iPhone 4: Was das neue Apple-Handy wirklich kann

Das iPhone 4G soll eine bessere Sprachqualität in lauten Umgebungen bieten. Ein zweites Mikrofon ermöglicht aktive Geräuschunterdrückung, um den Hintergrundlärmpegel in lauten Umgebungen herauszufiltern. Das gibt es derzeit beispielsweise schon beim Google Nexus One.

Einer der größten Kritikpunkte am iPhone ist die Akkulaufzeit. Mit diesem Problem kämpft aber auch die Konkurrenz. Apple verspricht für das iPhone 4 eine um bis zu 40 Prozent verlängerte Laufzeit: sieben Stunden Sprechzeit in UMTS-Netzen, zehn Stunden Surfen per WLAN, sechs Stunden Surfen per UMTS sowie zehn Stunden Videowiedergabe und 40 Stunden Audiowiedergabe.

Um wie viel höher die Kapazität des neuen Akkus gegenüber dem 1050-mAh-Stromspeicher des 3GS ist, hat Apple nicht bekannt gegeben. Ob das neue iPhone tatsächlich besser abschneidet, werden wir testen, sobald uns ein Gerät vorliegt.

Apple hat mit dem iPhone 4 auch die Kommunikation beschleunigt: Das 3G-Modul beherrscht jetzt neben HSDPA mit 7,2 MBit/s auch HSUPA mit 4,8 MBit/s. Das WLAN-Modul funkt nicht mehr nur nach 802.11b und g, sondern unterstützt auch den neuen n-Standard. Davon profitieren Anwender in Form von höheren Datenraten und – in der Praxis wichtiger – größeren Reichweiten. Das Smartphone bietet weiterhin Bluetooth 2.1 mit EDR sowie ein GPS-Modul.

Neben dem Kompass und den bekannten Bewegungssensoren hat das iPhone 4 ein Gyroskop. Damit registriert das Gerät Bewegungen deutlich genauer und in sechs Richtungen.

Software: iOS 4

Im April hat Steve Jobs im Zuge der Bekanntgabe des iPad das iPhone OS 4.0 vorgestellt, das auch auf dem Tablet laufen wird. Mit der Version 4.0 kommen über 100 Neuerungen: Darunter fallen Multitasking, das Anlegen von Ordnern auf dem Homescreen, eine erweiterte E-Mail-Funktionalität, die iBooks-Anwendung, verbesserte Funktionen für den Einsatz in Unternehmen und die neue Werbeplattform iAd. Das iPhone OS 4.0 heißt jetzt offiziell iOS 4. Damit wird der Bezug zum iPhone aufgehoben, denn das Betriebssystem läuft auch auf dem iPad sowie den iPod-Touch-Geräten der zweiten und dritten Generation.

Apple führt bei iOS 4 das Look and Feel der früheren Versionen fort, hat die Oberfläche aber etwas aufgefrischt: Die unterste Reihe der Anwendungs-Buttons wird mit einer dreidimensional wirkenden Bodenplatte abgeschlossen. Ferner lassen sich die Anzeige der Bildschirmsperre und der Startbildschirm mit eigenen oder mitgelieferten Fotos personalisieren.

Neueste Kommentare 

5 Kommentare zu iPhone 4: Was das neue Apple-Handy wirklich kann

  • Am 11. November 2010 um 19:53 von pintudt

    internet
    Hallo Daniel,
    Kann man bei Iphone 4 die zugriff auf Internet sperren oder beliebt es immer ‚online‘. bitte um antwort..

    Danke und Gruesse

    • Am 12. November 2010 um 11:36 von Daniel Schraeder

      AW: internet
      Hallo,

      grundsätzlich kann man die Internet-Verbindung des iPhone 4 nicht abschalten. Es gibt aber wohl Apps, die die Verbindungseinstellungen absichtlich falsch setzen, um einen Online-Zugriff zu verhindern. Eine Gewähr dafür, dass das auch zuverlässig funktioniert, gibt es aber nicht.

      Beste Grüße
      Daniel Schraeder, CNET.de

      • Am 12. November 2010 um 16:48 von pintudt

        AW: AW: internet
        Hallo,
        Danke für die Antwort-

        Wie funktioniert dann Iphone mit einem Prepaid karte oder geht das nicht ?
        Gruesse

        • Am 13. November 2010 um 18:55 von killer

          AW: AW: AW: internet
          Hi ,

          also du bräuchtest ja zuerst eine Micro Sim Karte die müsstest du dir zurecht schneiden .
          Das Iphone kannst u auch mit Prepaidkarte nutzen .

        • Am 16. November 2010 um 13:43 von Daniel Schraeder

          AW: AW: AW: internet
          Hallo,

          grundsätzlich geht das, wobei iPhone 4 & Co. die Vorteile im Vergleich zu "normalen" Handys natürlich nur mit einem Internet-Zugang ausspielen können. Entsprechende Flatrates gibt es auch für Prepaid-Karten ab ca. 10 Euro im Monat. Wer den Internet-Zugang auf dem Handy dennoch nicht nutzen möchte, sollte vorher mit seinem Provider klären, ob das Ändern der Zugangseinstellungen (APN) den Internet-Zugang auch definitiv verhindert.

          Beste Grüße
          Daniel Schraeder, CNET.de

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *