, Beauty-Modus und Gesicht-Prioritäts-Autofokus in einem. Abgesehen von der Rote-Augen-Korrektur funktioniert das System sehr zuverlässig. Insbesondere bei Selbstportraits hilft die Lächelerkennung, die automatisch ein Foto schießt, sobald sie ein fröhliches Gesicht sieht. Die Blinzelerkennung schießt ein zweites Foto, sollte jemand mit geschlossenen Augen abgelichtet worden sein. Der Beauty-Effekt lässt sich in drei Intensitäten regeln oder komplett deaktivieren, und Blinzel- sowie Lächelerkennung sind ebenfalls abschaltbar.

Zu guter Letzt gibt es noch einen Verfolgungsautofokus. Dazu platziert der Fotograf das Fokuskästchen einfach auf dem Objekt der Begierde und drückt die mittig im Vier-Wege-Pad platzierte Ok-Taste. Ab sofort versucht die Kamera, das Ziel nicht mehr aus den Augen zu verlieren – auch wenn es kurzzeitig das Bild verlässt. Es stehen außerdem Optionen für Einzel-, Gesichts- oder kontinuierlichen Fokus zur Verfügung. Der Rest läuft vollautomatisch ab. Eine Möglichkeit, Fokusbereiche zu bestimmen, gibt es leider nicht.

Fans von Nahaufnahmen haben mehrere Möglichkeiten, in den Makro-Modus zu wechseln. In der Szenenautomatik springt die Kamera zuverlässig selbsttätig in das Makro-Programm, wenn das Motiv unmittelbar vor der Linse sitzt. Außerdem gibt es unter den Szenenprogrammen eine Nahaufnahmefunktion, und in der Standard-Automatik lässt sich der Makrofokus auf dem Vier-Wege-Pad aktivieren. Die Naheinstellgrenze liegt bei einem Zentimeter.

Außergewöhnlich für eine 220-Euro-Kamera: Die Coolpix S8000 bringt auf der rechten Seite einen HDMI-Port mit. Das passende Kabel ist jedoch nicht im Lieferumfang enthalten.
Außergewöhnlich für eine 220-Euro-Kamera: Die Coolpix S8000 bringt auf der rechten Seite einen HDMI-Port mit. Das passende Kabel ist jedoch nicht im Lieferumfang enthalten.

Einen Videomodus oder dergleichen gibt es bei der S8000 nicht. Die Filmfunktion aktivieren Anwender einfach mittels Betätigung der dedizierten Aufnahmetaste. Die maximale Auflösung beträgt 1280 mal 720 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde. Leider steht der optische Zoom während der Aufnahme nicht zur Verfügung, sondern lediglich eine digitale Vergrößerungsfunktion, die Qualität kostet. Dafür gibt es einen kontinuierlichen Autofokus.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Nikon Coolpix S8000: kompakte Superzoom-Kamera mit 14 Megapixeln Auflösung

  • Am 25. November 2010 um 22:49 von Andre

    Ich frage mich…
    Hallo,

    die Kamera gefällt mir, habe bisher noch eine Coolpix 3100, die aber langsam müde wird.
    Inwiefern macht sich das Rauschen ab ISO 400 bemerkbar? Merke ich das als Hobbyfotograf, der mal ein paar Schnappschüsse oder Party-/Urlaubsbilder machen will?
    Ist der Blitz relativ gut bzw. wie sind Nachtaufnahmen ohne Blitz und Belichtung/Verwackeln?
    Wäre diese Kamera was für mich als Nachfolger für mein altes Modell oder gibt es etwas besseres?
    Danke für eine kurze Empfehlung

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